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Bereits Anfang Oktober hatte ich die Möglichkeit, den Kollegen der Flugrettung in den Bergen einmal mehr bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Diesmal war ich zum ersten Mal bei der Landesflugrettung Südtirol zu Gast. Die Besatzungen der drei dort stationierten Hubschrauber haben eine einzigartige Aktion für Familien ins Leben gerufen, zu denen sie fliegen mussten und nicht mehr helfen konnten. Es ist uns bei 112-Magazin ein großes, persönliches Anliegen, diese Aktion zu bewerben und zu unterstützen.

Liebe Leser, hier seid Ihr auch gefragt, eine Aktion mit zu unterstützen und im Gegenzug einen wunderschönen Kalender von beeindruckenden Motiven der Flugrettung in den Bergen zu erhalten.

Herzlichen Dank im Namen der Landesflugrettung Südtirol und der Hinterbliebenen der betroffenen Familien,

Matthias Böhl, 112-magazin.de

SÜDTIROL. „Wer mit uns fliegen muss, dem geht es sehr schlecht und der hat meist ein sehr schwerwiegendes Problem“, erklärt Erich Näckler. Er ist Flugretter bei Pelikan 1, einem von drei Rettungshubschraubern, die in Südtirol stationiert sind. Von Bozen aus startet der erfahrene Retter mit dem Hubschrauber der Landesflugrettung Südtirol zu seinen oft lebensrettenden Einsätzen. Schon seit mehr als 25 Jahren.

Den erfahrenen Besatzungen um Pilot, Bordtechniker, Flugretter und Notarzt geht es dabei in erster Linie um die optimale notfallemedizinische Versorgung ihrer Patienten und die sichere Rückkehr von all ihren Einsätzen. Gerade in der zerklüfteten Bergwelt ist das für die Besatzungen aller drei Hubschrauber – der Pelikane 1 und 2 aus Bozen und Brixen von der Landesflugrettung Südtirol - und dem Hubschrauber Aiut Alpin Dolomites aus dem Grödnertal eine besondere Herausforderung. Drei Abstürze hat es in der Vergangenheit gegeben: „Zwei mal durch Kabel und einmal durch einen Triebwerksausfall damals noch mit der Dauphin“, erinnert sich Erich Näckler im Gespräch während einer Übung mit der Bergwacht des Alpenverein Südtirol (AVS). Bei diesem letzten Absturz war Erich Näckler selbst an Bord und wurde neben anderen Besatzungsmitgliedern schwer verletzt. „Ich hatte Wirbel kaputt, die Knie und Beine und Rippenserienfrakturen“, erzählt der Mann man mit nachdenklicher Stimme. Dennoch steht er heute wieder mit seinem Team am Berg, um zu trainieren, wie man Menschen aus lebensgefährlichen Situationen retten kann. Pilot Agostino Li Calci fliegt unterdessen mit der H 145, einem Hubschrauber der neuesten Generation, in wendigen Manövern hoch auf die Berge irgendwo im Vinschgau und bringt die Bergretter des AVS an die fiktive Einsatzstelle. Sein Bordtechniker, Sigi Seeper, steht währenddessen mit einer Seelenruhe in der offenen Schiebetüre auf der Kufe und bedient in Schwindel erregender Höhe die Rettungswinde, als hätte er nie etwas anderes getan. Beim nächsten Durchgang müssen auch Erich Näckler und Notarzt Francesco Bonsante mit nach oben und den Einsatz trainieren.

