Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wenderohr

Samstag, 12 Dezember 2020 13:58

Scheune brennt komplett ab

HALLENBERG/LIESEN. Ein Scheunenbrand sorgte am Freitagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Liesen - Nachbarn hatten den Brand bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt. 

Bereits bei der Anfahrt konnte der Brand durch eine schwarze Rauchsäule über Funk bestätigt werden. Ebenfalls alarmiert wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Winterberg und zur Absicherung der Einsatzkräfte ein RTW; im Verlauf der Einsatzarbeiten wurde die Feuerwehr Hesborn nachalarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Scheune bereits in voller Ausdehnung. Dacheindeckung und Photovoltaikanlage waren bereits völlig zerstört.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Mario Calles wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet, parallel dazu wurden Riegelstellungen zu den umliegenden Gebäuden errichtet. Das Wohnhaus, so wie die Scheune wurden durch den Energieversorger stromlos geschaltet.  Neben dem Einsatz des Monitors des Tanklöschfahrzeugs und dem Wenderohr der Drehleiter wurden ein C- und drei B-Rohre von mehreren Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Somit konnten die umliegenden Gebäude geschützt werden.

Nach ca. 45 Minuten stürzte die Holzkonstruktion des Dachstuhls ein. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch die enge Bebauung an der Einsatzstelle. Nachdem "Feuer aus" gemeldet werden konnte, wurde mit Nachlöscharbeiten begonnen, welche mittels Wärmebildkamera kontrolliert wurden. Hierzu wurde ein Schaumteppich ausgelegt. Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Um Glatteis durch die großen Mengen Löschwasser zu verhindern, wurde der Winterdienst verständigt, um Salz zu streuen.

Um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen, wurden im Nachgang die verbrauchten Atemschutzgeräte wieder aufgefüllt. Gegen 20.30 Uhr rückten die Kräfte ab. Die Feuerwehr Liesen blieb für eine Brandwache weiterhin vor Ort, hier mussten abermals Nachlöscharbeiten bis zum heutigen Samstag um 7 Uhr durchgeführt. Die Brandursachenermittlungen wurden aufgenommen, hierzu wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet. Eine Schadenhöhe liegt derzeit nicht vor. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Besatzung des RTWs betreute lediglich die Besitzerin der Scheune. Dem Eingreifen der ca. 40 Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige