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Mittwoch, 29 März 2017 20:55

Feuerwehren rücken erneut zu Flächenbrand aus

LENGEFELD. Nach den Flächenbränden der vergangenen Tage im Edersee und bei Höringhausen hat es ein gleichgelagertes Feuer am Mittwoch bei Lengefeld gegeben. Eine Schwierigkeit für die Brandschützer war, dass das Feuer sich an einem Steilhang ausbreitete.

Was das Feuer gegen 14 Uhr ausgelöst hatte, stand am Nachmittag noch nicht fest. Betroffen war eine Fläche an der Kreisstraße 57 zwischen Lengefeld und Nordenbeck. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt war dort vor etwa zwei Jahren Wald gerodet worden. Innerhalb eines Gatters gerieten dann am frühen Nachmittag trockene Äste in Brand.

Das Feuer fand am Hang offenbar ausreichend Nahrung, fraß sich den Berg hinauf und erfasste eine Gesamtfläche von etwa 250 Quadratmetern. Die Kameraden hätten das Gatter geöffnet und seien mit drei C-Rohren den Hang hinauf gestiegen, um den Flächenbrand gründlich abzulöschen.

Um genügend Wasser an der Einsatzstelle zu haben, war die Kernstadtwehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen angerückt, erklärte der Stadtbrandinspektor. Wasserführende Fahrzeuge der Korbacher Kernstadtwehr waren bereits am Vortag bei Höringhausen (wir berichteten) mit im Einsatz. (pfa)  


Mehr zu den genannten Einsätzen bei Höringhausen und im Edersee:
Vier Wehren bekämpfen Wald- und Flächenbrand (28.03.2017, mit Fotos)
Schilfgras fängt Feuer: Großer Flächenbrand im Edersee (28.03.2017, mit Fotos)

Links:
Feuerwehr Lengefeld
Feuerwehr Korbach

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 28 März 2017 22:28

Vier Wehren bekämpfen Wald- und Flächenbrand

HÖRINGHAUSEN. Gemeinsam haben am Dienstag die Feuerwehren aus Höringhausen, Meineringhausen, Sachsenhausen und Korbach gegen einen Wald- und Flächenbrand an der Kreisstraße 17 in der Nähe der Bundesstraße 251 gekämpft.

Das Feuer war gegen 12.45 Uhr ausgebrochen beziehungsweise gemeldet worden, daraufhin rückten die vier Wehren mit insgesamt sieben wasserführenden Fahrzeugen zur Brandstelle an der K 17 aus. Diese Kreisstraße führt von der B 251 nach Höringhausen. Der Waldbrand hatte sich auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern ausgebreitet.

Aus mehreren Hohlstrahlrohren und vom Dachmonitor eines Korbacher Tanklöschfahrzeugs dämmten die Feuerwehrleute den Brand ein und verhinderten ein Übergreifen auf eine ausgebaute Gartenhütte. Die Sachsenhäuser Wehr versorgte das TSF-W der Feuerwehr Höringhausen mit Wasser, damit deren Löschangriff ununterbrochen aufrechterhalten werden konnte.

Nach etwa anderthalb Stunden gab Einsatzleiter Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, der Leitstelle die Rückmeldung "Feuer aus". Daraufhin kehrten alle Einsatzkräfte zu ihren Feuerwehräusern zurück und versetzten die Fahrzeuge wieder in einen einsatzbereiten Zustand.

Nach Auskunft Schäfers hatten die Feuerwehren etwa 10.000 Liter Wasser an der Einsatzstelle verbraucht, um dem Brand zu bekämpfen. Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. (r/pfa/Quelle: Feuerwehr Sachsenhausen)   


Erst am Montag war es zu einem außergewöhnlichen Flächenbrand gekommen:
Schilfgras fängt Feuer: Großer Flächenbrand im Edersee (28.03.2017, mit Fotos)

Links:

Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Korbach


Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 16 März 2017 21:19

Brandstiftung? Kippe? Laub am Edersee in Flammen

ASEL. Brennendes Laub an einem Parkplatz zwischen Aselstein und Jugendherberge Hohe Fahrt hat die Feuerwehren aus Asel, Basdorf und Vöhl auf den Plan gerufen. Die Brandursache ist unklar. Seit Jahren gibt es rund um den Edersee, vor allem aber auf Vöhler Gemeindegebiet, immer wieder Brände am und im Wald.