Bis dahin erzählt mir der sympathische Flugretter, der wie all seine Kollegen mit Leib und Seele bei der Sache ist, was die Crew von Pelikan 1 und die Kollegen von Pelikan 2, sowie dem dritten Südtiroler Rettungshubschrauber, Aiut Alpin Dolomites, neben ihren Einsätzen noch leisten: Denn ein Konkurrenzdenken gibt es hier nicht. Es geht den Flugrettungscrews einzig und allein darum, Menschen in Not zu helfen. „Wenn Du hoch auf die einzeln gelegenen Berghöfe fliegst, dann ist die Armut da oft zum Greifen nahe. Das kannst Du Dir nicht vorstellen, was da teilweise für ganz arme Verhältnisse herrschen“. Der erfahrene Retter wird nachdenklich, hält kurz inne und erzählt dann weiter: „Wenn dann noch der einzige Sohn bei der Heuernte ums Leben kommt, oder der Vater an einem Tumor stirbt, dann ist es um die Existenz dieser Familien ganz schlecht bestellt. Dieses menschliche Leid, was wir hier immer wieder sehen, kann sich einfach niemand vorstellen“. Erich Näckler blickt an den Berg zu seinen Kameraden mit dem Hubschrauber. Es ist still bis auf das Rotorengeräusch. Das Gesagte muss erst einmal sacken. Dann erzählt er weiter: „Deshalb machen wir in jedem Jahr einen Kalender mit Fotos der drei Südtiroler Hubschrauber. Der Erlös aus dem Kalenderverkauf ist dann für die bedürftigen Familien bestimmt, zu denen wir geflogen sind. Damit man wenigstens finanziell noch eine Stütze geben kann und den Hinterbliebenen damit nicht selten das Überleben sichert“. Ehrenamtlich machen sie das, neben ihren Diensten. Wenn sie eigentlich frei haben.

Mein Kollege und ich, die zum ersten Mal bei einem Rettungstraining in Südtirol zu Gast sein dürfen, sind zutiefst beeindruckt.

Während Agostino Li Calci unermüdlich ins Tal und wieder auf den Berg fliegt, Erich Näckler sich auf seinen Flug vorbereitet und im Hintergrund der Hubschrauber der Aiut Alpin Dolomites anfliegt, überfährt uns nach den Erklärungen von Erich beide eine Gänsehaut. Es beeindruckt uns sehr, dass die Retter hier auch neben ihrem Beruf so engagiert sind, den in Not geratenen Familien zu helfen und dass sie alle mit so viel Herzblut bei der Sache sind.

Erst während des Trainings in Südtitol und den wertvollen Gesprächen dort entsteht der Entschluss, diese herzliche Geste der Flugretter und den tollen Kalender den Lesern nicht vorzuenthalten und sie alle aufzurufen, die Aktion der Flugretter mit einem Kauf des Kalenders für 12 Euro plus Versand, oder einer freiwilligen Spende zu unterstützen.

Am Tag nach dem Training treffen wir die Pelikanbesatzung am Zentralkrankenhaus in Bozen erneut und werden wieder sehr herzlich empfangen. Wir sehen den Kalender 2018 und lesen die Zeilen eines Dankschreibens einer verwitweten Frau eines Berghofes nach dem Unfalltod ihres Ehemannes an die Landesflugrettung Südtirol: „Als wir dann noch eine finanzielle Unterstützung Eures Kalenderverkaufes bekamen, waren wir so sehr überrascht. Das hat uns unser Heim gesichert“. Diesem Abschluss gibt es nichts mehr hinzu zu fügen.

In Zusammenarbeit mit Flugretter Erich Näckler von der Landesflugrettung Südtirol können die Kalender in Deutschland bestellt werden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Publiziert in Retter

VÖHL/WALDECK. In Lebensgefahr begeben hatte sich am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr eine Wandergruppe am Edersee  -  ein Großvater hatte sich mit seinen drei Enkelkindern und dem Hund im Bereich des Steilhanges an der Kahlen Haardt verlaufen und sich und die Kinder in eine ausweglose Situation gebracht. Zuvor waren die vier Personen von Scheid  nach Fürstental gewandert und befanden sich auf dem Rückweg.

Um 12.50 Uhr waren die vier Wanderer und der Hund einem Ruderer aufgefallen, als diese durch Hilferufe auf sich aufmerksam machten. Über sein Handy informierte der Zeuge die Wasserschutzpolizei. Hauptkommissar Gerd Paulus setzte daraufhin einen Notruf an die DLRG Fürstental ab und ließ eine Vorerkundung durchführen. Nachdem die Notsituation durch die DLRG bestätigt werden konnte, wurde die Leitstelle in Korbach durch Gerd Paulus alarmiert und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Vöhl und Waldeck, sowie die Bergwacht Willingen und Bad Wildungen angefordert.

