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Sonntag, 10 Juni 2018 14:55

Medizinischer Notfall: Hilfe kommt zu spät

HILCHENBACH/DAHLBRUCH.  Hausbewohner machten sich am 2. Juni Sorgen um ihren Nachbarn, da sie ihn längere Zeit nicht mehr gesehen hatten. Da ihnen kein Urlaub des Mannes bekannt war, informierten sie umgehend die Polizei.

Nachdem die Polizei sich selbst ein Bild von der Lage gemacht hatte und keinen Kontakt zum vermissten Hausbesitzer herstellen konnte, wurden die Feuerwehr und ein Rettungsdienst in die untere Wiesenstraße nachalarmiert.

Mittels Türöffnungsset des Löschzuges Dahlbruch konnte ein gewaltfreier Zugang zur Wohnung des Vermissten geschaffen werden.

Kurz darauf wurde allerdings klar, dass für den Mann, trotz der guten Aufmerksamkeit der Nachbarn, jede Hilfe zu spät kam. Der Einsatz für den Löschzug war damit beendet und die Polizei übernahm.

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Publiziert in Retter

DAHLBRUCH. Eine entwichene etwa ein Meter lange Schlange hat am Pfingstgmontagabend für ordentlich Unruhe in einem Mehrfamilienhaus in Hilchenbach-Dahlbruch gesorgt.

Anwohner hatten um kurz vor 22 Uhr die rote, etwa anderthalb Zentimeter dicke und rund einen Meter lange Schlange am Haus bemerkt und besorgt die Polizei alarmiert. Die daraufhin zu dem ungewöhnlichen Einsatz entsandten Polizeibeamten fingen die Schlange ein und deponierten sie in einem Schuhkarton.

Dann ergaben sich Hinweise, dass ein Mitbewohner des Mehrfamilienhauses mehrere Schlangen halten soll. Da zu erwarten war, dass sich noch mehr Schlangen in dem Mehrfamilienhaus befinden könnten, wurden vorsichtshalber alle sechs Wohnparteien des Hauses geräumt und die Beamten zogen vorsichtshalber einen Schlangen-Sachverständigen vom Ordnungsamt Hilchenbach hinzu. Gemeinsam durchsuchten die Beamten und der Experte in Anwesenheit des Schlangeneigentümers dann dessen Wohnung.

In einem Terrarium befanden sich vier weitere Schlangen. Mit der eingefangenen fünften Schlange waren dann jedoch zum Glück wieder alle Tiere vollzählig. Der entwichenen Schlange war aufgrund eines fehlenden Schlosses am Terrarium die Flucht gelungen. Die Anbringung eines Schlosses erfolgte in Anwesenheit der Beamten, sodass nun keine "Fluchtgefahr" mehr besteht.

Bei der Schlange handelte es sich im übrigen um eine etwa sechs Wochen alte Kornnatter. Diese ist - genauso wie ihre vier Artgenossen - ungiftig.

Publiziert in SI Polizei

DAHLBRUCH. Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferten sich am Montagabend zwei Jugendliche auf einem Motorroller.

Wie die Polizei mitteilte, rasten die Jugendlichen am Abend des Ostermontag auf der B 508 aus Richtung Kreuztal in Richtung Hilchenbach. Dabei fuhr der Roller etwa drei Mal so schnell als eigentlich zulässig. Anhaltezeichen und Lautsprecherdurchsagen einer Streifenwagenbesatzung der Kreuztaler Polizei ignorierten die beiden Jugendlichen einfach.

Der 17-jährige Fahrer fuhr dann zu allem Überfluss auch noch über zwei rote Ampeln.

Der Fahrer eines blauen Kleinwagens, der aus Richtung Müsen in Richtung Dahlbruch unterwegs war, musste sein Fahrzeug sogar abbremsen,  um eine Kollision mit dem Roller zu vermeiden.

In der Straße „Am Kampen“ im Hilchenbacher Stadtteil Dahlbruch prallte der Roller schließlich gegen ein Straßenschild und die beiden Jugendlichen kamen dabei zu Fall. Der 17-jährige stand aber sofort wieder auf und flüchtete zu Fuß, konnte aber von den Polizisten kurze Zeit später gestellt werden.

Er wurde im Anschluss der Wache Kreuztal zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv.

Das Kreuztaler Verkehrskommisariat ermittelt nun, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den 17-jährigen.   

Der Fahrer des blauen Kleinwagens wird gebeten, sich beim Kreuztaler Verkehrskommissariat unter der Telefonnummer: 02732/909-0 als Zeuge zu melden.

Publiziert in SI Polizei

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