Unfall auf A 49 bei Fritzlar: Verletzten in Klinik geflogen

Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 16:20 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Der 30 Jahre alte Mercedesfahrer krachte mit seinem älteren Wagen in den Transporter der Frau aus Rosenthal. Der 30 Jahre alte Mercedesfahrer krachte mit seinem älteren Wagen in den Transporter der Frau aus Rosenthal. Foto: nh24

FRITZLAR. Nach einem Unfall auf der A 49 bei Fritzlar ist ein schwer verletzter 30-Jähriger mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen worden. Die Südfahrbahn der Autobahn blieb eine Stunde voll gesperrt.

Zunächst hatte es am Donnerstag gegen 10 Uhr etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Fritzlar einen Auffahrunfall gegeben: Eine 48-Jährige aus Rosenthal im Landkreis Waldeck-Frankenberg war auf dem rechten Fahrstreifen mit einem Renault Master auf einen abbremsenden Mercedes Sprinter aufgefahren, an dessen Steuer ein 43-Jähriger aus Schwalmstadt saß. Die Rosenthalerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde später vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Fritzlar gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung zwischenzeitlich bereits wieder verlassen hat.

Nach diesem Auffahrunfall war der 43-Jährige mit seinem Sprinter auf den Standstreifen der Autobahn gefahren. Der Renault der 48-Jährigen war hingegen nicht mehr fahrbereit, weshalb sie das Fahrzeug verließ, um die Unfallstelle abzusichern. In diesem Moment fuhr ein 30-Jähriger aus Kirchheim im (Hersfeld-Rotenburg) mit einer Mercedes E-Klasse aus bislang unbekannter Ursache auf den liegengebliebenen Renault auf. Die 48-Jährige, die ihren Wagen bereits verlassen hatte, zog sich dabei glücklicherweise keine weiteren Verletzungen zu. Der 30-Jährige wurde durch den Aufprall jedoch schwer verletzt und musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in ein Kasseler Krankenhaus geflogen werden.

Neben Rettungskräften war auch die Feuerwehr Gudensberg im Einsatz. Die Kameraden nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und entfernten Trümmerteile von der Fahrbahn.

Wegen der Landung des Rettungshubschraubers musste die A 49 in Richtung Süden für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, wodurch es zu einem Stau von bis zu fünf Kilometern Länge kam. Danach konnten die Beamten den Verkehr bis zur Bergung der beiden beschädigten Fahrzeuge einspurig an der Unfallstelle vorbeiführen. Gegen 12.40 Uhr war die A 49 wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Den Gesamtsachschaden bezifferte die Autobahnpolizei mit rund 11.000 Euro. (ots/pfa)  


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Feuerwehr Gudensberg

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 16:34 Uhr