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Mittwoch, 16 Oktober 2019 16:32

Cannabis-Plantage ausgenommen: MEK greift zu

WALDECK. Am gestrigen Dienstag konnten Beamte des Mobilen Einsatzkommandos des Polizeipräsidiums Nordhessen im Rahmen eines laufenden Rauschgiftverfahrens drei Tatverdächtige in Waldeck festnehmen. Die anschließende Durchsuchung eines Wohnhauses im Stadtteil Nieder-Werbe durch Beamte des Polizeipräsidiums Nordhessen und des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel, führte schließlich zum Auffinden einer professionell betriebenen Cannabis-Plantage.

1000 Pflanzen gezüchtet

Die sogenannte "Indoorplantage" beherbergte zum Teil abgeerntetes Marihuana und eine Vielzahl erntefähiger Pflanzen. Insgesamt handelte es sich um rund 1000 Pflanzen, wovon etwa 250 bereits abgeerntet waren. Die Ermittler berichten, dass sie 120 Kilogramm Marihuana, das schon zum Transport vorgesehen war, auffinden konnten. Dieses hat nach Einschätzung der Kriminalbeamten bereits einen Handelspreis von mehreren hunderttausend Euro.

Der zu erwartende Gesamtertrag der weiteren Pflanzen liege noch deutlich höher, so die Ermittler. Auch die sichergestellte Ausrüstung zum Betreiben der Plantage soll einen Wert im Bereich eines mittleren fünfstelligen Betrags haben. Die festgenommenen 22, 26 und 49-Jährigen stehen im dringenden Verdacht, gemeinsam die Plantage und gleichzeitig einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Sie werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel am heutigen Tag einen Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen dauern an.

Zugriff zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe

Ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) stoppte einen Ford auf der Strecke zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe, zog drei verdächtige Personen aus dem Wagen und legte ihnen Handschellen an. Zur Beweissicherung wurde das Fahrzeug von der Polizei sichergestellt und abtransportiert. Diese Aktion war scheinbar gut vorbereitet worden, denn der Ablauf der Festnahme dauerte nur wenige Minuten. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Bei der Aufklärung der Messerstecherei, bei der am vergangenen Wochenende ein 18-Jähriger mit einem Stich in die Brust lebensgefährlich verletzt wurde, sind die Ermittlungsbehörden ein gutes Stück vorangekommen.

Wie berichtet, kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem zufälligen Aufeinandertreffen zu einem Streit unter jungen Männern und in der Folge zu einer folgenschweren Tat in der Bad Wildunger Innenstadt. Das 18-jährige Opfer aus Gudensberg war durch ein Messer lebensgefährlich verletzt worden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten am 18. Oktober zur Festnahme des dringend Tatverdächtigen durch Spezialkräfte aus Kassel. Bei dem Festgenommenen handelt sich um einen 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan, der seit gut zwei Jahren in Bad Wildungen wohnt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel wurde der 19-jährige Asylbewerber der Haftrichterin beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt. Es wurde Untersuchungshaft wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angeordnet. Zum Tatmotiv können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen, auch bezüglich weiterer Tatverdächtiger, dauern an. Derzeit sitzt der Asylbewerber in der Haftanstalt Wehlheiden, soll aber am Samstag in die JVA nach Wiesbaden verlegt werden.

Der lebensgefährlich verletzte Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis befindet sich weiterhin auf dem Weg der Besserung. Nach Zeugenaussagen wurde dem Gudensberger in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober ein Messer in die Brust gestoßen. Dabei kollabierte die Lunge des jungen Mannes. Das eingesetzte Ärzteteam in Kassel kämpfte erfolgreich um das Leben des 18-Jährigen.

Nach Messerattacke: Spezialkräfte nehmen Tatverdächtigen fest (18.10.2017)

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KASSEL/HOFGEISMAR. Vier mutmaßliche Rauschgifthändler sind nach intensiven Ermittlungen festgenommen worden. Die Polizei stellte rund zwei Kilogramm Heroin, knapp 50.000 Euro Bargelds, vier Autos und umfangreiches Beweismaterial sicher.

Den Erfolg verbuchten Ermittler des Kasseler Kommissariats 34 in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Einsatzkommando, den Fahndern des Zentralkommissariats 43, sowie der Polizeidirektion Hannover und der Kasseler Staatsanwaltschaft am Donnerstagnachmittag. Im Rahmen der seit Herbst 2016 geführten Ermittlungen der dafür eingerichteten AG Fortuna erlangten die Fahnder konkrete Hinweise auf eine Drogen-Beschaffungsfahrt an diesem Donnerstag.

