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Donnerstag, 09 Januar 2014 11:37

Langholz-Lkw um fast zehn Tonnen überladen

KORBACH/WILLINGEN. Um sage und schreibe zehn Tonnen - das Gewicht von zehn Autos des Typs Fiat 500 - überladen war ein Langholz-Lkw, der ins Visier der Polizei geraten war. Der Fahrer musste etwa ein Drittel seiner Fracht abladen, gegen das Fuhrunternehmen wurde ein Verfahren eingeleitet.

Der voll beladene Langholzzug fiel am Mittwochnachmittag einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei auf. Der Langholzzug war um 15.45 Uhr auf der Bundesstraße 251 aus Richtung Korbach kommend in Richtung Willingen unterwegs. "Die versierten Kollegen hatten sofort den Verdacht, dass der Lkw überladen ist und kontrollierten ihn deshalb", sagte Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

9640 Kilogramm zu viel geladen
Auf einer Waage bestätigte sich dann der Verdacht: Der Lkw war um fast 24 Prozent Buchenholz überladen und wog annähernd 50 Tonnen - die Waage zeigte ein Gesamtgewicht von 49.640 Kilogramm an. Daraufhin leiteten die Beamten ein Gewinnabschöpfungsverfahren ein. In solch einem Verfahren kann der entstandene Gewinn des Unternehmers laut König entsprechend abgeschöpft beziehungsweise für verfallen erklärt werden, in diesem Falle bis zu 1000 Euro. Nach Angaben des Polizeisprechers handelt es sich um ein auswärtiges Transportunternehmen.

Bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte, musste der Lkw-Fahrer etwa ein Drittel seiner Ladung abladen und einen weiteren Lkw zum Abtransport anfordern. Weil sich das eingeleitete Verfahren gegen das Unternehmen richtet, hat der Fahrer keine Ahndung der Polizei zu befürchten.

Gefahr, weil Fahrzeugtechnik nicht für derartige Gewichte ausgelegt ist
Michael Chirakakis vom Regionalen Verkehrsdienst: "Überladungen mit Buchenholz sind kein Einzelfall und werden immer wieder festgestellt. Deshalb müssen voll beladene Lkw auch mit Kontrollen rechnen". Bei Kontrollen in der Vergangenheit hatte die Polizei stets betont, überladene Fahrzeuge würden eine große Gefahr für die Fahrer selbst, vor allem aber für andere Verkehrsteilnehmer darstellen. Die Fahrzeugtechnik, darunter vor allem die Bremsen, sei für derartige Gewichte nicht ausgelegt. Defekte mit schwerwiegenden Folgen könnten daraus resultieren.

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Publiziert in Polizei
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