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KASSEL. Einen ausgebüxten Dreijährigen haben Polizisten der Documenta-Wache in der Kasseler Innenstadt entdeckt und zurück zu seinen Eltern gebracht - diese waren auf der Suche nach ihrem Sprössling bereits in Panik.

Die beiden in Kassel wohnenden 28 Jahre alten Eltern wandten sich am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr hilfesuchend an Polizeibeamte der Documenta-Wache, die auf Fußstreife in der Fußgängerzone unterwegs waren. Bereits in Panik berichteten sie, ihren dreijährigen Sohn verloren zu haben und vergeblich zu suchen. Er sei ihnen zwischen einem Bäcker und einem Bekleidungshaus auf dem Königsplatz ausgebüxt.

Die Beamten gaben sofort die Suche mit der Beschreibung des Kleinkindes an die anderen Streifen im Stadtgebiet weiter. Es dauerte auch nur wenige Minuten, bis sich Kollegen von der Treppenstraße meldeten. Sie hatten den Jungen vor einem Fischrestaurant entdeckt. Sie nahmen den kleinen Mann wohlbehalten in ihre Obhut und brachten ihn zum Königsplatz, wo ihn die Eltern, sichtlich erleichtert und mit großem Dank, wieder in die Arme schlossen.

"Ein Einsatz mit glücklichem Ende. Auch für die Beamten eine willkommene Abwechslung zum täglichen, nicht selten belastenden Geschäft", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Torsten Werner. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 11 Juni 2013 15:04

Lieblingskunstwerk der Documenta 13 beschmiert

KASSEL. Er war der Star der Documenta 13. Jetzt ist der Kasseler Penone-Baum von Unbekannten mit Farbe beschmiert worden. Die Täter haben den Stamm des Bronzebaumes mit dem riesigen Stein in der kahlen Krone bis zu einer Höhe von zwei Metern rosa angemalt und dann in blauen Buchstaben "Silberberg 2013" darauf geschrieben.

Das muss wohl am Wochenende passiert sein. Die Stadt erfuhr am Montag davon. Mittlerweile ist der Schaden genau begutachtet. Das Kunstwerk soll möglichst schnell wieder von der Farbe befreit werden.

Der Penone-Baum war von den Nordhessen zum absoluten Lieblingskunstwerk gewählt worden. Der Ankauf des Kunstwerks stand lange in Frage. Weil dafür noch Geld fehlte, sammelten die Kasseler kurzerhand. Innerhalb kurzer Zeit war so das fehlende Geld zusammen und der Baum konnte in Kassel bleiben.

Um den Standort gab es den nächsten Streit. Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) wollte den Baum nicht an seinem Platz in der Aue zulassen, weil "er dort das Landschaftsbild störe". Erst nach einer Protestwelle lenkte die MHK vor kurzem ein und erlaubte, dass der Baum in der Aue bleiben darf.

Hinweise auf den oder die Täter, die den Penone-Baum beschmierten, nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0561/9100 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Bei den am späten Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr in Ausstellungsräumen am Kulturbahnhof in Kassel aufgefundenen Reagenzgläschen mit einer zunächst unbekannten Flüssigkeit handelt es sich den bisherigen Ermittlungen nach um Gegenstände aus einem Kunstbeitrag. Der Fund hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Eine Künstlergruppe bietet im hinteren Bereich des Kasseler Kulturbahnhofs in einem eigens gebauten Haus Besuchern und anderen Interessenten den Raum für eine einstündige, freie Gestaltung, zum Beispiel in Form einer Performance oder eines Vortrags. Im Rahmen dieses Kunstprojekts hat den bisherigen Erkenntnissen nach eine Künstlerin am gestrigen Dienstag in der Mittagszeit die mit Speiseöl und einem Tropfen "Filmblut" gefüllten Reagenzgläschen an Besucher ihrer Performance am Kasseler Güterbahnhof verteilt.

Im Laufe des Nachmittags müssen die beiden aufgefundenen Röhrchen, offenbar zunächst unbemerkt, von Besuchern in den Ausstellungsräumen des alten Zollamtes abgelegt worden sein. Zwei documenta-Mitarbeiter entdeckten die verschlossenen Ampullen und verständigten zur Sicherheit die Feuerwehr, die wiederum die Polizei informierte. Da die Feuerwehr zunächst den Inhalt der Reagenzgläschen nicht bestimmen konnte, "musste die Polizei zur Abwehr möglicher Gefahren für die Bevölkerung alle erforderlichen Maßnahmen treffen", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Sogar Experten des LKA waren aus Wiesbaden mit dem Helikopter eingeflogen worden. "Unter dem Strich ist die Polizei natürlich froh, dass sich die mögliche Gefahrensituation letztlich als ungefährlich herausgestellt hat", sagte der Sprecher.

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein übler Scherz hat bei der documenta in Kassel für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Nachdem zwei Behälter mit zunächst unbekannten Flüssigkeiten gefunden worden waren, ließ die Polizei sogar Experten des LKA per Helikopter einfliegen.

Zwei Mitarbeiter der documenta 13 in Kassel fanden am Dienstag gegen 17.30 Uhr zwei reagenzglasähnliche Glasampullen mit einer durchsichtigen Flüssigkeit, die in dem Gebäude des alten Zollamtes am Hauptbahnhof lagen. In diesem Gebäude werden derzeit im Rahmen der Kunstschau Skulpturen ausgestellt.

Experten per Helikopter eingeflogen
Da die hinzu gerufene Feuerwehr die Substanz nicht bestimmen konnte, ging die Polizei zunächst von einer möglichen Gefahrenlage aus. Die Ermittler räumten das Gebäude und sperrten es weiträumig ab. Gleichzeitig forderten die Beamten Experten vom Landeskriminalamt in Wiesbaden Spezialisten an, die mit einem Hubschrauber eingeflogen wurden.

Nach dem Eintreffen der Experten gaben diese nach einer Analyse gegen 20.45 Uhr Entwarnung: Beim Inhalt der beiden Reagenzgläsern handelte es sich um handelsübliches Speiseöl. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Spurensicherung und Zeugenbefragungen laufen. Auf den oder die Verursacher kommt nicht nur ein Strafverfahren zu, vielmehr werden sie auch die gesamten Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen haben.

Publiziert in KS Polizei

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