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Montag, 15 März 2021 10:02

Notarztwagen bei Einsatzfahrt verunglückt

BAD DRIBURG. Am Samstag, 13. März, verletzten sich bei einem Alleinunfall eines Notarztfahrzeugs der Fahrer und eine Notärztin schwer.

Der Notarzteinsatzwagen war gegen 10.20 Uhr auf der Landstraße 954 zwischen Bad Driburg und Neuenheerse zu einem Einsatz unterwegs. Auf regennasser und leicht schneebedeckter Fahrbahn setzte der 45-jährige Fahrer zu einem Überholmanöver an, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte in einem ansteigenden Graben gegen einen Baumstumpf. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der linken Fahrspur zum Stehen. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer schwer. Ein angeforderter Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die verletzte 59-jährige Notärztin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach Einschätzung der Polizei entstand an dem Notarzteinsatzwagen wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Landstraße bis gegen 14.30 Uhr zwischen der Abfahrt Siebenstern und Neuenheerse. Wie die Polizei in Höxter mitteilt, schwebt die Notärztin nicht mehr in Lebensgefahr. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

EDERTAL-BUHLEN. Zwischen den Erdertaler Ortschatten Buhlen und Lieschensruh kam es am Montagmorgen zu einem Alleinunfall, bei dem der Fahrer eines VW-Sharan tödlich verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei vor Ort kam der blaue Sharan mit Korbacher Kennzeichen aus Richtung Buhlen und war auf dem Weg in Richtung Lieschensruh. Ausgangs einer leichten Rechtskurve kam der 59-Jährige nach links von der Fahrbahn ab, steuerte an einer auflaufenden Leitplanke vorbei und krachte mit voller Wucht gegen einen Pfeiler des Viadukts.

Ein Zeuge erkannte den verunfallten Volkswagen im Wiesengrund an der Bundesstraße 485. Umgehend setzte er um 7.30 Uhr den Notruf zur Polizei ab. Unter dem Alarmkürzel "Eingeklemmte Person VU, Pkw Buhlen" wurden die Wehren aus  Bergheim-Giflitz, Buhlen und Hemfurth-Edersee alarmiert. Bei Eintreffen des Einsatzleiters Dirk Rübsam am Unfallort wurde die Straße in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt. Ein Trupp ging vor, um den rauchenden Motorraum abzulöschen, während ein weiterer Trupp mit dem Rettungssatz den aus Waldeck stammenden Fahrer bergen und der Notärztin übergeben konnte. Diese stellte den Tod des Mannes fest.

Protokolliert hat den Unfall die Polizei aus Bad Wildungen. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Vorsorglich wurde der Sharan auf Anweisung der Staatsanwaltschaft abgeschleppt und sichergestellt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 485 am 9. September 2019

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Mit einem Baustellen-Kran haben Rettungsdienst, Bergwacht, Feuerwehr und THW am Donnerstag einen verletzten Anstreicher von einem Gerüst sicher zu Boden gebracht. Nötig geworden war der ungewöhnliche Weg, da sich die neue Korbacher Drehleiter nicht ausfahren ließ.

Rettungsdienst, Notärztin, Feuerwehr sowie Bergwacht und THW, die gemeinsam die Höhenrettungsgruppe bilden, wurden gegen 10 Uhr in den Katthagen - gegenüber dem alten Feuerwehrstützpunkt - in der Korbacher Altstadt gerufen, nachdem sich dort ein 26-jähriger Anstreicher auf dem oberen Teil eines Baugerüsts am Knie verletzt hatte. Der junge Handwerker aus Korbach musste zur Behandlung ins gebracht werden, konnte aber nicht eigenständig das Gerüst verlassen. Der Plan der Einsatzkräfte sah vor, den Verletzten mit der Drehleiter in einer speziellen Schleifkorbtrage sicher zu Boden zu bringen.