Die drei Feuerwehren wurden am Donnerstagabend gegen 17.40 Uhr alarmiert. Insgesamt 22 Einsatzkräfte rückten Augenblicke später zum Einsatzort an der K 32 aus - dort stellte sich heraus, dass Feriengäste das Feuer schon längere Zeit beobachtet, aber nicht den Notruf gewählt hatten. Erst Einheimische verständigten schließlich die Feuerwehr.

An einem Parkplatz zwischen Aselstein und Jugendherberge brannte unter starker Rauchentwicklung ein Laubhaufen. Nach Auskunft von Einsatzleiter und Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk war dieses Laub vor einigen Tagen von einem Anhänger dort abgekippt worden. Möglicherweise eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eventuell aber auch vorsätzliche Brandstiftung sorgte nun am Donnerstag für den Brand.

Für die Kameraden aus Asel, die kürzlich das 22 Jahre alte TSF-W der Feuerwehr Dorfitter übernommen hatten, war der Brand am frühen Abend der erste Einsatz mit dem "neuen" Auto. Da der VW LT über einen Wassertank verfügt, steht der Aseler Wehr erstmals ein wasserführendes Fahrzeug zur Verfügung. Der Einsatzleiter überließ es daher auch der örtlichen Wehr, gegen die Flammen vorzugehen. (pfa) 

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WEGA. Die Bekämpfung eines größeren Waldbrandes, durch den auch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg zur Explosion kamen, haben am Samstag zahlreiche Feuerwehrleute und THW-Mitglieder geübt. Das Rote Kreuz war ebenfalls eingebunden in die Großübung, die durch Rauchentwicklung und Detonationen sehr realistisch gestaltet war.

Das Übungsszenario sah vor, dass im Waldgebiet Roter Berg oberhalb der früheren Metzler-Werke ein Waldbrand ausgebrochen war. Da sich auf dem Betriebsgelände während des Krieges militärische Produktionsstätten befanden und diese zu Kriegsende beschossen worden waren, ist es durchaus möglich, dass am Roten Berg noch Blindgänger zu finden sind. Angenommen war am Samstag, dass der Brand einige dieser Blindgänger zur Detonation brachte.

Um den eigentlichen Waldbrand zu bekämpfen, rückten gegen 12.30 Uhr die Feuerwehren der Katastrophenschutzzüge Edertal und Bad Wildungen nach Wega aus, zudem machte sich das Technische Hilfswerk auf den Weg in den Wildunger Stadtteil. Auf einem Parkplatz an der Ederstraße, der als sogenannter Bereitstellungsraum diente, trafen die Helfer mit insgesamt etwa 15 Fahrzeugen ein. Mitglieder des DRK übernahmen dort die weitere Einteilung: Während ein Teil der Einsatzkräfte sich um den Aufbau zweier B-Leitungen von der Wasserentnahmestelle an der Wilde zur Brandstelle auf der Koppe kümmerte, errichtete das THW aus Pontons große mobile Wasserbecken an der Brandstelle. Bis die doppelte Wasserleitung dorthin aufgebaut war, befüllten zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die Bassins.

