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LENGEFELD/ALLERINGHAUSEN. Brandstiftung ist offenbar die Ursache für ein Feuer, das am Sonntagmittag eine Waldschonung auf einer Fläche von gut einem Hektar zerstört hat. Die Feuerwehren aus Korbach, Goldhausen, Alleringhausen und Eppe rückten mit zehn Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften in den Wipperberg aus.

Spaziergänger hatten im Waldgebiet zwischen Lengefeld, Goldhausen und Alleringhausen Rauchentwicklung bemerkt und zwei junge Männer davonlaufen sehen. Die Spaziergänger meldeten den Brand gegen 13 Uhr der Leitstelle per Notruf, von dort wurden umgehend die genannten Wehren alarmiert und in die Alleringhäuser Gemarkung entsandt. Unter Einsatzleitung von Wehrführer Gerd Behle (Alleringhausen) und dem stellvertretenden Korbacher Stadtbrandinspektor eilten die Brandschützer zur Brandstelle am Alten Treckerweg.

Aus mehreren Strahlrohren bekämpften die Einsatzkräfte den Brand in der etwa 100 mal 100 Meter großen Schonung, die mit Setzlingen bepflanzt ist. Diese wurden durch das Feuer zerstört, der Schaden beträgt mindestens 2500 Euro. Nachdem die Tanks der wasserführenden Fahrzeuge leer waren, zapften die Einsatzkräfte an Hydranten in Lengefeld und Alleringhausen Wasser nach und brachten es im Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Insgesamt gaben die Feuerwehrleute rund 20.000 Liter Löschwasser ab.

Wie der zuständige Revierförster der Polizei gegenüber angab, kommt nach seiner Einschätzung nur Brandstiftung als Ursache in Frage. Ob die beiden jungen Männer - nach Schätzungen von Zeugen etwa 20 bis 25 Jahre alt - etwas mit dem Brand zu tun haben oder aber ebenfalls als Zeugen wichtige Angaben machen können, stand zunächst nicht fest. Die Polizei bittet die beiden Männer und weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 auf der Wache zu melden.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 21 Juli 2013 09:46

Gefahr von Waldbränden steigt stark

WALDECK-FRANKENBERG. Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen haben dazu beigetragen, dass die Gefahr für Wald- und Flächenbrände im Landkreis Waldeck-Frankenberg angestiegen ist. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erreicht die Gefahr bis einschließlich Montag die dritthöchste Stufe (mittlere Gefahr). Auch das hessische Umweltministerium warnt vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern des Landes.

Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick weist darauf hin, dass es zuletzt im Waldgebiet Kindeloh zwischen Marienhagen und Thalitter zweimal zu einem Waldbrand gekommen sei. Er betont, dass Waldbrände bei den momentan herrschenden Temperaturen schneller entstünden als sonst. "Im Vergleich zu anderen Waldgebieten in Deutschland ist die Gefahr bei uns aber etwas geringer", sagt Biederbick und ergänzt: "In Brandenburg, Sachsen oder Niedersachsen finden wir, anders als es bei uns der Fall ist, sehr viele Kiefernwälder auf Sandböden. Kiefernholz enthält mehr Öl als beispielsweise Buchen- oder Fichtenholz. Daher entzündet es sich auch leichter. "

In Hessen und in Waldeck-Frankenberg kämen eher Buchen- und Fichtenwälder vor, und diese finde man verstärkt auf lehmigem und feuchterem Untergrund. "Wenn es zu Waldbränden in unserer Region kommt, sind das in der Regel Bodenfeuer. Diese können leichter bekämpft werden als die wesentlich gefährlicheren Wipflefeuer, welche sich deutlich schneller ausbreiten und zu einem Totalbrand führen können", sagt Biederbick.

Auch wenn die Auswirkungen eines Waldbrandes hierzulande nicht so groß sind wie beispielsweise in Ostdeutschland, fordert der Kreisbrandinspektor die Menschen im Kreis auf, wegen der insgesamt erhöhten Waldbrandgefahr besonders achtsam im Wald zu sein. "Und wer ein Feuer entdeckt, sollte sofort die Notrufnummer 112 wählen", sagt er.

Hintergrund: Auch Katalysator entzündet Feuer
Ein Waldbrand kann verschiedene Ursachen haben. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick nennt einige: "Immer noch glimmende Zigarettenkippen, die achtlos weggeschmissen werden, oder auch der heiße Katalysator eines Fahrzeugs, das in einem Waldgebiet auf trockenem Boden abgestellt wird, können ein Feuer entzünden", sagt er. Er weist darauf hin, dass das Rauchen im Wald von März bis Oktober verboten und offenes Feuer außerhalb von ausgewiesenen Grill- und Feuerstellen ohnehin strengstens untersagt sei.

Das hessische Umweltministerium schreibt zudem, dass die Waldbrände ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben ausgingen.

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Publiziert in Feuerwehr
Schlagwörter

MARIENHAGEN/THALITTER. Zweimal ist die Feuerwehr am Freitag und am Samstag in das Waldgebiet "Kindeloh" zwischen Marienhagen und Thalitter ausgerückt. Dort brannten Gras und Waldboden, das Feuer griff auch auf eine Fichtenschonung über.

Der erste Alarm ging am Freitag gegen 18 Uhr ein, wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk am Samstag gegenüber 112-magazin.de berichtete. Zunächst habe man die Brandstelle nicht finden können, weil diese mitten im Wald lag. Erst vom Hochbehälter bei Obernburg aus, von wo auch Radfahrer den Rauch entdeckt und gemeldet hatten, sahen die Feuerwehrleute den Brandort. Gemeinsam mit einem Jagdpächter erreichten die Feuerwehrleute die Brandstelle über einen schmalen Waldweg.

Im Pendelverkehr, an dem auch zwei Tanklöschfahrzeuge der Korbacher Feuerwehr beteiligt waren, speisten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug, das sie auf einem Rückeweg in Position brachten. Von dort aus verliefen zwei B-Schläuche zur Brandstelle, an der die Wehrleute aus insgesamt sechs C-Schläuchen das Feuer zu löschen versuchten. Dabei setzten sie auch Schaum ein. Betroffen war eine etwa anderthalb Hektar große Grasfläche in einer Schonung, die nach dem letzten Windwurf dort angelegt worden war. "Die Flammen hatten bereits eine angrenzende Fichtenschonung erfasst", sagte Schenk über das Ausmaß des Feuers.

Etwa vier Stunden lang waren die mehr als 50 Brandschützer im Einsatz, ehe sie abrückten und anschließend die Fahrzeuge wieder neu bestückten. "Etwa um hab elf waren alle wieder in den Gerätehäusern", berichtete der stellvertretende Gemeindebrandinspektor.

Zur selben Einsatzstelle rückten die Wehren dann am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr erneut aus. Offenbar hatten Glutnester erneut Gras entflammt. Auch bei diesem Einsatz bauten die Wehren einen Pendelverkehr auf, um genügend Wasser zur Einsatzstelle zu befördern. Weitere Angaben lagen aber zunächst nicht vor.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 23 April 2013 11:57

Nähe Aselstein: Flächenbrand am Edersee

ASEL. Ein Flächenbrand am Waldrand zwischen Aselstein und Jugendherberge Hohe Fahrt hat die Feuerwehren aus Asel, Basdorf und Vöhl gefordert. Die etwa 25 Einsatzkräfte hatten den Brand nach etwa einer halben Stunde vollständig abgelöscht.

Die drei Feuerwehren wurden am Montag gegen 19 Uhr mit dem Stichwort "Beginnender Flächenbrand" alarmiert. Insgesamt 25 Einsatzkräften aus Asel, Basdorf und Vöhl rückten Augenblicke später zum Einsatzort an der K 32 aus.

Etwa 250 Meter hinter dem Aselstein in Richtung Jugendherberge brannten an einem Waldhang oberhalb eines kleinen Parkplatzes auf einer Gesamtfläche von etwa 60 Quadratmetern Laub, Gestrüpp und Waldboden. "Durch den leichten Wind wurde das Feuer immer weiter den Hang hinauf in den Wald getrieben", sagte Einsatzleiter Bernd Schenk.

Mit Feuerpatschen und Dunghaken, aber vor allem mit dem Tankinhalt des Vöhler Löschfahrzeugs gelang es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Eine Wasserentnahme aus dem randvoll gefüllten Edersee auf der anderen Seite der Straße wäre laut Schenk zwar möglich gewesen, war aber wegen des schnellen Löscherfolgs nicht nötig.