Plan B wie Baustellenkran
Noch während die Notärztin und ihre Kollegen vom Rettungsdienst den Patienten auf dem Gerüst medizinisch versorgten, bereitete die Feuerwehr die Drehleiter vor. Das erst im Mai übergebene Fahrzeug versagte jedoch den Dienst - durch ein Sensor-Problem in der Absicherung, wie sich später herausstellte. Rasch entschieden die Einsatzkräfte, zur Rettung des Verletzten den an einer benachbarten Baustelle stehenden Turmdrehkran zu nutzen.

Gerhard Söhne, erfahrener Kranführer der Korbacher Baufirma Fisseler, stellte sich und seinen Kran sofort zur Verfügung. Kurzerhand wurde die Schleifkorbtrage mit einem speziellen Geschirr am Haken des Krans befestigt. Punktgenau hievte Söhne die Schleifkorbtrage auf das Gerüst - und nachdem der Verletzte darin lag und gesichert war, ging es hinab. Dabei hing ein THW-Höhenretter an der Trage und begleitete den Patienten nach unten. Dort nahmen ihn Rettungskräfte in Empfang und brachten den 26-Jährigen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Selbstverständlich, zu helfen
Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, mit seinem Kran die Einsatzkräfte zu unterstützen, sagte später Gerhard Söhne. Der 62-jährige Waldecker, der selbst bis vor zwei Jahren aktiver Feuerwehrmann in seinem Heimatort war, ist seit 1976 bei der Firma Fisseler beschäftigt. Kein Wunder also, dass er den Kran auch unter den besonderen Umständen am Donnerstag sicher und versiert bediente - dass er einen verletzten Menschen zu Boden bringen sollte, brachte den alten Hasen nicht aus der Ruhe. "Nervös war ich nicht", sagte Söhne, "und wenn ich helfen kann, dann helfe ich gerne." Augenblicke nach Ende der Aktion stand Söhne wieder auf "seiner" Baustelle und hievte Baumaterial für seine Kollegen an Ort und Stelle.

Sensor sperrte Leiter
Das technische Problem mit der Drehleiter ist inzwischen behoben. Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt erklärte auf Nachfrage, ein Sensor in der Leiterauflage habe den Betrieb der Leiter außer Kraft gewesetzt - Schmidt sprach von einem technischen Defekt. Dadurch habe eine elektronische Sicherung das Leiterpaket gesperrt. Diese Sicherung dient laut Schmidt dazu, die Standsicherheit des Fahrzeugs nicht zu gefährden. Vorwürfe, der Drehleiter-Maschinist habe einen Fehler gemacht, wollte der Stadtbrandinspektor gar nicht erst aufkommen lassen. "Alle Maschinisten wurden intensiv in der Bedienung des neuen Fahrzeugs geschult", sagte der oberste Korbacher Brandschützer. Ähnliche Probleme habe es gelegentlich auch mit der früheren Drehleiter gegeben. "Das ist eindeutig eine Frage der Technik", versicherte Schmidt. Das Problem sei umgehend erkannt und gemeinsam mit dem Kundendienst bereits vor Ort besprochen worden. Ersatzteile seien bereits am Donnerstag bestellt worden und würden vorsorglich ausgetauscht. "Die Einsatzbereitschaft der Drehleiter ist aber schon jetzt wieder hergestellt", sagte der Feuerwehrchef. 

Das THW erklärte, man hätte den Verletzten auch ohne Drehleiter oder Kran sicher zu Boden bringen können. Derartige Rettungsverfahren würden regelmäßig trainiert, vor zwei Jahren sogar ganz in der Nähe der aktuellen Einsatzstelle: Damals ließ das THW einen "Verletzten" vom Turmumgang der Kilianskirche hinab - zum Artikel mit Fotos bitte hier klicken. (pfa)  


Links:
THW Korbach
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

BAD DRIBURG. Bei einem Zimmerbrand in einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Driburg ist eine 28-jährige Frau aus Albanien ums Leben gekommen. Feuerwehrleute fanden die gehbehinderte Frau bei den Löscharbeiten tot in ihrem Zimmer. Ermittlungen ergaben, dass die Frau das Feuer selbst gelegt hatte - in suizidaler Absicht.