Ein Ziel der Übung: Konstante Wassermenge bereitstellen
"Ein Übungsziel ist es, so viel Wasser über einen längeren Zeitraum bereitzustellen, dass wir konstant 1200 Liter Löschwasser pro Minute abgeben können", sagte Übungsleiter Reinhold Best. Der Wildunger Katastrophenschützer gehörte am Samstag dem Leitungsstab an, der die Übung vom Gerätehaus in Wega koordinierte. Dort tätig waren auch sein Stellvertreter Ronny Thiele, der stellvertretende Wildunger Stadtbrandinspektor Michael Reinhard, der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam und sein Stellvertreter Michael Rese, THW-Fachberater Manfred Berndt vom Wildunger Ortsverband des Technischen Hilfswerks sowie der Leiter des Kreisverbindungskommandos Waldeck-Frankenberg der Bundeswehr, Oberstleutnant der Reserve Reinhold Brückert. Die Bundeswehr könnte im Katastrophenschutzfall Personal und Material wie Bergepanzer oder größere Lösch- beziehungsweise Transportfahrzeuge stellen. Die Bundespolizei, die ursprünglich mit einem Helikopter an der Übung teilnehmen und mit speziellen Behältern Wasser transportieren sollte, war am Samstag wegen anderer Einsätze nicht mit von der Partie.

Für realistisches Flair an der Einsatzstelle sorgte am Samstag das Team von "HessenFeuerwerk" - die Pyrotechniker vernebelten den Roten Berg und simulierten damit aufsteigenden Brandrauch, außerdem stellten die Feuerwerker mit Detonationen die angenommenen Explosionen von Blindgängern nach. Da die im Ernstfall von solchen oder anderen Explosionen ausgehenden Rauchwolken Schadstoffe enthalten, war am Samstag in die Übung auch die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg eingebunden. Die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildete Spezialgruppe nahm an verschiedenen Stellen Messungen vor.

Das DRK, dessen Mitglieder anfangs die Organisation am Bereitstellungsraum übernommen hatten, sorgte später für die Verpflegung der Übungsteilnehmer. Auch das erfordert bei einer Gesamtzahl von fast 100 Teilnehmern einiges an Übung. (pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

WEGA. Eine gemeinsame Übung der Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Bad Wildungen und der Gemeinde Edertal findet am kommenden Samstag den ganzen Tag über im Bad Wildunger Stadtteil Wega statt. Angenommen wird ein größerer Waldbrand auf dem Roten Berg. Parallel dazu übt die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg das Erkunden einer Schadstoffwolke im Gebiet von Wildungen und Edertal.

Um die Übung so real wie möglich zu gestalten, wird der Rote Berg am Übungstag komplett vernebelt. Das Team von "HessenFeuerwerk" wird am Übungstag mehrere kleine und größere Explosionen stattfinden lassen. Teilnehmen an dieser Übung werden die Feuerwehren Braunau und Hemfurth-Edersee, die  Katastrophenschutz-Löschzüge Bad Wildungen und Edertal, der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bad Wildungen, das Technische Hilfswerk, Ortsverband Bad Wildungen, sowie die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg, die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildet wirde. Ferner soll die Übung unterstützt werden durch die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal.

Hinweise für den Straßenverkehr: Aufgrund an- und abrückender Einsatzfahrzeuge kann es im Bereich der Bundesstraßen 485 und 253 in beiden Fahrtrichtungen sowie in der Ortsdurchfahrt von Wega zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Rote Berg in Wega ist am Übungstag für den Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Außerdem kann es durch die reale Übungsgestaltung zu Belästigungen durch Rauch und Lärm kommen. Durch die gleichzeitig stattfindende Messübung kann es auf den Radwegen zwischen den Orten Wega und Mandern sowie zwischen Wega und Bergheim zu Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge kommen. "Wir bitten die Bevölkerung um Rücksichtnahme", sagte am Mittwochabend der stellvertretende Zugführer Ronny Thiele. (r/pfa)

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Freitag, 16 September 2016 20:53

Waldbrand: 60 Wehrleute stundenlang im Einsatz

BUCHENBERG. Über Stunden haben am Freitag etwa 60 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde Vöhl einen Waldbrand bei Buchenberg bekämpft: Mitten in einer Douglasien-Schonung, weit abseits befahrbarer Wege, schlugen die Flammen beim Eintreffen der Brandschützer schon etwa zwei Meter hoch. Um genügend Wasser an der Einsatzstelle zu haben, rückten die Tanklöschfahrzeuge aus der Kreisstadt aus.

Als eine Rauchentwicklung im Wald wurde das Feuer in der Gemarkung Estenberg gegen 16.15 Uhr gemeldet - doch weder der genaue Einsatzort, noch das Ausmaß war zu diesem Zeitpunkt bekannt. Zunächst mussten die Feuerwehrleute aus Buchenberg, Herzhausen, Kirchlotheim und Schmittlotheim den Brandherd suchen. Die Brandstelle lag an der Schönen Aussicht oberhalb von Buchenberg, grob gesehen im Waldgebiet zwischen Herzhausen und Fürstenberg.

Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Bernd Schenk war eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern betroffen: Es brannten trockenes Gras, Äste und alte Wurzelteller aus dem bereits eingeschlagenen Bestand. Schenk ließ umgehend eine Wasserversorgung aufbauen vom nächstgelegenen befahrbaren Forstweg, zudem forderte der Einsatzleiter die Korbacher Tanker an. Die Brandschützer aus der Kreisstadt errichteten ein faltbares Wasserbecken, das sie ständig befüllten - daraus wurde das Löschwasser mit einer B-Leitung zur Brandstelle gepumpt und dort über mehrere C-Rohre abgegeben.

Teils unter Atemschutz löschten die Einsatzkräfte die Flammen und verhinderten so ein Ausbreiten auf den umliegenden trockenen Wald. Um auch die Glutnester im Boden wirkungsvoll ablöschen zu können, wässerten die Einsatzkräfte das Erdreich kräftig. Was den Einsatz aber so in die Länge zog, waren die brennenden und glimmenden Wurzeln zu löschen, mussten die Feuerwehrleute sie ausgraben. "Das war sehr anstrengend und langwierig, aber dazu gab es keine Alternative", erklärte Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de.

Als Vertreter des Gemeindevorstandes verschaffte sich Fritz Schenk einen Eindruck von den Löscharbeiten - seit Wochen nämlich ist das Einsatzaufkommen in der Großgemeinde außergewöhnlich hoch, unter anderem durch mehrere Brandstiftungen. Die Ursache für das Feuer am Freitag war zunächt unklar. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer und eine Polizeistreife waren vor Ort. Die Buchenberger Bevölkerung versorgte die etwa 60 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle mit kalten Getränken. Als der Einsatz nach etwa dreieinhalb Stunden endlich bewältigt war, luden die Buchenberger die Brandschützer auch noch zu einem warmen Imbiss am Feuerwehrgerätehaus ein.

Lange ausruhen konnten sich die ehrenamtlichen Helfer allerdings nicht: Am Abend brannten ein Schuppen, ein Unterstand, ein Kompost und mehrere Bäume zwischen Thalitter und Immighausen. (pfa)


Mehr zu dem Einsatz unter nachfolgendem Link:
Schuppen und Unterstand mit Maschinen niedergebrannt (16.09.2016, mit Fotos)

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Donnerstag, 15 September 2016 17:22

Edersee: Camper dämmt Feuer mit Wohnmobil-Wasser ein

HARBSHAUSEN. Der Fahrer eines Wohnmobils hat am Donnerstag mit den Wasservorräten seines Fahrzeugs einen Böschungsbrand bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt. Grund für das Feuer könnte eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe sein.

Die Brandstelle lag an der Kreisstraße 59, die von Herzhausen nach Harbshausen beziehungsweise Asel-Süd führt. An einem kleinen Parkplatz etwa auf halber Strecke zwischen der B 252 und dem Abzweig der K 59 zur K 62 unterhalb von Harbshausen brannte es gegen 11 Uhr im Gebüsch hinter der Leitplanke. Polizei und Feuerwehr gehen derzeit davon aus, dass eine Kippe den Brand entfacht hat.