Wie erwartet trafen die Beamten am Verkaufsort in der Region Hannover den tatverdächtigen 36-Jährigen aus Hofgeismar an und nahmen ihn fest. In seinem Wagen fanden sie rund zwei Kilogramm Heroin. Sowohl den Wagen als auch das Rauschgift stellten die Beamten sicher. Zudem nahmen sie einen ebenfalls in Hofgeismar wohnenden 29-jährigen Tatverdächtigen auf seiner Rückfahrt auf einem Rastplatz an der Autobahn 7 fest. Zwei weitere 25 Jahre alte Tatverdächtige nahmen die Beamten nahezu zeitgleich in Hofgeismar fest. Neben den Festnahmen durchsuchten die Beamten insgesamt zehn Gebäude in Hofgeismar, darunter auch die Wohnorte der Festgenommenen. Dabei stellten sie rund 50.000 Euro Bargeld, etwa 100 Gramm Heroin und Streckmittel sowie vier Autos und umfangreiches Beweismaterial, darunter Schriftstücke und digitale Datenträger, sicher.

Alle vier Festgenommenen müssen sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Gegen die beiden 29 und 36 Jahre alten Tatverdächtigenden bestanden bereits Untersuchungshaftbefehle, die nun bei ihrer Vorführung am Freitag beim Amtsgericht Kassel von dem zuständigen Haftrichter geprüft werden. Nachdem bereits am Donnerstag ein 25-Jähriger Tatverdächtiger wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, wird auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft der gleichaltrige Tatverdächtige noch am Freitag vorgeführt. Über seinen Verbleib wird ebenfalls der Haftrichter entscheiden.

Die von der AG Fortuna geführten Ermittlungen dauern weiterhin an. (ots/pfa)

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IMMENHAUSEN. Ein 48-Jähriger, der am Donnerstag Selbstmord ankündigte und auch seine Ehefrau bedrohte, ist von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden. Er wurde später in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Die Hofgeismarer und Kasseler Polizei sowie Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Nordhessen waren am Donnerstagnachmittag an einem Mehrfamilienhaus in Immenhausen im Einsatz. Anlass dafür waren die akuten Suizidabsichten eines 48-Jährigen, die er seiner Ehefrau gegenüber geäußert hatte. Wie der Polizei gegen 15 Uhr durch die Mitteilung einer Angehörigen bekannt wurde, soll der 48-Jährige dabei auch die eigene Ehefrau bedroht haben. Beide hielten sich zu dieser Zeit in der gemeinsamen Wohnung auf.

Nach Eintreffen der ersten Streifenwagen an dem Haus gelang es der Ehefrau, die Wohnung zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Der 48-Jährige wurde schließlich gegen 15.45 Uhr beim Verlassen der Wohnung mit einem Teppichmesser in der Hand widerstandslos festgenommen. Er blieb dabei ebenso wie die eingesetzten Polizisten unverletzt. In der Wohnung hatte er sich zuvor allerdings oberflächliche Schnittverletzungen an einem Arm zugefügt. Er wurde nach der medizinischen Versorgung seiner Verletzungen in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. (ots/pfa)


Einen ganz ähnlichen Fall gab es kürzlich in Naumburg:
Möbel mit Axt zerschlagen, Frau bedroht: Festnahme (21.07.2016)

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KASSEL. Drei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen und etwa drei Kilogramm Heroin sichergestellt haben Spezialkräfte der nordhessischen Polizei. Die drei Verdächtigen im Alter von 32, 44 und 51 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Der Schlag gegen den Drogenhandel, wie es ein Polizeisprecher am Dienstag formulierte, war Beamten des für Drogendelikte zuständigen Kommissariats 34 in der vergangenen Woche gelungen. Anstoß für die Ermittlungen war die Festnahme eines 26-jährigen Albaners mit rund 140 Gramm Heroin im November des vergangenen Jahres in Kassel. Im Rahmen des bei der Kasseler Staatsanwaltschaft geführten Verfahrens erfolgten anschließend umfangreiche Ermittlungen, um die Hintermänner des Heroinhandels zu identifizieren.

Dabei erhielten die Drogenfahnder Hinweise auf eine für Mitte Juni in Kassel geplante Übergabe einer größeren Heroinlieferung, die für den örtlichen Drogenhandel vorgesehen sein sollten. Mit Unterstützung von Spezialkräften des Mobilen Einsatzkommandos und Fahndern der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen erfolgten am besagten Tag die Festnahmen an einer Wohnung in der Wolfhager Straße, wo die Übergabe von rund 500 Gramm Heroin stattfand.

