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WALDECK-WEST. Nach zwei nächtlichen Unfällen am Edersee ist ein alkoholisierter Autofahrer aus Niedersachsen geflüchtet. Als eine Polizeistreife den beschädigten Wagen stoppen wollte, haute der 29-Jährige ab, ließ das Auto schließlich in einem Feldweg stehen und gab Fersengeld. Doch wenig später fanden die Beamten den Mann...

Bereits in der Nacht zu Sonntag, 16. August, war es am Anleger der Personenschifffahrt am Edersee an der Randstraße zu einem Unfall gekommen: Gegen 2 Uhr früh fuhr ein Auto gegen ein Metallgeländer mit Handlauf. Der Inhaber der Personenschifffahrt, der dort auch wohnt, wurde durch Krach vor dem Gebäude auf den Unfall aufmerksam und sprach den Fahrer sogar auf den Unfall an. Dieser fuhr allerdings einfach in Richtung Edertalsperre davon. Der Geschädigte verständigte die Polizei, die den Unfall aufnahm und das genannten Kennzeichen überprüfte - da es in der von dem Geschädigten genannten Kombination allerdings einen Buchstaben- oder Zahlendreher gab, lief dieser Fahndungsansatz ins Leere. Bei dem Wagen sollte es sich um einen VW Golf oder ein ähnliches Modell von Opel handeln.

Flucht vor Polizeikontrolle
Ortswechsel: Ohne von der Unfallflucht am Edersee zu wissen, wollte eine Streife der niedersächsischen Polizei gegen 4 Uhr am frühen Sonntagmorgen bei Bad Gandersheim im Landkreis Northeim einen an der Front stark beschädigten Wagen stoppen und den Fahrer überprüfen - dieser gab jedoch Gas, fuhr der Polizeistreife davon. Wenig später entdeckten die Beamten in einem Feldweg den flüchtigen Wagen verlassen auf. Der Seat wies an Front und Heck frische Unfallschäden auf. Über das Kennzeichen ermittelten die Ordnungshüter die Anschrift des 29 Jahre alten Autobesitzers in Bad Gandersheim.

Als die Polizisten dem Mann einen Besuch abstatteten, trafen sie den 29-Jährigen in alkoholisiertem Zustand an. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Kurz hintereinander zwei Unfälle am Edersee gebaut
In seiner Vernehmung räumte der Seatfahrer schließlich zwei Unfälle am Edersee ein. Die niedersächsischen Polizisten nahmen Kontakt zu den Kollegen in Korbach auf, wo bislang nur einer der Unfälle bekannt war - der am Schiffsanleger. Der 29-Jährige gab aber auch zu, kurze Zeit nach der Unfallflucht bei der Personenschifffahrt in einer Kurve von der Ederseerandstraße abgekommen und frontal gegen eine Felswand geprallt zu sein. Mit dem an der Front stark beschädigten Auto gelang dem alkoholisierten Mann die Fahrt bis nach Bad Gandersheim, gelegen zwischen Göttingen und Hannover.

Der Mann, der nach einer Feier am Edersee alkoholisiert den Heimweg angetreten hatte, muss nun nicht nur für den verursachten Schaden bei der Personenschifffahrt aufkommen; er muss sich unter anderem wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle vor Gericht verantworten. Angaben über die Höhe des Schadens am Auto des Mannes lagen zunächst nicht vor.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-WEST. Auch mehr als eine Woche nach dem Untergang eines Getränkelasters im Edersee ist der genaue Grund für den ungewöhnlichen Unfall nicht bekannt. Bei den Ermittlungen "haben wir keinen Hinweis auf eine technische Ursache erlangt", sagte Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei auf Anfrage.

Der Lkw eines einheimischen Getränkehandels war am 27. Juni nach dem Anliefern an die Personenschifffahrt in Waldeck-West beim Rangieren in den Edersee geraten. Der 37-jährige Fahrer, der offenbar nicht schwimmen konnte, rettetete sich auf das Führerhaus des noch aufschwimmenden Lasters und rief um Hilfe - Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu und zogen ihn an Bord eines der Schiffe. Augenblicke später versank der 12-Tonner komplett im See.

Taucher lokalisierten den Lkw später in acht bis zehn Metern Tiefe und schekelten für die Bergung das Drahtseil einer Seilwinde an. Feuerwehrleute legten eine Ölsperre aus, mit der auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen wurden. Laut Wasserschutzpolizei gelangten geringe Mengen Öl und Diesel in den See. Dies sei aber von der Ölsperre aufgefangen und mit Ölbindewürfeln gebunden worden. Trotz des geringfügigen Ausmaßes leitete die Wasserschutzpolizei ein Verfahren gegen den Fahrer ein, "denn die Ursache für die Gewässerverunreinigung hat er ja gesetzt", sagte Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck. Die Staatsanwaltschaft werde nun über das weitere Verfahren zu entscheiden haben.

