Wehren in Diemelsee und DLRG bereit für Digitalfunk

Freitag, den 18. Oktober 2013 um 18:10 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Wehren der Großgemeinde Diemelsee sind die ersten im Landkreis, die bereits digitale Funkgeräte eingebaut haben. Das Bild zeigt von links nach rechts knieend: Dirk Schäfer, Wehrführer Schweinsbühl, Karl-Wilhelm Römer (stellvertretender Gemeindebrandinspektor) sowie stehend von links Bernd Schäfer, Schweinsbühl, Armin Batschko (stellvertretender Wehrführer Schweinsbühl), Gemeindebrandinspektor Uwe Becker und Bürgermeister Volker Becker. Im Fahrzeug sitzt Jannik Schäfer. Die Wehren der Großgemeinde Diemelsee sind die ersten im Landkreis, die bereits digitale Funkgeräte eingebaut haben. Das Bild zeigt von links nach rechts knieend: Dirk Schäfer, Wehrführer Schweinsbühl, Karl-Wilhelm Römer (stellvertretender Gemeindebrandinspektor) sowie stehend von links Bernd Schäfer, Schweinsbühl, Armin Batschko (stellvertretender Wehrführer Schweinsbühl), Gemeindebrandinspektor Uwe Becker und Bürgermeister Volker Becker. Im Fahrzeug sitzt Jannik Schäfer. Foto: Günter Radtke/Feuerwehr

DIEMELSEE. Die Feuerwehren in der Großgemeinde Diemelsee haben als erste Feuerwehren im Landkreis Waldeck-Frankenberg digitale Funkgeräte eingebaut.

Insgesamt wurden 91 Geräte für die Fahrzeuge und Handfunkgeräte als Ersatz für die alten Funkgeräte beschafft und montiert. Den Einbau übernahm die Firma Funk & Phone aus Korbach. Die Firma ist Spezialist für die Installation digitaler Funktechnik.

Die Gemeinde Diemelsee übernahm auch die Kosten der digitalen Funkausstattung der DLRG-Station am Diemelsee. Bei einem Einsatz beider Hilfsorganisationen muss die DLRG mit der Feuerwehr kommunizieren können. Sicherheit auf dem Diemelsee ist somit auch funktechnisch nach neuesten Stand gewährleistet.

Die Gemeinde investierte etwa 50.000 Euro in die Geräte und nochmals 20.000 Euro in den Einbau der Funkgeräte. Ein besonderer Dank gilt den politischen Gremien mit Bürgermeister Volker Becker für die Übernahme der Kosten und die zügige Beschaffung der Geräte. Die Ausbildung der Einsatzkräfte in die neuen Funkgeräte wird in Kürze folgen.

Die ersten positiven Erfahrungen mit dem Digitalfunk sammelten die Brandschützer bereits im Einsatzleitwagen aus Adorf. Dieses Fahrzeug war als Führungsfahrzeug bei dem Hochwassereinsatz in Sachsen im Einsatz. "Es funktionierte alles reibungslos, die Einsatzkräfte waren begeistert", sagte der Sprecher der Diemelseer Wehren, Günter Radtke. Auch im neuen Feuerwehrhaus in Adorf wurde ein digitales Gerät eingebaut. Aus dem Haus können bei Großschadenslagen Einheiten geführt und koordiniert werden.

Zuletzt geändert am Sonntag, den 20. Oktober 2013 um 06:04 Uhr