Der festgenommene 44-jährige Albaner hatte dabei als Kurier fungiert und das Rauschgift mit einem Auto nach Kassel gebracht, wo er es an den 32-Jährigen übergab. Beide Männer haben derzeit keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Ihr 51-jähriger in Kassel wohnender Landsmann steht im dringenden Verdacht, der Hintermann der Drogengeschäfte zu sein.

Bei ihren bisherigen Ermittlungen gegen insgesamt zehn Tatverdächtige und den Durchsuchungen mehrerer Kasseler Wohnungen stellten die Beamten bislang die knapp drei Kilogramm Heroin sowie knapp zehn Kilogramm Streckmittel sicher. Angaben über den Straßenverkaufswert der Drogen machten Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer gemeinsamen Erklärung am Dienstag nicht. In vergleichbaren Fällen in der Vergangenheit war von Erlösen zwischen 70.000 und 100.000 Euro pro Kilogramm Heroin die Rede.

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KASSEL. Spektakulärer Einsatz der Kasseler Polizei: Mitten in der Scharnhorststraße in Kassel stoppte ein mobiles Einsatzkommando am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr ein Auto mit vier aus Albanien stammenden Männern. Die Einsatzkräfte der Polizei nahmen das Quartett mitten in der Stadt sofort fest: Die Albaner im Alter zwischen 23 und 33 Jahren stehen in dringendem Verdacht, Drogenhandel zu betreiben, teilen das Polizeipräsidium Nordhessen und die Staatsanwaltschaft Kassel am Freitag mit.  

Wie berichtet wird, waren der Festnahme erfolgreiche Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft vorausgegangen. Dann erfolgte der Zugriff. Im Fahrzeug der Männer fand die Polizei zunächst 110 Gramm Kokain, bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung in der Kasseler Nordstadt nochmals 158 Gramm dieser Droge - zudem umfangreiches Verpackungsmaterial. "Das lässt auf einen einen regen Handel der Beteiligten schließen", heißt es von der Polizei. Die Gesamtmenge der sichergestellten Drogen hat einen Wert von rund 10.000 Euro. In der Wohnung ging den Fahndern zudem noch ein 29-Jähriger Landsmann der Festgenommenen ins Netz - er wurde ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen.

Der 23-Jährige, einer der festgenommenen Fahrzeuginsassen, wurde am Donnerstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die übrigen vier Festgenommenen im Alter von 26 bis 33 Jahren, von denen nur der älteste in Deutschland einen festen Wohnsitz hat, wurden am späten Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht in Kassel vorgeführt. Er ließ alle vier Beschuldigten in Untersuchungsuchungshaft nehmen.

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KASSEL/GÖTTINGEN. Kasseler Drogenfahnder haben fünf mutmaßliche Rauschgifthändler gefasst und 40 Kilogramm Marihuana im Verkaufswert von rund 400.000 Euro sichergestellt. Vier der fünf Männer im Alter zwischen 17 und 41 Jahren wurden in Untersuchungshaft genommen.

Der Zugriff erfolgte am Wochenende durch Beamte des Mobilen Einsatzkommandos Kassel Während vier der Tatverdächtigen in U-Haft gingen, wurde ein erst 17-jähriger Jugendlicher aus Göttingen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Schwierige Ermittlungen
Komplexe und sehr umfangreiche Ermittlungen hatten die Kasseler Beamten schon vor einiger Zeit auf die Spur eines zu diesem Zeitpunkt noch in Kassel wohnenden 27-jährigen Albaners gebracht. Der mittlerweile im Raum Göttingen untergetauchte Verdächtige hatte nach Erkenntnissen der Kasseler Polizei mit einem 25 Jahre alten, zuletzt in Griechenland und Holland lebenden Landsmann offenbar eine größere Lieferung von Marihuana aus Griechenland organisiert, die man am Wochenende erwartete. Ein 31 Jahre alter Grieche, der den Organisatoren als Kurier diente, hatte die Lieferung am Samstag in ihrem Auftrag übernommen. Wie sich bei der Festnahme am Samstagabend in Göttingen herausstellte, waren die 40 Kilogramm Marihuana in einem Auto mit griechischer Zulassung versteckt eingebaut.