Während Bernd Schenk (Gemeindebrandinspektor Vöhl) von Bringhausen durch ein Einsatzboot der DLRG zum Steilhang gebracht wurde, rückte Einsatzleiter Andreas Przewdzing mit seinem Stellvertreter Bernd Schäfer (beide Waldeck) über Basdorf-Trappenhard zum Einsatzort aus. Die alarmierten Kräfte der Bad Wildunger Bergwacht und eine Besatzung des Promedica Rettungsdienstes trafen ebenfalls oberhalb vom Westufer ein.

Absturzsicherungsgruppen der Stadt Waldeck und Vöhl erreichten zuerst die Gefahrenstelle, erkundeten die Örtlichkeit und sicherten die Personen im Steilhang. Die Spezialisten in Sachen Bergrettung aus Bad Wildungen richteten unverzüglich eine Seilsicherung her, ließen sich zu den hilflosen Personen abseilen und erreichten die drei Kinder im Alter von neun, zehn und zwölf Jahren, die leichte Schnittverletzungen und Abschürfungen aufwiesen. Erschwerend war die sengende Hitze, die durch den Schieferhang weiter zunahm. Vorsorglich forderte Gerd Paulus ein Schiff mit Wasservorräten aus Waldeck an, um die dehydrierten Personen schnell versorgen zu können. Auch der 60-jährige Großvater mit dem Hund wurde abgesichert. Schenk koordinierte die Verbindungsaufnahmen während der mehrstündigen Rettungsaktion durch DLRG, Polizei, Retter und Bergwacht von der Seeseite aus.

Abseilen zum Edersee

Nach kurzer Beratschlagung waren sich die Führungskräfte der Feuerwehr und der Bergwacht, sowie der DLRG und der Wasserschutzpolizei einig, die teilweise verletzten Kinder und den Großvater samt Hund nach unten zum See abzuseilen. Dieses Vorhaben erwies sich als richtig. Während vom oberen Steilhang Bernd Schäfer mit seinem Einsatzkräften die Sicherung von oben übernahm, koordinierte Einsatzleiter Andreas Przewdzing die Rettungsaktion mit der Wasserschutzpolizei und den Rettungsdiensten. Dies gelang mit dem ersten Kind um 15.02 Uhr, das zweite und dritte Kind wurde um 15.16 und um 15.51 Uhr in das rettende Boot  der Wasserschutzpolizei geleitet. Der Großvater, der sich bereits weiter oben im Steilhang befunden hatte, konnte samt Hund um 16.10 Uhr abgeseilt und gerettet werden.

Hessen 11, Bergwacht, DLRG, Retter und Wehren im Einsatz

Von dort aus ging es auf dem Polizeiboot (Hessen 11) zum Yachthafen nach Scheid, wo DLRG, Bergwacht und Einsatzkräfte der Feuerwehren die Wandergruppe an die Besatzung des bereitgestellten RTWs vom Deutschen Roten Kreuz übergaben. Einsatzende der Rettungsaktion war 16.30 Uhr. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, vier Einsatzkräfte der Wildunger Bergwacht, Mitarbeiter der DLRG sowie die Besatzungen vom DRK und vom Promedica Rettungsdienst am Einsatz beteiligt. Die Bergwacht Willingen wurde auf halber Strecke abgerufen und konnten die Alarmfahrt abbrechen. Die vier Geretteten und der Familienhund wurden am Abend mit leichten Blessuren in ihrem Heimatort zwischen Wetterburg und Volkmarsen empfangen.

Wasserschutzpolizei warnt

Nach Auskunft von Hauptkommissar Gerd Paulus kommt es immer wieder zu Rettungsaktionen im westlichen Steilhang an der Haardt. Obwohl Maßnahmen ergriffen wurden, die auf die Gefahren hinweisen, werden diese oft missachtet. Eine junge Frau aus Scheid konnte gegenüber 112-magazin.de berichten, dass sich sogenannte Geocaches in diesem Bereich befinden. (112-magazin)

Link: Standort Rettungsaktion Kahle Haardt am 2. August 2018 am Westufer


Vor einem Jahr ereignete sich ein Unfall mit einer gestürzten Radfahrerin am Edersee. Bergwacht, Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren am 7. August 2017 im Einsatz.

