Abrissarbeiter stürzt durch Dach: Lebensgefahr

Freitag, den 29. März 2013 um 12:25 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Mit einem Rettungshubschrauber wurde der schwer verletzte Arbeiter in eine Klinik geflogen. Laut Polizei besteht akute Lebengefahr. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der schwer verletzte Arbeiter in eine Klinik geflogen. Laut Polizei besteht akute Lebengefahr. Foto: pfa/Archiv

ALTENBEKEN. Ein Mann aus dem nordhessischen Willingen ist bei Abbrucharbeiten an einem ausgebrannten Pferdestall etwa vier Meter tief abgestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog den 51-Jährigen in eine Spezialklinik.

Der Mann aus Willingen ist bei einem Abbruchunternehmen in Duisburg beschäftigt. Die Firma führte am Mittwoch Abbrucharbeiten auf einer Baustelle an der Salenkruke in Altenbeken-Schwaney durch. Der 51-Jährige war laut gegen 14 Uhr mit Abrissarbeiten auf dem Dach eines ausgebrannten Reitstalls beschäftigt.

Beim Begehen der Welldachfläche brach der Mann durch eine lichtdurchlässige Dachplatte. Er stürzte etwa vier Meter tief auf den Betonboden. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Rettungsassistenten und Notarzt forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Nach gemeinsamer Versorgung übernahmen die Luftretter den Patienten und flogen ihn nach Bielefeld in eine Spezialklink. "Es besteht akute Lebensgefahr", sagte Polizeisprecher Michael Biermann.

Zuletzt geändert am Freitag, den 29. März 2013 um 12:26 Uhr