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Freitag, 20 September 2019 15:13

Deutscher liegt auf Straße und wird "umgebettet"

KASSEL. Hilfsbereit zeigte sich in der Nacht zu Donnerstag ein Autofahrer in der Mombachstraße in Kassel, der gegen 23.30 Uhr im Vorbeifahren auf einen auf der Straße liegenden und schlafenden Mann aufmerksam wurde. Da er den kurz vor der Brücke der Wolfhager Straße liegenden Schlafenden nicht wecken konnte, sicherte er die Stelle mit seinem Auto ab und verständigte die Polizei.

Der gerufenen Streife des Polizeireviers Nord blieb dann auch nichts anderes übrig, als dem Mann eine neue, weniger gefährliche Bleibe zukommen zu lassen. Der 31-jährige Deutsche, der zurzeit keinen festen Wohnsitz hat, wurde wegen Diebstahls aus dem Jahr 2018 mit Haftbefehl gesucht. Da er die Geldstrafe von 200 Euro, zu der er von einem Gericht verurteilt worden war, nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten zum Antritt der 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt in Kassel-Wehlheiden. (ots/r)

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KASSEL. Ein betrunkener Autofahrer, der später über 1,7 Promille pustete, ist am Montagabend in Kassel-Harleshausen an einer Ampel gleich zweimal auf ein anderes Auto aufgefahren.

Aufgrund des Alkoholgeruchs des Unfallverursachers, der dem Unfallopfer auffiel, wurde eine Streife des Polizeireviers Nord gerufen, die den 30-Jährigen aus Litauen anschließend festnahm und ihn zur Blutentnahme auf die Dienststelle brachte. Seinen Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist er überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.  

Zum Unfallort in der Wolfhager Straße, Ecke Zentgrafenstraße wurde die Kasseler Polizei durch die Beifahrerin in dem vom 30-Jährigen beschädigten Wagen gegen 20.40 Uhr gerufen. Der Fahrer des auffahrenden Wagens würde "komisch machen" und nach Alkohol riechen, so die Zeugin am Telefon gegenüber den Beamten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen. Diese Wahrnehmung sollte sich als richtig erweisen, da der Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher später über 1,7 Promille anzeigte.

Nach Angaben der Zeugin und des 35 Jahre alten Fahrers des nun im Heckbereich beschädigten Kia C'eed hatten sie auf der Wolfhager Straße stadtauswärts an der Einmündung Zentgrafenstraße an der roten Ampel gewartet. Als diese auf Grün schaltete, sei hinter ihnen der 30-Jährige mit seinem Range Rover plötzlich losgefahren und auf ihren noch stehenden Kia aufgefahren. Diesen Vorgang hätte der Fahrer dann sogar noch ein weiteres Mal wiederholt. An beiden Autos waren durch die Zusammenstöße kleinere Sachschäden von insgesamt rund 500 Euro entstanden.  

Weitere Ermittlungen gegen den 30-Jährigen werden nun beim Polizeirevier Nord geführt und dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Eine böse Überraschung erlebte am Montag eine 45-jährige Suzuki Swift-Besitzerin aus Kassel, als sie am späten Abend zurück zu ihrem in der Brandaustraße in Kassel-Rothenditmold abgestellten Auto kam.

Ein Unbekannter war zwischenzeitlich gegen ihren Wagen gekracht, war aber von der Unfallstelle geflüchtet, ohne sich um den verursachten Schaden von rund 5.000 Euro zu kümmern. Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei suchen nun den Flüchtigen und erhoffen sich durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise von Zeugen auf den bislang unbekannten Fahrer oder sein Fahrzeug zu bekommen.  

Die 45-Jährige hatte eine Streife des Polizeireviers Nord gegen 22.10 Uhr am Montagabend in die Brandaustraße gerufen. Der Unfallort befindet sich in Höhe der Hausnummer 10, kurz bevor die Straße vor den Bahngleisen in eine scharfe Linkskurve mündet. Wie das Unfallopfer gegenüber den Beamten vor Ort schilderte, hatte ihr Wagen nur für rund drei Stunden in Fahrtrichtung der Bahngleise am rechten Fahrbahnrand gestanden. In dieser Zeit muss der bislang unbekannte andere Verkehrsteilnehmer mit seinem Fahrzeug gegen ihr Auto gekracht sein.

An dem Swift war im vorderen, linken Bereich ein erheblicher Schaden entstanden. Der Wagen war sogar nicht mehr fahrbereit und musste später abgeschleppt werden. Auf welche Art und Weise der Unbekannte den Suzuki Swift beschädigte, ist derzeit unklar.  

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die den Unfall möglicherweise beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Ein 25-jähriger Autofahrer aus Espenau entzog sich am Sonntagabend einer Polizeikontrolle in der Holländischen Straße in Kassel, woraufhin die Beamten den Fahrer verfolgten und eine überraschende Entdeckung machten.

Auf seiner riskanten Flucht Richtung Espenau fuhr der junge Fahrer einen Leitpfosten und ein Verkehrsschild um. Die Kasseler Polizei fand den frisch beschädigten Wagen, ohne Fahrer, an der Halteranschrift vor. Diese durchsuchten die Beamten im Anschluss und fanden dabei unerwartetes: mehrere Waffen, 2.500 Euro Bargeld und etwa 175 g Cannabis.  

