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ERNDTEBRÜCK. Ein Schwelbrand im Technikraum eines privaten Schwimmbades hat einen Schaden von 40.000 Euro ausgelöst. Eine 67 Jahre alte Frau hat eine Rauchvergiftung erlitten und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Das betroffene Wohnhaus befindet sich im Ortsteil Zinse. Dorthin waren die Feuerwehren am Samstagmittag ausgerückt, nachdem es dort zu einem Schwelbrand gekommen war - nach ersten Erkenntnissen der Polizei vermutlich ausgelöst durch einen technischen Defekt.

Der Schwelbrand hatte die Rauchmelder im Haus ausgelöst, was wiederum von einer Angestellten bemerkt wurde. Auf der Suche nach der Ursache bemerkte die Frau eine starke Rauchentwicklung im Kellergeschoss und versuchte daraufhin, möglichst viele Fenster zum Durchlüften zu öffnen. Dabei zog sich die 67-Jährige eine Rauchgasvergiftung zu und musste anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht werden, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Bei dem Schwelbrand entstand ein geschätzter Gesamtschaden von rund 40.000 Euro. Ein Ablöschen durch die Feuerwehr war laut Polizei nicht mehr erforderlich.

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Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 01 Januar 2015 12:51

Kaminbrand an Silvester mit hohem Schaden

ZINSE. Ein Kaminbrand mit hohem Sachschaden hielt am Silvesterabend die Erndtebrücker Feuerwehr in Atem. Gegen 18.30 Uhr wurden die Kameraden zu einem zunächst harmlos anmutenden Kaminbrand nach Zinse "Auerhahnbalz" alarmiert.

Als die ersten Kräfte ankamen, so der Leiter der Erndtebrücker Feuerwehr, Karl-Friedrich Müller, war die Rauchentwicklung aus dem Dach des Wohnhauses bereits so stark, dass die Sorge bestand, das Feuer könne durchzünden und den gesamten Dachstuhl in Brand stecken. Deshalb wurde der Alarm auf "Feuer 4" erhöht und somit kamen weitere Kräfte aus Erndtebrück, die Löschgruppe Schameder der DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und der Rettungswagen der Bad Laaspher Malteser hinzu.

Vom Dach aus verschafften sich die Kameraden Zugang zum Kamin. Doch durch die Hitzeentwicklung hatten die Flammen hinter einer Holzvertäfelung, die an den Ofen und den Kamin angrenzte, reichlich Glutnester gebildet. Deshalb öffneten die Kameraden unter schwerem Atemschutz das Dach und ließen Dachpfannen ab. Außerdem mussten sie mit einer Rettungssäge den Dachstuhl rund um den Kamin öffnen und auch im Inneren des Hauses Holzvertäfelungen und Dämmungen entfernen, um alle Glutnester erreichen und schließlich ablöschen zu können.

Beim Löschangriff von außen und beim Fegen des Kamins kam auch der Teleskopmast zum Einsatz, der direkt neben dem Haus in einem abschüssigen Weg in Stellung gegangen war. Von seinem Korb aus wurde das Dach unter anderem mit Strahlern ausgeleuchtet.

Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann, der zu viel Rauchgas einatmete, verletzt und musste vor Ort versorgt werden. Feuerwehrleute bargen schließlich den Kaminofen und Wertsachen, sowie bei den Löscharbeiten entstandene Abfälle aus dem Gebäude. Anschließend wurde das Haus mit einem Hochleistungslüfter von starkem Rauch befreit.

Die Anwohner aus der Nachbarschaft versorgten die Einsatzkräfte unterdessen mit Getränken. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Hinzu kamen noch Rettungsdienst und Polizei. Später war auch ein Dachdecker vor Ort, der Material zum Verschließen des Daches brachte, als die Löscharbeiten zu Ende waren. Nach einigen Stunden konnten die Kameraden die Einsatzstelle verlassen. Die Polizei gibt den entstandenen Sachschaden mit rund 50.000 Euro an.

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Publiziert in SI Feuerwehr

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