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Donnerstag, 14 Januar 2016 13:41

Twizy mit Feuerzeug angesengt

DIEMELSTADT-WREXEN. Scheinbar Feuer und Flamme war ein Täter, der einen Twizy in Wrexen entdeckt hatte. Ein 29-jähriger Mann aus Wrexen parkte sein schwarzes Elektroauto der Marke Renault am Dienstagmorgen um 6.30 Uhr, auf dem Grundstück seines Wohnhauses in der Hauptstraße. Am Nachmittag gegen 16 Uhr stellte der Twizy-Fahrer fest, dass ein unbekannter Täter zwischenzeitlich den B-Holm auf der Fahrerseite mit einem Feuerzeug angebrannt hatte. Dadurch entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.

Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/9799-0 entgegen.

Quelle: ots/r

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Publiziert in Polizei

HELSEN. Zwei 14 Jahre alte Mädchen haben am Sonntag versehentlich einen Flächenbrand verursacht. Während des gut dreistündigen Feuerwehreinsatzes musste zeitweise der Bahnverkehr zwischen Arolsen und Volkmarsen eingestellt werden.

Die beiden Mädchen hatten am Sonntagabend selbst die Polizei und die Leitstelle angerufen, als sie den aus Versehen verursachten Brand nicht mehr in den Griff bekamen. Noch bevor die 15 Einsatzkräfte der Arolser Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer im Bicketal in der Helser Gemarkung eintrafen, hatten die beiden Mädchen nach Auskunft eines der Väter selbst versucht, die Flammen zu löschen: "Aus einem Mülleimer haben die beiden einige leere Flaschen genommen, sind zur Bicke gelaufen, haben Wasser geholt und damit versucht, den Brand zu löschen - leider vergeblich", sagte der Mann am Montag gegenüber 112-magazin.de. Die beiden 14-Jährigen hatten nach Angaben des Vaters zuvor Musik gehört und bei einem ruhigeren Lied gefühlvoll ein brennendes Feuerzeug hin und her bewegt. Dabei sei es ohne Absicht zu dem Bodenfeuer gekommen. Dummerweise hätten die jungen Damen Flip-Flops getragen, mit denen sie die Flammen auch nicht austreten konnten.

Nach Angaben des Stadtbrandinspektor brannten Sträucher, Gras, Laub und Zweige - das Feuer wurde rechtzeitig vor einer Fichtenschonung gestoppt. Hätte das Feuer auf die trockenen Nadelbäume übergegriffen, "hätten wir so richtig Probleme bekommen", erklärte Meyer gegenüber 112-magazin.de. Schwierigkeiten hätten die freiwilligen Einsatzkräfte aber bereits beim Erreichen der Einsatzstelle bekommen. Zu Fuß und mit vollständiger Ausrüstung hätten sie zunächst an einem Hand rund 40 Höhenmeter überwinden müssen, sagte Meyer.

15.000 Liter Löschwasser eingesetzt
Mit 15.000 Litern Löschwasser erstickten die Brandschützer nicht nur die Flammen, sondern bewässerten den Waldboden großzügig, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. "Das muss man schon gründlich machen", sagte der Stadtbrandinspektor. Daher rückten die Feuerwehrleute auch erst nach gut drei Stunden wieder zum Stützpunkt ein.

Weil der Brand auch an die Bahnlinie heranreichte, ließ die Feuerwehr über die Leitstelle und den Notfallmanager der Bahn den Zugverkehr zeitweise einstellen. Später durften die Schienenfahrzeuge die Einsatzstelle im Schritttempo passieren. Der Notfallmanager der Bahn war laut Meyer auch vor Ort.

Die beiden Mädchen "haben trotz des einen Fehlers danach alles richtig gemacht", sagte der Vater weiter. Die Kinder hätten ja auch einfach unerkannt abhauen können. Stattdessen hätten sie Veranstwortung gezeigt und die Feuerwehr verständigt. Die Familien der beiden Arolser Mädchen hoffen nun, dass sie die Einsatzkosten nicht tragen müssen. "Sie haben das ja nicht vorsätzlich getan", warb der Vater um Verständnis.


Zündelnde Kinder hatten im vergangenen Jahr für einen Brand ganz anderen Ausmaßes gesorgt:
Zündelnde Kinder? Bauernhof weitgehend abgebrannt (25.07.2012, mit Video u. Fotos)
Kripo: Kinder für Feuer in Dehausen verantwortlich (26.07.2012, mit Video u. Fotos)

Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 02 Dezember 2011 21:14

Brandstiftung: Noch kein Täter gefasst

GIEBRINGHAUSEN. Vier Wochen nach dem Brand einer Feldscheune an der Kreisstraße 69 zwischen Giebringhausen und Stormbruch haben sich die Hinweise auf eine Brandstiftung als Ursache verdichtet - alle anderen Ursachen scheiden nach den Ermittlungen der Kripo aus.

Die Feldscheune hatte am frühen Morgen des 3. November in Vollbrand gestanden, als ein Autofahrer das Feuer bemerkte und meldete. Die Feuerwehr entschloss sich, die Scheune kontrolliert niederbrennen zu lassen, weil beim Eintreffen der Freiwilligen schon nichts mehr zu retten war. In dem landwirtschaftlich genutzten Gebäude verbannten unter anderem Heu und Stroh, ein Traktor sowie mehrere Ladewagen. Bei dem Feuer war ein Schaden von rund 75.000 Euro entstanden, wie die Polizei später berichtete.

Feuerzeug vor niedergebrannter Scheune gefunden
Obwohl der betroffene Landwirt auch eine Selbstentzündung der eingelagerten Heu- und Strohvorräte nicht ausschloss, geht die Kriminalpolizei eher von Brandstiftung als Ursache aus, wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte. Die Scheune habe nicht über einen Stromanschluss verfügt. Außerdem wurde am Morgen nach dem Brand ein Feuerzeug auf dem an der Scheune vorbeiführenden Wirtschaftsweg gefunden, bestätigte der Sprecher uns vorliegende Informationen. Hinweise auf einen Täter liegen der Kripo allerdings bisher nicht vor.

Die Ermittler sind also weiterhin auf Hinweise möglicher Zeugen angewiesen. Wer Angaben über verdächtige Personen oder Fahrzeuge machen kann, setzt sich mit der Kriminalpolizei in Korbach in Verbindung. Die Rufnummer lautet 05631/971-0.


112-magazin.de hatte Anfang November über das nächtliche Feuer berichtet:
Nichts zu retten: Scheune komplett niedergebrannt (03.11.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

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