Festnahmen in Göttingen
Der 31-Jährige bekam den Wagen ausgehändigt und fuhr ihn schließlich am Samstagnachmittag nach Göttingen. Dort warteten schon der 27 Jahre alte ehemalige Kasseler, der 25 Jahre alte mutmaßliche Organisator des Einfuhrschmuggels sowie ein 41 Jahre alte Begleiter, ein in Griechenland lebender Albaner. Als Ziel der Überführungsfahrt stellte sich am Samstagabend um kurz nach 18 Uhr eine Lagerhalle nahe der Kasseler Straße in Göttingen heraus. Schlüsselgewalt für die Halle hatte offenbar ein 17 Jahre alter irakischer Staatsbürger. Als der Kurier schließlich mit dem präparierten Fahrzeug an der Halle in Göttingen eintraf, schlugen die Beamten des Mobilen Einsatzkommandos Kassel zu und nahmen alle fünf mutmaßlich tatbeteiligten Personen vorläufig fest. Die sichergestellten Drogen haben im Großhandel in dieser Menge einen Wert von etwa 120.000 Euro, im Straßenverkauf läge der zu erzielende Umsatz vermutlich bei rund 400.000 Euro.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 05 März 2013 21:36

Einsatzkommando nimmt Dealer fest

KASSEL. Rauschgiftfahnder des Kasseler Kommissariats K 34 sind einem Drogenhändler auf die Spur gekommen. Der 25-Jährige wurde vom Mobilen Einsatzkommando (MEK) festgenommen, die Ermittler stellten mehr als vier Kilogramm Heroin sicher.

Nachdem der Mann ins Visier der Drogenfahnder geraten war, wurde durch intensive Ermittlungen der Verdacht erhärtet, dass der in Kassel wohnhafte Mann Rauschgift an andere Dealer, sogenannte Zwischenhändler, verkauft. Eine Observation des 25-Jährigen durch das MEK bestätigte die Verdachtsmomente und führte zur Aufdeckung einer von dem Tatverdächtigen benutzten Wohnung in der Kasseler Innenstadt, die als Drogenlager diente. Beim Verlassen dieser Wohnung klickten dann für den 25-Jährigen am Freitagabend die Handschellen und er wurde vom MEK festgenommen.

Kiloweise Heroin für Verkauf an Zwischenhändler portioniert
Bei der Durchsuchung der so genannten "Bunkerwohnung" fahnden die Rauschgiftermittler über vier Kilogramm Heroin, welches teilweise portioniert und für den Verkauf an Zwischenhändler verpackt war. Außerdem fanden die Fahnder Utensilien zum Zerkleinern, Portionieren, Wiegen und Verpacken von Rauschgift, die sichergestellt wurden. Das Auffinden dieser für den Drogenverkauf typischen Gegenstände sowie der Fund von über 3,4 Kilogramm einer bräunlichen Substanz, die höchstwahrscheinlich als Streckmittel gedient hatte, stärkten den Verdacht des Drogenhandels. Das reichte der Kasseler Staatsanwaltschaft aus, gegen den 25-Jährigen beim Amtsgericht Kassel einen Haftbefehl zu beantragen. Dem Antrag kam ein Haftrichter nach und erließ gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl.

Der 25-Jährige war in der Vergangenheit bereits wegen Drogenhandels polizeilich in Erscheinung getreten und dafür auch schon rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zum Vorwurf, mit Rauschgift gehandelt zu haben, wollte der 25-Jährige bei der Polizei keine Angaben machen, er lässt sich von einer Anwältin vertreten.

Drogen im Verkaufswert von 100.000 Euro
Das sichergestellte Heroin hat einen Verkaufswert von rund 100.000 Euro. Am Montag kam es im Zuge der Ermittlungen noch zu einer weiteren Festnahme. Die Beamten des Rauschgiftkommissariats nahmen eine 42 Jahre alte Frau aus Kassel fest, die als Abnehmerin beziehungsweise Zwischenhändlerin überführt wurde. In ihrer Wohnung stellten die Kripo-Beamten rund 45 Gramm Heroin sicher, das aus dem Bestand des 25-Jährigen stammt. Auch belegen bei ihr aufgefundene Drogenutensilien, dass sie das Rauschgift wieder an andere weiter verkauft und somit auch im kleineren Stil gedealt hatte.

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KASSEL. Organisationsreform bei den Spezialeinheiten und -kräften des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel: Aus der unter dem Dach der Kriminaldirektion beim PP Nordhessen angesiedelten "Kriminalinspektion Spezialeinheiten/Spezialkräfte", kurz KISE genannt, wurde zum 1. Januar 2012 die "Direktion SE/SK"."SE" steht dabei für die Spezialeinheiten Mobiles Einsatzkommando (MEK) und Spezialeinsatzkommando (SEK), "SK" steht für Spezialkräfte, die Verhandlungsgruppe (VG). Neuer Direktionsleiter ist Polizeioberrat Bernd Lindenborn, der auch zuvor die KISE leitete und damit auch weiterhin die Verantwortung für das Spezialeinsatzkommando Kassel, das Mobile Einsatzkommando Kassel sowie die Verhandlungsgruppe Kassel trägt.