Unmittelbar nach der Bergung des Lastwagens mit einem Forstrückeschlepper zogen die Feuerwehren die Ölsperre wieder aus dem See. Der Lastwagen wurde abgeschleppt. "Man muss von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgehen", sagte Paulus, unter anderem mit Blick auf die Elektronik. Dies sei bei ähnlichen Unfällen in der Vergangenheit bereits nach kurzen Liegezeiten im Wasser der Fall gewesen. Angaben über die aktuelle Schadenshöhe machte er nicht.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall:
Im Edersee versunkener Lkw aus acht Metern Tiefe geborgen (27.06.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-WEST. Ein Getränke-Lkw ist am Donnerstagmorgen komplett im Edersee versunken. Der 37 Jahre alte Fahrer, der die Personenschifffahrt beliefert hatte, konnte sich unverletzt retten und kletterte auf das Führerhaus des noch eine Weile aufschwimmenden 12-Tonners. Am Nachmittag erfolgte die Bergung, nachdem Taucher den Laster lokalisiert und eine Seilwinde angeschekelt hatten.

Der Lastwagenfahrer hatte am Donnerstagmorgen bereits seine Ladung am Fähranleger ausgeliefert, als er wieder in den Lkw einstieg und zurücksetzte. Nach einigen Metern musste er anhalten, weil sich hinter ihm ein weiteres Lieferfahrzeug befand. Anschließend sei der Fahrer vorwärts gefahren und dabei in den See geraten. Der Lastwagen schwamm noch eine Weile auf und trieb einige Meter ab, bevor er schließlich im vollen See versank.

Aufs Führerhaus geklettert und um Hilfe gerufen
Der Fahrer kletterte nach Angaben der Wasserschutzpolizei aus dem Führerhaus und kletterte aufs Dach, wo er laut um Hilfe rief. Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu."Er hat sich an den Rettungsring geklammert und ich habe ihn ans Schiff gezogen", sagte Ralf Jobs, Schwager des Kapitäns Wilfried Meyer. "Der Lkw ist kurz danach komplett versunken". Im diesem Moment habe er das Geschehen eigentlich noch nicht realisiert, "man macht nur, was erfolderlich ist", sagte Jobs. "Hinterher ist man dann aber ganz flatterig, das war heftig". Zufrieden sei er darüber gewesen, dass der 37-Jährige den ungewöhnlichen Unfall unbeschadet überstanden habe.

Taucher der DLRG ermittelten die genaue Position des gesunkenen Lastwagens in acht bis zehn Metern Tiefe und markierten das Fahrzeug mit einer Boje. Glücklicherweise war der Getränkelaster beim Sinken nicht umgekippt und stand somit auch auf dem Grund des Sees noch auf den Rädern. Durch eine geöffnete Seitenklappe waren lediglich einige leere Flaschen aufgestiegen und schwammen auf dem See. Feuerwehrleute sammelten das Leergut mit dem Motorboot der Hemfurther Wehr ein.

Ölsperren weiträumig ausgelegt
Bevor die eigentliche Bergung begann, legten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Sachsenhausen, Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen Ölsperren auf dem See rund um die Unfallstelle. Kurioserweise hatten Edertaler und Wildunger Wehren genau das vor einigen Tagen geübt. Die schwimmenden Sperren sollten eventuell auslaufende Betriebsstoffe auffangen. Der Dieseltank des Lasters war jedoch so gut wie leer, andere Betriebsstoffe traten auch nicht aus. Vertreter der Unteren Wasserbehörde und des Wasser- und Schifffahrtsamtes verfolgten die gesamten Bergungsarbeiten.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, schekelten die DLRG-Taucher die Seilwinde eines Forstrückeschleppers am Heck des Lasters an. Vorsichtig und unter Beobachtung der Taucher wurde der Lkw aus dem Wasser gezogen. Tausende Liter Wasser flossen von der Ladefläche und aus dem Führerhaus hinaus zurück in den Edersee. Der Getränkelaster wurde später von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt.

Unzählige Schaulustige
Unzählige Zuschauer hatten die Bergungsarbeiten verfolgt. Aufmerksam auf den Einsatz geworden waren Einheimische und Gäste zunächst auf die vielen Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht, die an der Ederseerandstraße abgestellt waren. Etliche Fotoapparate, Videokameras und Handys der Passanten waren ebenso auf den auftauchenden Laster gerichtet wie die Kameras der Profis: Neben den heimischen Zeitungen und 112-magazin.de berichteten unter anderem auch der Hessische Rundfunk und RTL über den Unfall. Der Fahrer und auch sein Chef hätten auf derartige Aufmerksamkeit wohl gern verzichet...


Einen spektakulären Lkw-Unfall hatte es am Waldecker Schlossberg im vergangenen Jahr gegeben - geborgen wurde er mit demselben Rückeschlepper:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.2.2012, mit Video u. Fotos)

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