Stapler beschädigt Lkw-Tank: Diesel in Kanal geflossen

Montag, den 23. September 2013 um 23:09 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Feuerwehrleute pumpten den verbliebenen Kraftstoff aus dem beschädigten Lkw-Tank. Feuerwehrleute pumpten den verbliebenen Kraftstoff aus dem beschädigten Lkw-Tank. Fotos: Feuerwehr Bad Wildungen/R. Thiele

BAD WILDUNGEN. Ein Gabelstapler hat auf einem Werksgelände im Industriegebiet den Tank eines Lastwagens beschädigt. Etwa 100 Liter Dieselkraftstoff liefen aus und gelangten in das werkseigene Kanalsystem für Oberflächenwasser. Die Betriebsfeuerwehr und die Kameraden der Wildunger Stützpunktwehr waren im Einsatz.

Wie Feuerwehrsprecher Udo Paul am Abend berichtete, war es am Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr zu einem Ölunfall auf dem Werksgelände eines Betriebes im Bad Wildunger Industriegebiet gekommen: Beim Beladen eines Lkw mit einem Gabelstapler entstand ein Leck am Dieselkraftstofftank des Lastwagens. Aus der Leckage traten etwa 100 Liter Kraftstoff aus und gelangten über einen Regeneinlauf in das werkseigene Kanalsystem für Oberflächenwasser.  

Die Betriebsfeuerwehr leitete laut Paul Sofortmaßnahmen ein, indem sie eine Auffangwanne unter den beschädigten Kraftstofftank stellte und Ölbindemittel zum Abbinden aufbrachte. Zur Unterstützung forderte die Betriebsfeuerwehr die Feuerwehr Bad Wildungen an.

Die Feuerwehr Bad Wildungen rückte mit fünf Fahrzeugen, darunter der Gerätewagen Gefahrgut und der Rüstwagen, sowie 19 Einsatzkräften unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen saugten unter Einsatz einer Gefahrgutpumpe die verbliebenen rund 400 Liter Sprit aus dem beschädigten Lkw-Tank ab. Außerdem wurden in einem Kanalschacht auf dem Werksgelände Rohrdichtkissen und am Einlauf des Oberflächenkanals in die Wilde Rohrdichtkissen gesetzt, um ein Einlaufen des Dieselkraftstoffes in den Bachlauf zu verhindern. "Diese Maßnahmen erwiesen sich als sehr wirkungsvoll, denn eine Verunreinigung der Wilde konnte somit verhindert werden", sagte der Sprecher am Abend.

Ein Bad Wildunger Spezialunternehmen spülte laut Paul abschließend das Kanalnetz auf dem Werksgelände und saugte die Dieselkraftstoff-Rückstände ab. Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 16.30 Uhr beendet.


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Feuerwehr Bad Wildungen

Zuletzt geändert am Dienstag, den 24. September 2013 um 10:14 Uhr