Über die Brandmeldeanlage der Unterkunft in der Straße Nordfeldmark wurden sowohl die Feuerwehrleitstelle als auch der Sicherheitsdienst der Einrichtung alarmiert. Die Mitarbeiter bemerkten eine Rauchentwicklung aus einem Zimmer im zweiten Obergeschoss des Hauses. Daraufhin evakuierten sie 91 Menschen aus dem Gebäude, so wie es schon mehrfach geübt worden war. Die Flüchtlinge konnten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in einer Turnhalle und später in einem anderen Wohntrakt untergebracht werden.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes versuchten den Brand zu löschen, was wegen starker Rauchentwicklung aber nicht gelang. Die Feuerwehr ging dann mit Atemschutzgeräten vor und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte fanden die Bewohnerin des Zimmers tot auf einem Bett liegend. In der Zentralen Unterbringungseinrichtung Bad Driburg sind überwiegend behinderte und hilfsbedürftige Menschen untergebracht. Die Tote war nach ersten Erkenntnissen gehbehindert. Drei weitere Flüchtlinge, die das Zimmer mit der Frau bewohnten, befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers nicht dort.

Bei den ersten Löschversuchen setzten sich zwei Mitarbeiter der Einrichtung, eine Frau und ein Mann, den Rauchgasen aus, so dass sie vor Ort durch einen Notärztin versorgt und dann durch den Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Sanitätszug des Deutschen Roten Kreuzes waren mit 126 Einsatzkräften vor Ort. Notfallseelsorger wurden zur Betreuung der Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung eingesetzt.

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dabei stellte sich am Samstag heraus, dass die Frau den Brand offensichtlich, in der Absicht sich selbst zu töten, selbst verursacht hat. Darauf deuten die Ergebnisse zur Untersuchung der Brandstelle hin, die nach derzeitigem Stand ein Fremdverschulden und einen technischen Defekt ausschließen. Zudem erhärtet eine inzwischen aufgefundene Handynachricht der Verstorbenen den Verdacht der Selbsttötung. (ots/pfa) 

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Publiziert in HX Polizei

REINHARDSHAUSEN. Ein 69 Jahre alter Autofahrer aus Bad Wildungen ist am Mittwoch nach einem Zusammenstoß mit einem Kleinbus gestorben. Die Einsatzkräfte, darunter auch die Crew eines Rettungshubschraubers konnten nichts mehr für den Mann tun. Der Kleinbusfahrer kam verletzt ins Krankenhaus. Ein medizinisches Problem könnte zu dem Unfall auf der Rummelskoppe geführt haben.

Das zumindest schließt die Wildunger Polizei nach Bewertung aller Indizien nicht aus. Der 69-Jährige war, etwa gegen 12.20 Uhr, mit seinem VW Lupo von der Wildunger Brunnenallee kommend auf der Frankenberger Straße in Richtung Reinhardshausen unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Kreisstraße 40 oberhalb von Reinhardshausen beschreibt die Straße eine Rechtskurve. In dieser Kurve fuhr der Lupo einfach geradeaus - und rammte einen entgegenkommenden Mercedes-Kleinbus, dessen 50 Jahre alter Fahrer auf dem Weg von Reinhardshausen nach Bad Wildungen gerade in die Frankenberger Straße eingebogen war.

Der Kleinbus blieb nach der Kollision am Fahrbahnrand stehen, der VW Lupo des 69-Jährigen schleuderte mit dem Heck von der Straße und blieb quer zur Fahrbahn an einer Böschung stehen. Nach dem Unfall rückten die Wildunger Notärztin, die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Feuerwehr der Badestadt zur Rummelskoppe aus. Für den schwer verletzten Lupofahrer forderten die Einsatzkräfte einen Rettungshubschrauber an - die Crew der Maschine Christoph 37 aus Nordhausen (Thüringen) übernahm den Einsatz, der Pilot landete auf einer Wiese am Ortsrand von Reinhardshausen. Noch am Boden jedoch erlag der 69-Jährige trotz aller Bemühungen der Ärzte und Rettungsassistenten seinen schweren Verletzungen.

Der 50 Jahre alte Fahrer des Kleinbusses einer einheimischen Klinik wurde mit diversen Prellungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Straßen an der Unfallstelle blieben für mehr als eine Stunde voll gesperrt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, Polizisten leiteten den Verkehr ab. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Retter
Sonntag, 19 März 2017 19:24

Schwerer Unfall in Raumland

RAUMLAND. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Morgen auf der B 480 in Raumland. Dabei mussten zwei Frauen aus ihrem Auto befreit werden. Glücklicherweise wurden beide nur leicht verletzt.

Der Unfall

Gegen 07.00 Uhr am Morgen war ein VW Golf von Bad Berleburg kommend in Richtung Raumland unterwegs. Im Bereich einer starken Rechtskurve verlor die junge Fahrerin am Steuer des Wagens die Kontrolle über ihren Golf. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab, streifte eine Leitplanke und überfuhr eine Mauer, bevor sie dann auf ein Grundstück stürzte. Der Wagen mit den beiden Frauen an Bord blieb dort auf den Rädern stehen. Beim Aufprall wurde der Wagen derart verformt, dass die Türen sich nicht mehr öffnen ließen.

Die Ersthelfer

Ein junger Mann, der als Anwohner den Unfall beobachtet hatte, alarmierte Rettungsdienst und Polizei. Außerdem unterstützte er die eingesetzten Kräfte vor Ort weiter der Versorgung und Betreuung der beiden verletzten Pkw-Insassen.

Der Rettungsdienst

Durch die Leitstelle des Kreises Siegen Wittgenstein wurden die DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und Erndtebrück alarmiert. Ebenso wurde die Notärztin aus Bad Berleburg zum Einsatzort entsandt. Die Rettungsassistenten und die Notärztin kümmerten sich vor Ort um die beiden verletzten Frauen. Sie stiegen ins Auto hinzu, überwachten die Patientinnen medizinisch und betreuten sie, bis die Feuerwehr sie aus ihrem Auto befreit hatte. Auch danach wichen die DRK Mitarbeiter und die Notärztin nicht von ihrer Seite und brachten sie schließlich ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr

Unter der Gesamteinsatzleitung von Stadtbrandinspektor Matthias Limper war der Löschzug 1 der Feuerwehr Bad Berleburg mit Löschgruppenfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Einsatzleitwagen und die Löschgruppe Raumland mit Tanklöschfahrzeug und Tragkraftspritzenfahrzeug zur Einsatzstelle ausgerückt. In enger Absprache mit dem Rettungsdienst wurde die Rettung aus dem Unfallfahrzeug vorbereitet. Dabei entschied man sich für eine Patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird besonderer Wert auf eine Immobilisation der Wirbelsäule gelegt. Deshalb setzten die Rettungskräfte neben einem so genannten Stifneck, mit dem man den Kopf stabilisieren und die Halswirbelsäule schützen kann, auch ein KED-System, vergleichbar mit einem Rettungskorsett, ein. Damit können die Patienten komplett immobilisiert werden. Außerdem wurden ein Spineboard (Rettungsbrett zur achsengerechten Rettung) und eine Vakuummatratze eingesetzt, in der man Patienten im Prinzip „völlig steif“ lagern kann, ohne die Wirbelsäule weiter zu beeinträchtigen.

Diese zeitaufwendigere Version einer Rettung kann man nur dann wählen, wenn die Patienten nicht in akuter Lebensgefahr schweben und nicht zeitkritisch versorgt werden müssen.

Der Gegensatz zur Patientenorientierten Rettung wäre die so genannte „Crash-Rettung“, bei der die Patienten so schnell wie möglich aus dem Auto befreit werden müssen, um eine akute Lebensgefahr abzuwenden. Bei solchen zeitkritischen Rettungen, bei denen es nur noch ums Überleben geht, kann die aufwendige Immobilisation dann vernachlässigt werden, um die nötige Zeit einhalten zu können.

Neben der technischen Rettung in enger Absprache mit dem Rettungsdienst stellten die Kameraden aber auch den Brandschutz sicher, schauten nach auslaufenden Kraftstoffen und stellten Flutlichtstrahler zur Verfügung, damit die Frauen gewärmt werden konnten und ein Auskühlen verhindert werden konnte. Dies ist insbesondere bei Traumapatienten von enormer Bedeutung, da die Blutgerinnung bei Absinken der Körperkerntemperatur nachlässt.

Die Polizei

Der Streifenwagen traf gemeinsam mit dem ersten Rettungswagen an der Einsatzstelle ein. Die Polizeibeamten teilten sich auf: Während der eine sofort den Rettungsdienst unterstützte und zur Betreuung der Patientinnen mit ins Unfallauto stieg, wurden parallel dazu die Straße abgesperrt und Zeugen befragt. Außerdem wurde der Unfallhergang ermittelt und andere Ursachen, wie zum Beispiel Alkohol, ausgeschlossen.

Publiziert in SI Retter

FRIEDRICHSHAUSEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat am Mittwochmorgen ein 18 Jahre alter Mann aus der Großgemeinde Haina bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Römershausen und Friedrichshausen erlitten. Nachdem Feuerwehrleute den Beifahrer befreit und Rettungskräfte ihn stabilisiert hatten, flog die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Verletzten in eine Klinik. Der ebenfalls 18 Jahre alte Fahrer kam mit Schock ins Krankenhaus nach Frankenberg.

Der Verkehrsunfall passierte nach Angaben der Frankenberger Polizei am Mittwochmorgen gegen 7.40 Uhr, als die beiden 18-Jährigen aus Richtung Römershausen kommend auf der Landesstraße 3073 zur Schule nach Frankenberg unterwegs waren. Ausgangs einer Rechtskurve etwa einen halben Kilometer vor Friedrichshausen geriet der Renault Kangoo auf regennasser Fahrbahn ins Rutschen. Der Wagen schleuderte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum am linken Fahrbahnrand.

Dabei wurde der Beifahrer lebensgefährlich verletzt und im Wagen eingeklemmt. Neben der Frankenberger Notärztin und den Besatzungen zweier Rettungswagen rückten die Feuerwehren aus Frankenberg und Friedrichshausen mit insgesamt etwa 20 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Martin Trost war der Beifahrer derart eingeklemmt, dass man zunächst das Auto am Heck mit der Zugeinrichtung sichern und mit einem Greifzug an der linken Fromt vom Baum wegziehen musste. Danach sei es gelungen, die Beifahrertür und die Rückbank des Fahrzeugs zu entfernen, um den Verletzten aus dem Auto zu befreien.

Die Crew des inzwischen auf einem Feldweg gelandeten Rettungshubschraubers Christoph Gießen flog den 18-Jährigen nach notärztlicher Erstversorgung im Rettungswagen in die Marburger Uniklinik. Der Fahrer wurde leicht verletzt mit Schock ins Kreiskrankenhaus gefahren.

Die Strecke blieb gut zwei Stunden voll gesperrt. Nachdem der Wagen und die Fahrzeugteile geborgen waren, gab die Polizei die Landesstraße wieder frei. Den Schaden gaben die Beamten mit 5000 Euro an. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Frankenberg

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Publiziert in Retter

BREUNA. Ersthelfer haben eine verletzte junge Fau nach einem Unfall auf der A 44 aus ihrem Auto befreit. Wenig später stand der Wagen der 23-Jährigen in Flammen und brannte vollständig aus.

Die junge Autofahrerin aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern war am Freitagvormittag mit ihrem VW Golf auf der A 44 bei Breuna auf einen Sattelzug aufgefahren und anschließend durch die Wucht des Aufpralls mit dem Wagen in die rechte Leitplanke geschleudert. Nachfolgende Autofahrer hielten an und halfen der Verletzten aus ihrem beschädigten Wagen, bei dem es bereits zu einer sichtbaren Rauchentwicklung kam. Nachdem die Ersthelfer noch Taschen der Frau aus dem Wagen geholt hatten, ging das schließlich wenige Augenblicke später in Flammen auf und brannte völlig aus.

Unter den Helfern befand sich zufällig auch eine als Notärztin tätige Frau aus Kassel. Sie kümmerte sich sofort um die 23-Jährige und leistete Erste Hilfe. Wie sich später herausstellte, hatte sich die junge Frau glücklicherweise nur leichte Verletzungen zugezogen. Sie konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bereits wieder verlassen.

Laut Autobahnpolizei war es gegen 10.20 Uhr zu dem Unfall auf der A 44 bei Breuna in Fahrtrichtung Dortmund gekommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an. Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge war die 23-Jährige offenbar aus Unachtsamkeit bei ungenügendem Sicherheitsabstand auf den Sattelzug aufgefahren, an dessen Steuer ein 58-Jähriger aus Beckum in Nordrhein-Westfalen saß. Er blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Bedingt durch die Rettungs- und Löscharbeiten - im Einsatz war die Feuerwehr Breuna - musste die A 44 nach dem Unfall in Richtung Dortmund kurzzeitig voll gesperrt werden. Darüber hinaus war eine Sperrung des rechten Fahrstreifens für die Bergung des ausgebrannten Wagens sowie der Reinigung der Fahrbahn bis etwa 12.30 Uhr erforderlich. Es kam zu Verkehrsbehinderungen mit mehreren Kilometern Stau. (ots/pfa) 


Link:
Feuerwehr Breuna

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Nach dem Auffinden eines Toten am Weinberg in Kassel (wir berichteten) hat die Obduktion des Leichnams ergeben, dass die tödlichen Verletzungen des 56-Jährigen von einem Sturz aus größerer Höhe herrührten. Ein Verkehrsunfall mit Flucht kann damit ausgeschlossen werden, die Umstände des Absturzes bleiben aber weiter unklar.

Der Mann, bei dem es sich um einen aus Frankfurt stammenden Wohnsitzlosen handelte, war am Dienstagabend gegen 21 Uhr tot auf der Frankfurter Straße unmittelbar am Weinberg aufgefunden worden. Im Hinblick auf die Todesumstände kamen zunächst ein Verkehrsunfall oder ein Sturz vom Weinberg in Betracht.

Bei der von der Staatsanwaltschaft Kassel angeordneten Obduktion am Mittwoch ergaben sich keine konkreten Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden. Die Obduktion ergab, dass die Verletzungen für einen Sturz aus größerer Höhe sprechen. Die Ursache für den Sturz hingegen ist nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Kripo noch unklar. Daher bitten die Ermittler mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Todesumstände geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein am Weinberg aufgefundener Toter gibt der Polizei in Kassel derzeit Rätsel auf: So ist nicht klar, ob der 56-Jährige Opfer eines Verkehrsunfalls wurde oder vom Weinberg stürzte. Die Ermittlungen dauern an, die Polizei sucht Zeugen.

Der Leitstelle der Polizei wurde gegen 20.50 Uhr am Dienstagabend ein Unfall mit einem verletzten Motorradfahrer am Weinberg gemeldet. Die Unfallstelle sollte sich auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn in Höhe des Bunkereingangs befinden. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort jedoch fest, dass es sich bei der Person offenbar um einen Fußgänger handelt, der wegen seiner Lederkleidung zunächst für einen Motorradfahrer gehalten wurde.

Die an der Unfallstelle eingesetzte Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt sich um einen 56-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Ob der Mann als Fußgänger unterwegs war und angefahren wurde oder vom Weinberg stürzte, steht noch nicht fest. Zur Unterstützung bei den Ermittlungen wurden ein Gutachter sowie der Erkennungsdienst der Polizei zur Unfallstelle beordert.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
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