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Sonntag, 29 Mai 2022 09:03

Tödlicher Motorradunfall bei Frankenau

FRANKENAU. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es gestern Abend gegen 18:10 Uhr auf der L3085 zwischen Frankenau und Altenlotheim. Dabei ist ein 37 jähriger Motorradfahrer aus Düsseldorf ums Leben gekommen. Der junge Mann war mit zwei Begleitern unterwegs, als er aus bislang noch ungeklärter Ursache in einer lang gezogenen Rechtskurve zu Fall kam und in den Gegenverkehr rutschte. Seine Maschine, eine BMW, rutschte am entgegenkommenden Skoda nahezu vorbei und verkeilte sich unter den angrenzenden Leitplanken. Der Fahrer selbst jedoch rutschte genau unter ein entgegenkommendes Auto und wurde von diesem überrollt.

Dabei wurde der Mann unter dem Pkw eingeklemmt, der von der Feuerwehr mit Rettungsgerät angehoben werden musste, um ihn befreien zu können. Die Verletzungen des Düsseldorfers waren jedoch so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die RTW Besatzung von Promedica aus Herzhausen und der Frankenberger Notarzt konnten dem Mann leider nicht mehr helfen. Die 61-jährige Skodafahrerin aus Amt Wachsenburg in Thüringen, blieb zumindest körperlich unverletzt. Sie und auch die beiden Begleiter des Motorradfahrers wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die Feuerwehr sorgte neben der Sperrung der Straße in beiden Richtungen für Hilfe bei den Aufräumarbeiten und stellte den Brandschutz sicher. Die Polizeibeamten der Frankenberger Polizeistation nahmen den Unfall auf und kümmerten sich um die Benachrichtigung der Hinterbliebenen des Motorradfahrers. Im Anschluss kam ein Gutachter zur Unfallstelle, um den Unfallhergang für die Ermittlungen zu rekonstruieren. Die Strecke zwischen Frankenau und Altenlotheim blieb über Stunden voll gesperrt. Den materiellen Sachschaden an Auto, Motorrad und Leitplanke (ein Pfosten wurde von der Planke abgerissen) bezifferte die Polizei mit rund 13.000 Euro.

Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Für eine 55-jährige Frau aus Willingen endete die Fahrt in ihrem schwarzen X3 abrupt in der Waldecker Straße - ihr BMW war in einer rechts-links Kombination mit einem Taxi kollidiert.

Um 23.50 Uhr erreichte die Polizeistation Korbach der Hinweis über einen Unfall in Willingen. Da aufsteigender Rauch gemeldet wurde, setzte sich auch die Feuerwehr Willingen in Bewegung. Bei Eintreffen der Ehrenamtlichen konnte der Einsatzleiter aber schnell Entwarnung geben, weder Feuer noch Rauch machten ein Eingreifen der Brandschützer nötig.

Dafür waren aber die Kollegen der Korbacher Wache um so mehr gefragt. Sie sicherten die Einsatzstelle in Höhe der Hausnummer 32 ab und nahmen die Personalien der Unfallbeteiligten auf. Dabei handelt es sich um einen 53-jährigen Taxifahrer und die 55-jährige Unfallverursacherin. Während der Taxifahrer nach der Erstversorgung mit einem RTW und leichten Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert wurde, zeigte sich die 55-Jährige uneinsichtig. Mit einem Streifenwagen wollte die Frau nicht zur Blutentnahme gefahren werden, eine Privatfahrt wäre annehmbarer. Diesem Vorschlag folgten die Beamten aber nicht und setzten die alkoholisierte Frau auf die Rückbank um sie ins Krankenhaus zu begleiten.

Insgesamt entstand Sachschaden von 25.000 Euro. Die Fahrerlaubnis der 55-Jährigen wurde beschlagnahmt, beide Autos wurden abgeschleppt.  (112-magazin) 

Publiziert in Polizei

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