Die Einsatzkräfte rückten nach etwa 30 Minuten wieder ab. Gegen 19.45 Uhr waren dann alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit. Angaben über die Brandursache konnte die Feuerwehr nicht machen, nur so viel: "Warum das Feuer angegangen ist, ist uns unbekannt", sagte Schenk.


Ganz in der Nähe hatte es vergangenen Sommer einen Waldbrand gegeben:
Nach Brand: Polizeihubschrauber wässert Waldboden (15.8.2012, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 18 April 2013 14:03

Weggeworfene Flasche löst Waldbrand aus

SCHMILLINGHAUSEN. Zu einem beginnenden Waldbrand in der Nähe von Schmillinghausen ist am Donnerstagmittag die Feuerwehr Bad Arolsen mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt. Das Feuer war vermutlich durch eine achtlos weggeworfene Flasche entstanden.

Die Alarmierung erfolgte gegen 13.15 Uhr. Ursprünglich war auch die Feuerwehr Helsen mit dem Schlauchwagen angefordert worden, das Fahrzeug brauchte aber nicht eingesetzt zu werden. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell im Griff, betroffen waren Äste, Bäume, Büsche, trockene Blätter und einige dort liegende Zaunpfosten auf einer Fläche von insgesamt etwa 100 bis 150 Quadratmetern.

Um die Gefahr auszuschließen, dass der Brand nach dem Ablöschen von Glutnestern im Boden ausgehend erneut ausbricht, wässerten die Brandschützer den Waldboden gründlich. Um genügend Wasser an der Brandstelle zu haben, holte ein Tanklöschfahrzeug mehrfach Wasser an einem Hydranten in Schmillinghausen - dort hatte die Helser Wehr die Wasserentnahme eingerichtet.

Wehrführer und Einsatzleiter Gordon Kalhöfer vermutete, dass eine weggeworfene Flasche den Brand ausgelöst hatte. Schaden entstand nicht.

Für die Kernstadtwehr war der Einsatz im Wald bei Schmillinghausen bereits der zweite am Donnerstag und der dritte innerhalb von 24 Stunden. Am Donnerstagmorgen waren die Einsatzkräfte zum Parkplatz des Herkulesmarktes ausgerückt, wo ein Pick-Up einen Motorplatzer hatte und dadurch Öl verlor. Am Mittwochmittag waren die Feuerwehrleute zu einem Verkehrsunfall zwischen Helsen und Kohlgrund zur technischen Hilfeleistung angefordert worden (wir berichteten ebenfalls, hier klicken).


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 06 April 2013 18:56

Brandstiftung? Wiesen- und Waldbrände

PADERBORN/ALTENBEKEN. Fast zeitgleich haben der Brand einer Wiese in Buke und das Feuer in einer Waldschonung in Wewer am Donnerstagnachmittag Schäden von einigen tausend Euro verursacht.

Laut Polizeibericht von Freitag hatte hatte ein Zeuge (53) gegen 17.45 Uhr Brandgeruch an der Industriestraße wahrgenommen. Kurz darauf stellte der Mann fest, dass eine an der Straße angrenzende Wiese in Flammen stand. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer, dass etwa 400 Quadratmeter Wiese vernichtete, schnell löschen.

Nur zehn Minuten später entdeckten drei Jugendliche ein Feuer am Rand einer Buchenholzverjüngung am Mühlenholzweg im Sammtholz in Wewer. Nachdem erste Löschversuche durch Austreten misslungen waren, informierten die Teenager die Feuerwehr. Trotz des sofortigen Einsatzes der Freiwilligen verbrannten etwa 1000 Quadratmeter der Waldfläche.

Nach ersten Erkenntnissen schließt die Polizei in beiden Fällen fahrlässige Brandstiftung nicht aus. Weitere Zeugen, die Hinweise zu möglichen Verdächtigen machen können, werden gebeten, unter der Telefonnummer 05251/3060 mit der Polizei in Kontakt zu treten.

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Publiziert in PB Feuerwehr
Montag, 07 Januar 2013 10:33

Waldbrände: Digitale Karten sollen helfen

WALDECK-FRANKENBERG. Damit die Feuerwehren schneller zum Brandort gelangen, werden demnächst digitale Waldbrandkarten erstellt. Diese technischen Datenträger liefern unter anderen Informationen über Lkw-fähige Rettungswege, Rettungspunkte und Löschteiche. Die Karten sollen in Zusammenarbeit zwischen den Forstämtern und den Feuerwehren erstellt werden. Bisher gibt es solche Karten in Hessen nicht.

