Tod in der Kurve: 20-Jähriger stirbt bei Unfall

Montag, den 15. Juli 2013 um 20:10 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die lebensgefährlich verletzte Fordfahrerin wurde in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. Für den mutmaßlichen Unfallverursacher kam jede Hilfe zu spät. Die lebensgefährlich verletzte Fordfahrerin wurde in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. Für den mutmaßlichen Unfallverursacher kam jede Hilfe zu spät. Foto: pfa/Archiv

BAD WÜNNENBERG. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der L 754 zwischen Haaren und Büren ist am Montagvormittag ein 20-jähriger aus Haaren ums Leben gekommen. Eine 48-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr. Ein weiterer Autofahrer wurde schwer verletzt.

Der tragische Unfall ereignete sich gegen 9.50 Uhr. Der 20 Jahre alte Astrafahrer verlor laut Polizei in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto. Beim Versuch, den Wagen auf der Fahrbahn zu halten, schleuderte er in den Gegenverkehr. Die 48-Jährige kam ihm mit ihrem Ford Fiesta entgegen. Sie konnte nicht mehr ausweichen. Die Autos stießen frontal zusammen.

Der Opel Astra überschlug sich und blieb völlig zerstört in einem Waldstück liegen. Auch der Fiesta wurde schwer beschädigt. Beide Fahrer wurden in den Wracks eingeklemmt und erlitten schwerste Verletzungen. Der Fahrer eines Golf Cabrio, der hinter dem Fiesta gefahren war, krachte in das Heck des verunglückten Ford. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Für den 20-jährigen Unfallverursacher kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Die lebensgefährlich verletzte Frau aus Büren-Hegensdorf wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. Der 24-jährige Cabrio-Fahrer aus Hegensdorf wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Geseke gebracht.

Warum der junge Autofahrer die Kontrolle über sein Auto verloren hat, soll jetzt ein Sachverständiger klären. Den hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die Landesstraße musste während der Bergungsarbeiten im Haarener Wald zwischen Haaren und Abzweig Böddeken voll gesperrt werden.