Mit Erlass des Landespolizeipräsidiums vom 9. November 2011 wurden die Polizeipräsidien Nordhessen und Frankfurt am Main ermächtigt, die seinerzeitigen Kriminalinspektionen Spezialeinheiten/Spezialkräfte (SE/SK) künftig als eigenständige Direktionen zu organisieren. Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 ist diese Organisationsänderung nunmehr am Standort des PP Nordhessen in Kassel als auch beim PP Frankfurt/M. umgesetzt. Die Direktion SE/SK, die sich in die Bereiche Führungsgruppe, Hauptgeschäftszimmer sowie die Organisationseinheiten SEK, MEK und Verhandlungsgruppe gliedert, ist in der Behördenstruktur des Polizeipräsidiums Nordhessen direkt an die Leitung der Abteilung Einsatz angebunden.

"Organisationsklarheit und Synergieeffekte"
Mit der Einrichtung einer Direktion SE/SK sollen dem hohen Stellenwert der SE/SK, der zugewiesenen Landesaufgabe und der landesweiten Zuständigkeit, der Organisationsklarheit sowie der Bedeutung von Einsatzanlässen und dem Einsatzspektrum Rechnung getragen und mögliche Synergiepotentiale ausgeschöpft werden. "Darüber hinaus zielt die Umorganisation auch darauf ab, künftig schwerpunktmäßig administrative Aufgabenstellungen aus den Einheiten in der Führungsgruppe der Direktion zu bündeln und somit Ressourcen für die Operative in den Einheiten freizusetzen", sagt Polizeioberrat Bernd Lindenborn. Dies erfolge in den Bereichen Einsatz und Organisation, Aus- und Fortbildung sowie Technik und Logistik.

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Freitag, 13 Januar 2012 18:56

Spezialkräfte nehmen brutale Räuber fest

FELSBERG/HOMBERG. Die Polizei hat drei bewaffnete Täter während eines Raubüberfalls verhaftet und damit auch eine ähnliche Tat aus dem vergangenen November in Niedervorschütz geklärt. Damals war 51-Jähriger niedergestochen worden.

Als sie gerade einen schweren Raub begehen wollten, nahmen Spezialkräften der Polizei am frühen Mittwochabend drei maskierte und bewaffnete Täter in Homberg fest. Es handelt sich um drei 22 bis 27 Jahre alte Männer aus dem Raum Kassel. Zwei der Festgenommenen waren nach dem bisherigen Ermittlungsstand auch an der schweren räuberischen Erpressung am 22. November in Felsberg-Niedervorschütz beteiligt.

Nach der Tat in Niedervorschütz, bei der ein 51-Jähriger durch einen Messerstich schwer verletzt wurde, hatte die Kriminalpolizei in Homberg die Arbeitsgruppe "Estrich" eingerichtet. Die AG Estrich hat seither unter starkem Personalaufwand umfangreiche Ermittlungen durchgeführt sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit durch Veröffentlichung von Phantombildern und Bildern des geraubten Schmucks betrieben. Bei den Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 25-Jährigen aus Kassel. Weiterhin erlangten die Ermittler konkrete Hinweise, dass der Kasseler zusammen mit weiteren Mittätern einen erneuten Raubüberfall in Homberg vorbereitete.

Diese Tat fand dann tatsächlich an diesem Mittwoch statt. Am späten Nachmittag gegen 17 Uhr begaben sich die drei Täter zu einem offensichtlich zuvor ausgekundschafteten Haus am Ortsrand von Homberg. Sie waren zu diesem Zeitpunkt schon maskiert und trugen Handschuhe. Nachdem sie an der Haustür geklingelt hatten, wurden alle drei Täter von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos überwältig und festgenommen. Zwei Täter führten Messer mit sich, der Dritte hatte eine schussbereite Schreckschusspistole dabei. Bei der Festnahme wurde niemand verletzt.

Im Rahmen der Vernehmungen ergaben sich Hinweise auf eine vierte Person, die zusammen mit dem 22-Jährigen und dem 25-Jährigen an der Tat in Niedervorschütz beteiligt gewesen sein soll. Diese Person, ein 21-Jähriger aus Kassel, wurde noch in der Nacht in der Nähe seiner Wohnung festgenommen. Alle vier Tatverdächtigen wurden am Donnerstag auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Kassel der Haftrichterin beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt. Die Haftrichterin erließ gegen alle vier Untersuchungshaftbefehle. Sie wurden in unterschiedliche Haftanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

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