Die bisherigen Karten, sagt Frank Röbert vom Forstamt Frankenberg, waren meist alt und handgemalt. Zudem waren sie nicht digital abrufbar und so nicht für alle Einsatzkräfte zugänglich. Die neuen, so Horst Gossenauer-Marohn von Hessen-Forst, sollen digital verfügbar sein.

Hessen-Forst und Feuerwehren arbeiten zum Beispiel auch zusammen, um festzulegen, welche für den Einsatz im Wald geeigneten Löschteiche in die Karten eingetragen werden können, sagt Gossenauer-Marohn. In die neuen Karten sollen zusätzlich die Lkw-fähigen Wege aufgenommen werden, berichtet Röbert.

Damit sollen alle wichtigen Informationen in einer Karte vorhanden sein. Wie wertvoll solche Karten seien, werde an Unfällen deutlich, wie sich einer 2004 in Dodenau ereignete, erklärt Röbert. Damals stürzte ein Löschfahrzeug bei einer Übung fünf Meter in die Tiefe. Quelle: HNA

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 13 November 2012 18:21

Bodenbrand im Wald rechtzeitig gelöscht

MORNSHAUSEN. Vermutlich nur die Witterung und die Aufmerksamkeit einer Spaziergängerin haben die Ausbreitung eines Brandes im Wald zwischen der Rauschenberghütte und dem Hundeplatz verhindert. Letztendlich sorgte die Feuerwehr aus Gladenbach für die Beseitigung der Gefahr.

Eine Spaziergängerin hatte am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr einen kokelnden Baumstamm mit der starken Rauch- und Hitzeentwicklung bemerkt und Polizei und Feuerwehr informiert. Als die Einsatzkräfte ankamen, war der Waldboden auf einer Fläche von knapp vier Quadratmetern abgebrannt und es qualmte erheblich. "Bei anderer Witterung oder nicht rechtzeitigem Bemerken hätte das Feuer durchaus übergreifen und einen immensen Schaden anrichten können", zeigte sich Polizeisprecher Martin Ahlich überzeugt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Hinweise zu Beobachtungen in den Morgenstunden in dem beschriebenen Waldgebiet erbittet die Polizei in Gladenbach, die Telefonnummer lautet 06462/1644. Hinweise nimmt auch die Kripo in Marburg unter der Rufnummer 06421/406-0 entgegen.

Publiziert in MR Feuerwehr
Sonntag, 19 August 2012 21:39

Erneut Waldbrand am Edersee bei Asel

ASEL. Nur wenige Tage nach einem Waldbrand bei Asel hat es ganz in der Nähe erneut ein Feuer im Unterholz gegeben. Nach den Löscharbeiten legten die Brandschützer einen Schaumteppich auf das betroffene Gelände.

Der aktuelle Brand brach am Sonntagnachmittag gegen 14.45 Uhr aus, die Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Asel, Basdorf, Vöhl und Herzhausen, die mit insgesamt 30 Brandschützern ausrückten.

Auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern loderte oberhalb der vorherigen Einsatztelle ein Bodenfeuer, das Gestrüpp und auch einige umgefallene Baumstämme erfasste. Nach Auskunft des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk legten die Feuerwehren aus Asel und Vöhl vom Hydranten auf dem Gelände der Kläranlage eine Schlauchleitung hangaufwärts und setzten an der Brandstelle zwei C-Rohre ein.

Die Feuerwehr aus Basdorf zapfte auf der Oberseite des Steilhangs einige Wasserfässer an, die Basdorfer Landwirte zur Verfügung gestellt hatten. Von den Fässern aus legten die Einsatzkräfte eine B-Leitung durch den Steilhang zur Einsatzstelle und bekämpften ebenfalls mit zwei C-Rohren das Feuer. Allein mit den für den Wassertransport bereitgestellten Güllefässern brachten die Landwirte 40.000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle. Ein Basdorfer Feuerwehrmann stellte außerdem seinen Unimog zur Verfügung, um Schläuche, Verteiler, Strahlrohre, Zumischer für Schaummittel und weitere Utensilien in den Wald zu transportieren - dorthin gelangt keines der Feuerwehrfahrzeuge.