Der Mann fuhr mit seinem weißen Kleinwagen gegen 22.20 Uhr in die Kontrollstelle des Polizeireviers Nord auf der Holländischen Straße in Fahrtrichtung Vellmar. Als er die Beamten erkannte, gab er aus bislang unbekanntem Grund unvermittelt Gas und fuhr an den Polizisten vorbei. Diese nahmen mit ihren Einsatzfahrzeugen die Verfolgung auf. Scheinbar rücksichtslos fuhr der Flüchtige mit hohem Tempo weiter über die Bundesstraße 83. An der Ausfahrt Espenau bog der Fahrer ab und kollidierte dabei mit einem Verkehrsschild und einem Leitpfosten. Unbeirrt setzte er seine Fahrt fort und stellte den Wagen schließlich an der Halteranschrift in Espenau ab. Als die Streife vor Ort eintraf, war der Fahrer nicht mehr aufzufinden. Am Wagen waren frische Unfallspuren erkennbar.

Da nicht auszuschließen war, dass sich der Mann in seinem Wohnhaus vor der Polizei versteckte, durchsuchten die Beamten das Gebäude. Als sie das Haus betraten, staunten sie nicht schlecht. Zwar war der 25-Jährige nicht aufzufinden, dafür aber mehrere Waffen, wie eine Schreckschusspistole, ein Luftdruckgewehr, ein Schlagring, Wurfsterne und Messer. Außerdem waren im Keller zwei "Grow-Zelte" aufgebaut, in denen man Cannabispflanzen anbauen kann und die der Bewohner dafür offenbar auch nutzte. Im gesamten Haus waren zudem Marihuana und Haschisch mit einem Gesamtgewicht von rund 175 Gramm gelagert.  

Gegen den Autofahrer leiteten die Beamten nun mehrere Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht, illegalen Anbaus und Besitzes von Betäubungsmitteln, sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die Ermittlungen hierzu dauern an und werden von dem für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariat 34 in Kassel geführt. (ots/r

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KASSEL. Am Dienstagnachmittag fiel mehreren Verkehrsteilnehmern eine Autofahrerin auf, die auf der Harleshäuser Straße in Vellmar permanent in den Gegenverkehr geriet.

Dabei verursachte sie auch einen Unfall, indem sie ein Verkehrszeichen überfuhr und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Die durch Passanten verständigte Polizei konnte die Verfolgung aufnehmen und die Fahrerin aus dem Verkehr ziehen.  

Mehrere Zeugen meldeten gegen 15.30 Uhr einen verdächtigten SUV in Vellmar, der auffällig oft in den Gegenverkehr geriet, an grünen Ampeln stehen blieb und schließlich im Kreisverkehr der Harleshäuser Straße und der Hans-Neusel-Straße am Fahrbahnrand ein Verkehrszeichen umfuhr. Die 48-jährige Autofahrerin hielt jedoch nicht an, sondern fuhr weiter in Richtung Vellmar Stadtmitte.

Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Nord nahmen sofort die Verfolgung auf. Weder auf Blaulicht, noch auf Martinshorn oder Lautsprecherdurchsagen reagierte die Fahrerin, stoppte aber letztlich in Espenau-Hohenkirchen. Die Überprüfung der Fahrerin zeigte dann auch den Grund für die waghalsige Fahrweise. Sie war stark betrunken und pustete beim anschließenden Atemalkoholtest einen Wert von über 2,6 Promille. Die Streife nahm sie vor Ort fest und brachte sie auf die Dienststelle in Vellmar. Dort folgten eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.

Auf sie kommt jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Nord. (ots/r)

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KASSEL. Ein perfider Diebstahl ereignete sich am Donnerstagabend an der Bushaltestelle "Warteberg" im Kasseler Stadtteil Warteberg.

Ein 77-Jähriger aus Kassel war dort aus dem Bus ausgestiegen und hatte einen Zuckerschock erlitten. Während der Rentner sich in hilfloser Lage befand, klaute ein Unbekannter ihm den Rucksack und flüchtete. Zur fraglichen Zeit beobachtete ein Busfahrer einen ca. 35 bis 40 Jahre alten, etwa 1,65 bis 1,70 Meter großen, blonden Mann mit kräftiger Statur und osteuropäischem Äußeren an der Haltestelle, bei dem es sich um den Dieb gehandelt haben könnte. Die mit den weiteren Ermittlungen wegen besonders schweren Falls des Diebstahls betrauten Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord bitten nun um Zeugenhinweise.

Wie die am Abend zum Tatort gerufenen Streife des Reviers Nord berichtet, ereignete sich der Diebstahl in dem Wartehäuschen der Haltestelle "Warteberg" in der Wahnhäuser Straße gegen 20.45 Uhr. Der unterzuckerte 77-Jährige, für den ein Passant einen Rettungswagen gerufen hatte, konnte sich bei der anschließenden Befragung durch die Beamten nicht mehr an die Tat erinnern. Als er sich nach dem Aussteigen aus dem Bus wegen Unwohlseins an die Haltestelle gesetzt hatte und dort schließlich einen Zuckerschock erlitt, klaute ihm der Unbekannte den kleinen schwarzen Rucksack in Lederoptik mitsamt Handy, Fahrkarte und diversen Medikamenten. Der Rettungsdienst brachte den 77-Jährigen im Anschluss vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus.

Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, hatte der Busfahrer beim Halten an der Haltestelle dort den Verdächtigen beobachtet. Als nur einige Minuten später der Passant den hilflosen Rentner an der Haltestelle entdeckte, fehlte von dem Unbekannten und dem Rucksack des Opfers bereits jede Spur.  

Zeugen, die den Ermittlern des Polizeireviers Nord Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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