Ein Wohnmobilfahrer, der den aufsteigenden Rauch sah, gab nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk den Inhalt der Brauchwassertanks seines rollenden Feriendomizils auf die Brandstelle ab. Als die Feuerwehren aus Herzhausen und Kirchlotheim wenig später mit neun Einsatzkräften eintrafen, brauchten sie lediglich Nachlöscharbeiten durchzuführen. Außerdem füllte die Feuerwehr die Wasserbehälter des Wohnmobils wieder auf. Die laut Alarmplan ebenfalls gerufenen Wehren aus Harbshausen und Buchenberg brauchten aufgrund der ersten Rückmeldung von der Einsatzstelle nicht mehr auszurücken.

Erhöhte Waldbrandgefahr
Angesichts der lang anhaltenden Trockenheit und Hitze herrscht derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Noch stärker als ohnehin sollte man darauf achten, keine brennenden oder glimmenden Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen. Offenes Feuer stellt ein extremes Risiko dar. Selbst auf dem trockenen Waldboden oder im Gras liegende Glasflaschen können bei entsprechender Sonneneinstrahlung momentan leicht zu einem Brand führen. (pfa)  

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Freitag, 26 August 2016 12:00

Bodenfeuer im Wald am Frankenberger Krankenhaus

FRANKENBERG. Die derzeitige Hitzewelle hat am Donnerstagnachmittag für den ersten Brandeinsatz für die Frankenberger Feuerwehr gesorgt. Die Freiwilligen rückten in die Goßbergstraße aus.

Gegen 17.15 Uhr waren die Einsatzkräfte alarmiert worden, wenig später rückten sie mit drei Fahrzeugen aus. In dem an der Goßbergstraße liegenden Waldstück zwischen der Straße und dem Frankenberger Kreiskrankenhaus brannten auf dem Boden liegendes Geäst und trockenes Laub aus bislang noch unbekannten Gründen.

Die Einsatzkräfte löschten mit dem Schnellangriff des Tanklöschfahrzeugs den Brand ab, zogen das trockene Material großflächig auseinander und bewässerten den Boden weiträumig und gründlich. (Quelle: Feuerwehr Frankenberg)


Ganz in der Nähe gab es kürzlich einen Einsatz:
Rauchentwicklung in Shisha-Bar: Wehr im Großeinsatz (04.08.2016, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Frankenberg

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Donnerstag, 25 August 2016 08:39

Die E-Zigarette als Beitrag zum Brandschutz?

WALDECK-FRANKENBERG. Über E-Zigaretten wird aktuell viel diskutiert. Dabei geht es meistens um die Kosten, die gesundheitlichen Aspekte und die gesetzlichen Regelungen im Vergleich zur normalen Zigarette. Ein weiterer Faktor, nämlich der Brandschutz, wird dagegen nur selten erwähnt.

Was sagen die Fakten? Die englische Feuerwehr klärt auf: Es ist kein Geheimnis, dass zahlreiche Brände durch Zigaretten ausgelöst werden. Darunter auch Großbrände mit Todesopfern. Dies geschieht meistens nicht mit Absicht, doch bei einem brennenden, handlichen Objekt wie der Zigarette reicht schon ein Versehen, um große Effekte zu verursachen. Die Polizei spricht in diesem Zusammenhang von der fahrlässigen Brandstiftung. Ein Klassiker ist beispielsweise der Waldbrand in trockenen Regionen, der durch achtlos weggeschmissene Zigarettenstummel ausgelöst wird. Auch zu Hause sind die Risiken sehr präsent: Ob auf der Couch oder im Bett, sind entflammbare Materialien stets in der Nähe der Zigarette.

Mit einer E-Zigarette von Mr Smoke sind solche Missgeschicke ausgeschlossen. Dennoch liegt die Gefahr auch hierbei nicht bei null - Kurzschlüsse während des Ladevorgangs haben bereits zu Bränden geführt. Laut einer Befragung unter englischen Feuerwehrstationen kam es in den vergangenen zwei Jahren ganze 100 Mal zu solchen Unfällen. Dem gegenüber steht die Zahl von Bränden, die durch Tabakprodukte ausgelöst wurden: 3000 Vorfälle im selben Zeitraum auf der Insel sprechen eine klare Sprache, ganze 87 Todesfälle in diesem Zusammenhang zeigen außerdem, wie verheerend die Folgen sein können.