Link: Fahrradsturz am Edersee - Verletzte mit Helikopter gerettet (mit Fotostrecke)

Publiziert in Retter
Montag, 14 März 2016 21:39

Aus den Bäumen gerettet

ELPE. Sven Niemierza ist glücklich und erleichtert, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Der 29-jährige Bestwiger musste heute von der Bergwacht und der Feuerwehr aus dem Gipfel einer rund 10 Meter hohen Fichte gerettet werden.

Eigentlich wollten er und sein Kumpel aus Frödenberg das erste schöne Wetter genießen und mit ihren Gleitschirmen ein paar Runden über dem Sauerland drehen. Doch ein plötzlicher Strömungsabriss sorgte dafür, dass der Schirm von Sven Niemierza plötzlich in den Sinkflug ging. "Ein Teil des Schirmes ist dann eingeklappt und ich habe noch versucht, ins Feld zu gehen. Aber die Bäume waren schneller", berichtet der junge Gleitschirmflieger.

In einer dicht bewachsenen Schonung landete der Mann direkt auf einer Fichte und musste dort auf Hilfe warten. Diese kam auch in Form der Feuerwehren aus Elpe, Gevelinghausen und Winterberg. Außerdem wurde die DRK Bergwacht Winterberg alarmiert, die die eigentliche Sicherung und Rettung des jungen Mannes vornahmen. Die Kameraden der Feuerwehren legten zum besseren Aufstieg zunächst eine Steckleiter an die Fichte an und sicherten diese entsprechend. Ebenfalls zum Einsatz brachten die Kameraden aus Winterberg einen so genannten Sprungretter. Ein mit Pressluft aufgeblasenes Luftkissen, das vom Prinzip einer Hüpfburg ähnelt. Dieser Sprungretter wurde direkt unter Sven Niemierza in Stellung gebracht, so dass er im Falle eines Falles weich landen würde.

Die Kameraden der Bergwacht - fast alle ausgebildete Rettungsassistenten - rüsteten sich mit Karabiner und Sicherungsseilen aus. Einer von ihnen - der 26-jährige Marc Sartorius - bestieg dann schließlich den Baum, um Sven Niemierza aus seiner misslichen Lage zu befreien. "Dazu müssen erst mal alle Äste entfernt werden, damit ein sicherer Aufstieg und ein späteres Abseilen möglich werden", erklärt einer der Bergretter, der am Boden geblieben ist. Marc Sartorius bringt außerdem verschiedene Sicherungen rund um den Baumstamm an, um ein gefahrloses Abseilen zu ermöglichen. Dabei steht er immer im Kontakt mit seinen Kameraden und den Feuerwehrleuten am Boden, aber auch zu Sven Niemierza, der weiter oben auf Hilfe wartet.

Schließlich hat der Bergretter den Gleitschirmflieger erreicht, und sichert auch diesen entsprechend mit Seilen. "Ich habe den Sven jetzt gesichert und seile ihn nach unten ab", ruft er den Einsatzkräften am Boden zu. Mittlerweile ist auch ein Rettungswagen aus Olsberg alarmiert und eingetroffen, der den augenscheinlich unverletzten Mann zur Vorsicht in ein Krankenhaus transportieren soll.

Dann geht alles ganz schnell: Die Kameraden am Boden haben den Zuruf von Marc Sartorius verstanden und erwarten den Paraglider nun am Waldboden. Nach wenigen Minuten hat Sartorius den Mann sicher abgeseilt und zu Boden gebracht, wo er sofort von den Helfern in Empfang genommen wird. Nun kann sich auch der Bergretter wieder abseilen, mit einigen Zwischenstopps, um die Sicherungen wieder aus dem Baum zu entfernen.

Erleichtert, wieder am Boden zu sein, bedankt sich der junge Paraglider bei allen Helfern, die seinetwegen zum Einsatz gekommen waren. "Danke. Vielen Dank", sagt er ihnen immer wieder anerkennend. Nach einer ersten Untersuchung im Rettungswagen steht wohl schon fest, dass er bei seiner Baumlandung keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat. Ins Krankenhaus geht’s trotzdem noch zur endgültigen Abklärung.

Nach rund zwei Stunden können die Helfer ihre Materialien wieder einpacken und nach Hause fahren. Mit dem guten Gefühl, dem ersten Paraglider für dieses Jahr das Leben gerettet zu haben.

