Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Zimmerbrand

BOTTENDORF. Aus bislang unbekannter Ursache ist am frühen Sonntagmorgen ein Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Der Vater der achtköpfigen Familie, zwei seiner Söhne und ein Besucher kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei hatte gegen 3.20 Uhr ein Wandschrank in einem Kinderzimmer im Dachgeschoss in Flammen gestanden - wodurch, war am Sonntagmorgen zunächst unklar. Das Feuer konnte nach Angaben des Dienstgruppenleiters gelöscht werden, bevor die Flammen auf den Dachstuhl übergriffen. Die Feuerwehren aus Bottendorf und Burgwald waren unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Heinz Bornscheuer mit insgesamt rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Das Einfamilienhaus in der Straße Am Sand ist laut Polizei durch Löschwasser derzeit unbewohnbar.

In dem Haus wohnen der 42 Jahre alte Familienvater und seine 36-jährige Ehefrau sowie die sechs Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren. In der Nacht zu Sonntag waren außerdem zwei Freunde der Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren zu Gast. Eines der Kinder bemerkte am frühen Morgen Rauch und verständigte die Mutter. Diese entdeckte schließlich das Feuer und schlug Alarm.

Weil der 42-Jährige und zwei Söhne im Alter von 14 und 17 Jahren sowie der jüngere der beiden Besucher Brandrauch eingeatmet hatten, wurden sie vorsorglich ins Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert. Der Mann und die drei Teenager hätten die Klinik aber inzwischen wieder verlassen, sagte der Dienstgruppenleiter am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Wo die Familie nun unterkomme, wisse er nicht, sagte der Polizist.

Die Kripo hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandunrsache aufgenommen. Ob in dem Wandschrank eventuell elektrische Geräte in Betrieb waren, stand am Sonntagmorgen noch nicht fest. Unbekannt war zunächst auch die Schadenshöhe.

Etwa 200 Meter Luftlinie von dem aktuell betroffenen Wohnhaus hatte es am 9. März in einem Einfamilienhaus gebrannt: Dabei war ein 54 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.


112-magazin.de hatte auch über den tödlichen Brand berichtet:
54-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand in Bottendorf (09.03.2012, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 31 Dezember 2011 16:30

Feuer in Einfamilienhaus

WILNSDORF. In Wilnsdorf-Anzhausen kam es am Freitagabend gegen kurz nach 18 Uhr zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Straße Bösselbach.

Das dort lebende Paar konnte das Haus selbständig verlassen. Der Hausherr alarmierte Feuerwehr und Polizei. Durch mehrere Löschzüge der umliegenden Gemeinden wurde der Brand im Obergeschoss rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht.

Neben dem unmittelbaren Feuerschaden im ausgebrannten Flur entstand durch den Ruß und eine geplatzte Wasserleitung weiterer Schaden, der das Haus unbewohnbar machte. Die 55-jährige Frau wurde wegen Verdacht auf Rachgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus in Siegen eingeliefert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist eine noch glimmende Zigarette in einem Mülleimer Ursache des Brandes.

Der Gesamtsachschaden war am Abend noch nicht zu beziffern. Wird aber voraussichtlich deutlich über 10.000 Euro liegen.

Publiziert in SI Feuerwehr
Samstag, 31 Dezember 2011 05:47

Kerze entzündet Teppich: Zimmerbrand in Wohnheim

REINHARDSHAUSEN. Eine herunter gebrannte Kerze hat am frühen Silvestermorgen einen Zimmerbrand im Schwesternwohnheim einer Klinik Im Finkenschlag ausgelöst. Die Feuerwehr rettete eine Person über eine Steckleiter von einem Balkon. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.

Nach Angaben der Wildunger Polizei hatten eine 28-jährige Praktikantin, die derzeit in einem Ein-Zimmer-Appartement im Hochpaterre des Wohnheims lebt, und ihr 19 Jahre alter Freund am Freitagabend eine Kerze auf dem Fußboden angezündet. Das Pärchen schlief irgendwann ein, die Kerze brannte runter und entzündete schließlich am frühen Morgen den Teppich. Die beiden aus Albanien stammenden und in Griechenland gemeldeten jungen Leute versuchten zunächst vergeblich, das Feuer zu löschen, und riefen dann die Feuerwehr. Die Leitstelle alarmierte um 3.49 Uhr die Feuerwehren aus der Kernstadt und aus Reinhardshausen mit dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand", außerdem rückten vorsorglich Notarzt und Rettungswagen zu dem Wohnheim aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits drei Personen das Gebäude unverletzt verlassen, die Brandschützer befreiten eine vierte Person über eine Leiter von einem Balkon im ersten Stock - ebenfalls unverletzt. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und Wehrführer Frank Volke gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, berichten Feuerwehr und Onlineportal badestadt.de auf ihren Internetseiten. Mit einem C-Rohr löschten die Einsatzkräfte den Zimmerbrand, der laut Polizei einen Schaden von rund 10.000 Euro verursachte. Nach Abschluss der Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 35 Freiwilligen im Einsatz war, das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Die beiden Wehren rückten gegen 5.30 Uhr wieder ab. Das Appartement ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizeistation am Morgen auf Anfrage von
112-magazin.de berichtete, seien die 28-Jährige und ihr Freund vom Notarzt untersucht worden. Beide hätten aber keine Rauchvergiftung erlitten. Die Polizei informierte die Kripo - wie bei Bränden mit Gebäudeschaden üblich. Ob noch weitere Ermittlungen geführt würden, liege im Ermessen der Kripo, hieß es.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 14 Dezember 2011 22:33

Rollstuhlfahrerin stirbt bei Zimmerbrand

HELBERHAUSEN. Eine an den Rollstuhl gefesselte Rentnerin ist bei einem Zimmerbrand in Helberhausen ums Leben gekommen. Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor, die Kripo nahm die Ermittlungen auf.

Zu dem Zimmerbrand in der Brückenstraße im Hilchenbacher Ortsteil Helberhausen waren die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Helberhausen, Hilchenbach, Vormwald und Dahlbruch am späten Mittwochnachmittag alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Meldung, dass sich noch eine im Rollstuhl sitzende ältere Dame in dem Haus aufhalten soll. Als die ersten Kräfte an der Brandstelle eintrafen, gingen sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude um nach der Hausbewohnerin zu suchen. Sie konnte zwar schnell gefunden werden, doch leider kam für die 79-jährige Dame jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Einsatzstelle. Ein weiterer Anwohner zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach etwa einer Stunde gelang es den Wehrleuten, den Brand zu löschen.  Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Brand wohl in der Küche des Hauses ausgebrochen sein. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch am Mittwochabend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auch zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Publiziert in SI Feuerwehr
Seite 6 von 6

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige