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Samstag, 19 Mai 2018 09:13

Gurtmuffel in Bad Wildungen unterwegs

BAD WILDUNGEN. In der Badestadt sind verdächtig viele Gurtmuffel unterwegs: Mitarbeiter des Verkehrsdienstes der Polizei führten am Donnerstagmorgen in der Zeit von 11 bis 14 Uhr Gurtkontrollen in der Itzelstraße durch, das Ergebnis war alarmierend.

Während dieser Zeit kontrollierten die Beamten 52 Pkws und drei Lkws. Sie sprachen 49 gebührenpflichtige und drei mündliche Verwarnungen aus, weil die Fahrzeugführer oder Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt waren. Zusätzlich erstatten sie gegen zwei Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen anderer Verkehrsverstöße.

Die Beamten stellten dabei fest, dass dies nur die Spitze des Eisbergs war, denn während sie mit der Kontrolle der Fahrzeuge beschäftigt waren, fuhren viele weitere Fahrzeugführer unangeschnallt an der Kontrollstelle vorbei. Michael Chirakakis vom Verkehrsdienst: "Das Ergebnis hier in Bad Wildungen hat uns erschreckt. Gerade in Innenstadtbereichen geschehen viele Auffahrunfälle. Angelegte Sicherheitsgurte mindern die Unfallfolgen und können Leben retten". Nach Angaben der Polizei wird in der nächsten Zeit häufiger in Bad Wildungen kontrolliert. (ots/r)


Bereits im Jahr 2017 führten die Beamten in der Itzelstraße Kontrollen durch.

Link: Verkehrskontrolle in Bad Wildungen - Ernüchternde Bilanz (12.07.2017)

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Publiziert in Polizei

KORBACH/EDERSEE. Intensive Verkehrskontrollen hat die Polizei am Dienstag in Korbach und der nördlichen Ederseeregion durchgeführt. Dabei wurde insbesondere auf Geschwindigkeit, Anschnallverhalten und Handynutzung geachtet. Im Einsatz waren Beamte der Polizeistation Korbach, des Regionalen Verkehrsdienstes und der Bereitschaftspolizei.

Im Zeitraum von insgesamt fünf Kontrollstunden wurden im verkehrsberuhigten Bereich der Flechtdorfer Straße über 40 Geschwindigkeitsverstöße mit dem Lasergerät registriert und an den Anhaltetrupp weitergegeben. Dort wurden entweder Barverwarnungen ausgesprochen oder die erforderlichen Daten für eine Anzeige notiert.

Erschreckend war, dass einem Großteil der angehaltenen Autofahrer überhaupt nicht bewusst war, dass in einem verkehrsberuhigten Bereich Schrittgeschwindigkeit zu fahren ist. Einsatzleiter Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst (RVD) erklärte: "Fußgänger haben hier Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr, wenn nötig, muss gewartet werden und das ist nur bei Schrittgeschwindigkeit möglich."

Zu schnell, kein Gurt, Mopedfahrer ohne Führerschein
Der schnellste gemessene Autofahrer war dort mit 36 km/h unterwegs. Ihn erwartet ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Neben diesem Hauptaugenmerk fielen fünf Autofahrer auf, weil sie zudem den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Ein kontrollierter Mopedfahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs und sieht nun einem Strafverfahren entgegen.

An verschiedenen Kontrollstellen zwischen Korbach bis hin zum Edersee wurden in Meineringhausen, Sachsenhausen und Waldeck-West über den gesamten Tag Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An den drei Kontrollstellen sprachen die Polizisten knapp 20 Verwarnungen aus und ahndeten diese mit einem Verwarnungsgeld. Darunter waren auch wieder drei Autofahrer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Der dortige Einsatzleiter Jörg Hosse äußerte sich insgesamt aber zufrieden, zeigten die wiederholten Kontrollen doch eine positive Wirkung. Schwerwiegende Geschwindigkeits- oder Verkehrsverstöße waren nicht zu verzeichnen.

Erfreulich war, dass an keiner der Kontrollstellen jemand mit Handy am Lenkrad erwischt wurde. Ein solcher Verstoß kostet nicht nur 60 Euro und hat einen Punkt in Flensburg zur Folge; wer das Handy zum Telefonieren oder gar Schreiben während der Fahrt nutzt, gefährdet sich und andere. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

KREIS HÖXTER. Eine ernüchternde Bilanz hat die Polizei im Kreis Höxter nach intensiven Gurtkontrollen gezogen: Insgesamt 140 Gurtverstöße ahndeten die Polizisten in der vergangenen Woche, darunter auch drei Vorfälle mit mangelhafter Kindersicherung.

Ein Sicherheitsgurt kann Leben retten. Jedoch nur dann, wenn er angelegt wird - vor diesem Hintergrund führte die Kreispolizeibehörde Höxter in der vergangenen Woche gezielte Gurtkontrollen durch. Dabei ertappten sie viele Gurtmuffel. Eine gleich von mehreren Erwischten geäußerte Erklärung für den nicht angelegten Anschnallgurt lautete: "Ich stütze mich mit den Händen ab". Jedoch schon bei einem Aufprall mit zehn Stundenkilometern sei ein Fahrer nicht mehr in der Lage, die Wucht mit seinen Armen aufzufangen, sagte ein Polizeisprecher.

Zum Abschluss der Kontrollwoche fand am Freitag ein groß angelegter und gezielter Kontrolleinsatz im Kreisgebiet statt. Hauptaugenmerk war neben der Gurtpflicht die Überwachung der Geschwindigkeit. Allein an diesem Tag stellten die Polizisten 55 Verwarngelder wegen Gurtverstößen aus. Hinzu kamen neun Ordnungswidrigkeiten wegen Telefonierens während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung.

Doch auch die Raser hatten die Ordnungshüter im Blick. Die gefahrene Geschwindigkeit ist der entscheidende Einfluss auf die Folgen eines Verkehrsunfalls. "Zu hohes Tempo macht aus einer gefährlichen Situation eine lebensgefährliche", so Dietmar Mathias als Sprecher der Polizei Höxter. Bei gefahrenen 65 Stundenkilometern sterben acht von zehn Fußgängern, die angefahren werden. Bei 50 Stundenkilometern überleben acht von zehn Fußgängern in dieser Situation. "Das bedeutet, dass 15 Stundenkilometern Unterschied darüber entscheiden, ob acht von zehn Fußgängern überleben oder sterben", so Mathias weiter.

Am Freitag verhängten die Polizisten im Kreis 46 Verwarngelder und 21 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsverstößen. Hinzu kam eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Publiziert in HX Polizei

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