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Publiziert in HSK Retter

BAD WILDUNGEN. Rotorengeräusche über dem Bad Wildunger Wildetal weckten das Interesse zahlreicher Anwohner des Bad Wildunger Ortsteils Reitzenhagen: Anlass war eine Einsatzübung der Bergwacht Bad Wildungen mit der Bundespolizei. Die Fliegerstaffel aus Fuldatal und die Bergwacht unterstützten gemeinsam eine Fortbildung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 in Vöhl. Geladen waren die medizinischen Crews aller deutschen Zivilschutzhubschrauberstandorte.

Ziel dieser Lehrvorführung in Reitzenhagen war es, neben dem Training der beteiligten Retter den Teilnehmern der Fortbildung eine Windenrettung in den Mittelgebirgen zu demonstrieren. Hierzu wurde angenommen, dass ein Kletterer im Verlauf des Süd-Ost-Grates des Bilsteins verunglückt ist. Diese Stelle innerhalb der Steilwand ist vom Boden her nur schwer zugänglich, eine schonende Rettung des Patienten somit einzig mit einem Helikopter sinnvoll. Als Landebasis diente für den Helikopter EC 155 der Segelflugplatz "Auf der Schaufel", hier wurde das Team der Bergretter an Bord genommen.

Nach einem Einsatzbriefing und einem orientierenden Überflug wurden die beiden Bergretter mit der Winde des Helikopters an der Einsatzstelle abgesetzt. Nach notwendigen Sicherungsmaßnahmen und der medizinischen Versorgung wurden der in einem Luftrettungsbergesack gelagerte Patient und das Bergwachtteam wieder an Bord genommen. Von der gegenüberliegenden Talseite hatten die interessierten Zuschauer einen hervorragenden Aussichtspunkt auf den Bilstein, so musste das FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) nicht unnötig betreten werden. Ein aus Sicherheitsgründen im Tal positioniertes Flugfeldlöschfahrzeug der Bundespolizei wurde glücklicherweise nicht benötigt.

Bei der abschließenden Besprechung auf dem Wildunger Segelflugplatz dankte Dr. Thomas Köhler, leitender Hubschrauberarzt des Christoph 7, für die reibungslose Demonstration und zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Beteiligten.

Die Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Wildungen halten seit nunmehr 14 Jahren ständig sechs einsatzbereite Luftretter vor, neben Willingen einer von sechs hessischen Standorten, an denen diese Fähigkeit ständig geübt wird. Bewährter Partner ist hier von Anfang an die Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal, wie der Technische Leiter Gerd Windhausen berichtete.

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Publiziert in Retter

SIEDLINGHAUSEN. Beim Spielen ist ein Zwölfjähriger an einer etwa 25 Meter hohen Felswand am Bergsee in Siedlinghausen abgestürzt. Der verletzte Junge, nach dem eine Suchaktion gestartet wurde, kam ins Krankenhaus.

Der Unfall passierte am Mittwoch gegen 16.50 Uhr. Der Zwölfjährige hatte zusammen mit drei gleichaltrigen Jungen an der Südseite des Bergsees auf einer hölzernen Plattform gespielt. Aus ungeklärter Ursache rutschte der Junge von dieser Plattform etwa 25 Meter an der steilen Felswand herunter und war bereits nach mehreren Metern außer Sichtweite.

Auf Zurufe durch seine Freunde reagierte der Junge nicht. Es stand zudem nicht fest, ob er in den See oder an das Ufer gefallen war. Durch die alarmierten Rettungskräfte konnte der Verunfallte nach kurzer Suche am Ufer des Sees sitzend gefunden werden. Aufgrund der Beschaffenheit des Sees musste der Ort, an dem sich der Junge befand, mit einem Schlauchboot angefahren werden.

Nach medizinischer Erstversorgung und dem Transport per Boot wurde das Kind mit einem Rettungswagen in ein nahes Krankenhaus gebracht.

An der Suche nach dem Jungen waren zuvor unter anderem die Feuerwehr Siedlinghausen, der Rettungsdienst, die Bergrettung Winterberg und ein Polizeihubschrauber beteiligt.

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Publiziert in HSK Retter

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