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FRITZLAR/FRANKENBERG. Zur Vorbereitung auf mögliche Einsätze der sogenannten European Battlegroup absolviert das Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar und Umgebung noch bis zum 25. Mai eine Übung. Über Waldeck-Frankenberg ist in dieser Zeit mit zahlreichen Flugbewegungen zu rechnen.

Das Kampfhubschrauberregiment 36 Kurhessen habe den Auftrag, federführend die Hubschrauberkräfte des deutschen Anteils an der Battlegroup zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ab Juli 2016 beginne die sechsmonatige Bereitschaftsphase, in der die Kräfte in einem Radius von 6000 Kilometer um Brüssel zum Einsatz kommen könnten.

Auch Bodenkräfte üben
Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe sei es unerlässlich, in der nächsten Zeit im Übungsraum um Fritzlar vermehrt Übungsflüge bei Tag und Nacht - in der Zusammenarbeit mit Bodenkräften und weiteren Luftfahrzeugen - vorzunehmen. Dabei kämen neben dem Kampfhubschrauber "Tiger" mehrere Fahrzeuge, etwa 160 Soldaten sowie der "Eurofighter" und der US-Kampfhubschrauber "Apache" zum Einsatz. Hier solle das multinationale Zusammenwirken trainiert werden, erklärte Kieron Kleinert, Major und Pressesprecher der "Division Schnelle Kräfte" (DSK), gegenüber 112-magazin.de.

Übungsraum sei die Region um Fritzlar, Frankenberg, Winterberg, Schwarzenborn und Kirtorf. Der Einsatz könne zeitlich begrenzt zu erhöhtem Lärmaufkommen in der Region führen. Das Regiment sei bestrebt, die Beeinträchtigung von Anwohnern und Umwelt auf geringstmöglichem Niveau zu halten.

Hinweise über Fluglärm sind zu richten an die kostenlose Rufnummer 0800/8620730.

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Publiziert in Polizei

ELPE. Die beiden Piloten des Learjets, der am Montagnachmittag mit einem Eurofighter der Luftwaffe zusammenstieß und abstürzte, sind offenbar tot: "Es ist zu befürchten, dass die beiden Insassen des Learjets bei dem Absturz ums Leben kamen", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Dienstag.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei querten um 14.39 Uhr zwei Eurofighter der Bundeswehr im Luftraum über der Stadt Olsberg die Route eines Learjets. Über dem Ortsteil Elpe, Knotenbereich der Kreisstraßen 16 und 46, kam es in einer Höhe von etwa 2500 Metern zur Kollision zwischen einem der Eurofighter und dem Learjet, der im Auftrag der Bundeswehr eine Flugzieldarstellung durchführte.

Hierbei wurde ein Triebwerk des Learjets abgerissen und prallte auf die K 16. Das Wrack des Learjets stürzte in einer Entfernung von etwa 90 Metern zu einem Wohnhaus in ein bewaldetes Hanggelände. Bei dem an der Kollision beteiligten Eurofighter wurde ein gefüllter Tank abgerissen. Der Tank wurde im Umfeld der Absturzstelle sichergestellt. Beide Eurofighter konnten laut Polizei ohne weitere Störungen auf dem Militärflugplatz in Nörvenich landen.

Leichenteile an der Absturzstelle entdeckt
Der abgestürzte Learjet einer privaten Firma aus Norddeutschland war nach dortiger Auskunft mit zwei 50 und 43 Jahre alten Piloten aus Schleswig-Holstein besetzt. An der Absturzstelle wurden Leichenteile entdeckt. Die Ermittler befürchten daher, dass die beiden Piloten bei dem Absturz ums Leben kamen. Weitere Personenschäden sind nach den bisherigen Erkenntnissen nicht eingetreten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht zu beziffern.

Erste Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich ein Pilot per Schleudersitz und Fallschirm habe retten können, bestätigten sich nicht. Vielmehr handelte es sich um einen Bremsfallschirm des beteiligten Eurofighters, den dieser bei der Kollision verlor.

Die Suche nach den zwei Piloten und die Ermittlungen zur Absturzursache erfolgen durch die Polizei der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Dortmund und des Landeskriminalamtes unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Arnsberg, sowie durch den SAR (Search and Rescue) Dienst für Luftnotfälle; die Maßnahmen dauerten am späten Abend noch an und die Suche sollte auch in den Nachtstunden fortgesetzt werden.

Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren rund 150 Polizeikräfte zur Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen im Einsatz.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) leitete vor Ort eigene Ermittlungen zur Ursache ein. Auch die Bundeswehr hatte Feldjäger für die Ermittlungen an der Absturzstelle und weitere Einsatzkräfte zur Bergung der Wrackteile der Militärmaschine entsandt.

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Publiziert in HSK Polizei

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