Im Einsatzverlauf setzten die Feuerwehrleute noch Schaummittel als Netzmittel ein. Hiermit sollte das Löschwasser besser in den trockenen Waldboden eindringen. Da dies laut Schenk aber nicht vollständig gelang, wurde später noch ein Schaumteppich über den Brandbereich gelegt. Nach etwa drei Stunden rückten die Feuerwehrleute wieder ab. Ein Bild von den Löscharbeiten hatten sich auch Mitarbeiter der Forstverwaltung und Bürgermeister Harald Plünnecke mitten im Steilhang gemacht. Angaben über die Brandursache lagen Feuerwehr und Polizei am Sonntag nicht vor.


Über den Einsatz am Mittwoch berichtete 112-magazin.de umfangreich:
Nach Brand: Polizeihubschrauber wässert Waldboden (15.08.2012, mit Video und Fotos)

Der im Bericht genannte Unimog war auch bei der Bergung eines versunkenen Wagens im April im Einsatz:
Keine Bremse, kein Gang: Auto rollt in Klärteich (26.04.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

ASEL. Erstmals ist im Landkreis nach einem Waldbrand ein Hubschrauber zum Einsatz gekommen, um den trockenen Waldboden aus der Luft großflächig zu wässern. Zahlreiche Schaulustige verfolgten vor allem das Befüllen einer speziellen Vorrichtung, mit der die Helikopterbesatzung das Wasser im Edersee aufnahm.

Der Waldbrand an einem Steilhang oberhalb der Kläranlage von Asel war am Mittwochmittag aus bislang noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Ein Waldarbeiter entdeckte gegen 14 Uhr Rauch und verständigte die Rettungsleitstelle, von wo aus die Feuerwehren aus Asel, Vöhl, Basdorf und Herzhausen alarmiert wurden. Wenig später trafen insgesamt 28 Einsatzkräfte an der Brandstelle ein. Sie mussten zunächst unter äußerst schwierigen Bedingungen eine Wasserversorgung den Steilhang hinauf aufbauen. Das Wasser förderten sie über eine Pumpe von einem Hydranten aus, der an der Kläranlage steht. Von der oberen Seite des brennenden Waldhangs her brachten die Basdorfer Kameraden weiteres Löschwasser - ein Landwirt hatte nach dem Alarm sofort ein Güllefass bereitgestellt, das mit mehreren tausend Litern Wasser befüllt war.

Nach etwa einer Stunde war der Brand gelöscht. Um den extrem trockenen Waldboden großflächig zu wässern und somit ein Wiederaufflammen nachhaltig zu verhindern, forderte die Polizei einen Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach an. Die Maschine vom Typ EC 145 lässt sich mit einem sogenannten Bambi Bucket ausstatten, das unter der Maschine hängt und als mobiler Wassertank dient. Die Besatzung flog zum nahegelegenen Edersee und befüllte im Schwebeflug den orangefarbenen Behälter. Über der Brandtelle ließen die fliegenden Polizisten das Wasser dann per Knopfdruck in die Tiefe fallen. Nach etwa zehn Anflügen war der Boden nach Ansicht der Feuerwehr ausreichend bewässert - die Maschine kehrte nach Südhessen zurück.

Weiter Warnung vor akuter Waldbrandgefahr
Die Feuerwehr warnt wegen der andauernden Trockenheit weiterhin vor einer weiterhin akuten Waldbrandgefahr. Man solle keinesfalls im Wald rauchen oder gar ein offenes Feuer entzünden, verdeutlichte am Mittwoch der stellvertretende Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk an der Einsatzstelle. Auch sei es brandgefährlich, Flaschen im Wald zurückzulassen - bei entsprechender Sonneneinstrahlung würden sie mitunter wie ein Brennglas wirken. In den vergangenen Jahren war es am Edersee immer wieder zu Waldbränden gekommen, die glücklicherweise keine größeren Gebiete erfassten. Insbesondere an den Steilhängen rund um den Stausee fordern die Löscharbeiten den freiwilligen Einsatzkräften stets Höchstleistungen ab - viele Stellen seien nur schwer oder gar nicht zu erreichen. "Wenn es dort brennt, ist ein Hubschrauber die einzige Möglichkeit zum Löschen", sagte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber.

Einen wie am Mittwoch erstmals nach einem Ernstfall im Kreis praktizierten Einsatz hatte die Volkmarser Feuerwehr vor vier Jahren im Zusammenspiel mit der Bundespolizei geübt. Damals waren eine größere Maschine vom Typ Eurocopter EC 155 und ein größerer Bambi Bucket verwendet worden.

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