Hessen Mobil zieht erste Schlaglochbilanz

Freitag, den 05. April 2013 um 11:02 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
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 HESSEN. Dauerhaft niedrige Temperaturen und häufige Frost- und Tauwechsel haben sich in der ungewöhnlich langen Winterperiode 2012/2013 abgewechselt. Die Folge: Bei älteren, vorgeschädigten Fahrbahnen haben sich vielerorts Schlaglöcher und Risse gebildet. Dieser Effekt verstärkt sich durch hohe Verkehrsbelastungen, insbesondere durch den Schwerverkehr. Hessen Mobil rechnet zum aktuellen Zeitpunkt jedoch mit einer ähnlichen Schlaglochbilanz wie in den Vorjahren: "Das Ausmaß winterbedingter Schäden bewegt sich trotz der extremen Witterung bisher auf durchschnittlichem Niveau", erklärt Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. "Vor allem die zahlreichen Erhaltungsmaßnahmen des Landes in den vergangenen Jahren zahlen sich aus, denn die erneuerten Straßen sind in diesem Jahr schlaglochfrei." Ein endgültiges Fazit lässt sich jedoch erst Mitte des Jahres nach anhaltenden Plusgraden in allen Teilen Hessens ziehen. In den kommenden Wochen startet Hessen Mobil flächendeckend mit Reparaturarbeiten. Um Verkehrssicherheit und Mobilität zu gewährleisten, wurden bereits während des Winters gravierende Fahrbahnschäden beseitigt. Die 60 Autobahn- und Straßenmeistereien setzten dabei sogenannten Kaltasphalt ein, der sich auch bei winterlichen Temperaturen einbauen lässt und Löcher provisorisch schließt. Für die Erhaltung von Autobahnen und Bundesstraßen in Hessen stellt der Bund in 2013 rund 300 Millionen Euro bereit, das Land Hessen sieht für die Sanierung der Landesstraßen im laufenden Jahr rund 65 Millionen Euro vor. Da Schlaglöcher im Rahmen der allgemeinen Straßenerhaltung beseitigt werden, lassen sich die Ausgaben für winterbedingte Fahrbahnreparaturen nicht separat beziffern.

Quelle: Hessen Mobil

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Zuletzt geändert am Freitag, den 05. April 2013 um 11:23 Uhr