E-Zigarette eindeutig sicherer als normale Zigarette
So ist die E-Zigarette nicht nur im gesundheitlichen Bereich mit weniger Risiken verbunden. Bleibt man also bei den nüchternen Zahlen, trägt die E-Zigarette zum Brandschutz bei, indem sie die Brandgefahr durch herkömmliche Zigaretten stark verringert. Die Voraussetzung dafür ist, dass sämtliche Raucher auf die E-Zigarette umsteigen. Dazu wird es in absehbarer Zukunft wohl nicht kommen, doch schon eine steigende Quote an "Dampfern" würde sich positiv auf die Brandstatistik auswirken.

Die Sorge, dass mit steigender E-Zigaretten-Verbreitung auch die Kurzschluss-Unfälle steigen könnten, ist nicht ganz unbegründet. Andererseits verbessern die Hersteller die Sicherheit ihrer Produkte immer weiter, so dass die Zahl der Kurzschlüsse in Zukunft verhältnismäßig sinken wird.

Ein weiterer kritischer Faktor ist das Bewusstsein der Anwender: Wer seine E-Zigarette in sicherer Entfernung zu brennbaren Oberflächen auflädt, senkt das Risiko beinahe auf null. Denn laut Statistik ist die Zeit am Ladekabel die einzige Phase, in der es überhaupt zu Bränden kommen kann. Vorfälle in der aktiven Nutzung, etwa eine Explosion des Geräts, sind sehr selten und haben noch nicht zu Bränden geführt. Ein sorgsamer Umgang mit der Technik ist also maßgeblich für die Sicherheit.

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Publiziert in Feuerwehr

HERZHAUSEN. Die Brandschützer in der Großgemeinde Vöhl kommen derzeit nicht zur Ruhe: Nach zahlreichen Einsätzen in der zurückliegenden Woche sind die Freiwilligen auch am Donnerstagnachmittag ausgerückt. Im Wald bei Herzhausen brannte es an einem Steilhang.

Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk war eine Fläche von etwa 500 Metern betroffen im Wald zwischen Herzhausen und Immighausen. Es brannten Gestrüpp, Äste und trockenes Laub. Nach der Alarmierung gegen 15.45 Uhr rückten die Feuerwehren aus Buchenberg, Kirchlotheim, Schmittlotheim und Herzhausen mit insgesamt 22 Einsatzkräften aus.

Mit den wasserführenden Fahrzeugen aus Herzhausen und Schmittlotheim übernahmen die Feuerwehrleute den Erstangriff. Da sich wegen der beengten Verhältnisse ein Pendelverkehr zum Wassertransport nicht einrichten ließ, mussten die Brandschützer eine etwa 700 Meter lange B-Leitung von Herzhausen bis zur Einsatzstelle aufbauen.

"Dazu mussten wir die Bahnstrecke überqueren", erklärte der Einsatzleiter - dies sei dann auch der Grund dafür gewesen, dass der Zugverkehr zeitweise eingestellt wurde. Erst nach Ende des Einsatzes und nach Freigabe durch den Notfallmanager der Bahn lief der Bahnverkehr zwischen Korbach und Frankenberg wieder.

Das über die B-Leitung zur Einsatzstelle geförderte Wasser reichte aus, um den Brand mit vier C-Rohren zu bekämpfen. Um sich gefahrlos an dem Steilhang bewegen zu können, nutzten die Feuerwehrleute kurzerhand Steckleitern.

Die Brandursache war zunächst unbekannt. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder kleinere Bodenfeuer in der Großgemeinde. Bei einem Feuer auf einem Getreidefeld bei Marienhagen am späten Montagabend dürfte vorsätzliche Brandstiftung die Ursache gewesen sein - ein Jäger hatte von einem Hochsitz aus Stimmen und Taschenlampenschein wahrgenommen, bevor es zu brennen begann. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über das Feuer:
Brand(stiftung?) auf Feld: Feuerwehren retten Getreide (16.08.2016, mit Fotos)

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