Fahrer eines 40-Tonners verliert das Bewusstsein, Unfall

Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 12:54 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Der Rettungsdienst und ein Notarzt waren an der Unfallstelle im Einsatz. Der Rettungsdienst und ein Notarzt waren an der Unfallstelle im Einsatz. Symbolbild: 112-magazin.de

STADTALLENDORF. Am Montagmorgen, am 3. Dezember, war die Bundesstraße 454 zwischen Kirchhain und Stadtallendorf nach einem Verkehrsunfall für etwas über eine Stunde von kurz vor acht bis kurz nach neun Uhr voll gesperrt.

Ursächlich für den Unfall waren nach ersten Ermittlungen plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme bei einem 58 Jahre alten Fahrer eines 40-Tonnen-Sattelzuges. Ein Zeuge begann unmittelbar nach dem Unfall mit wiederbelebenden Maßnahmen. Der Notarzt und der Rettungsdienst schafften es, den Mann zu stabilisieren. Er liegt mittlerweile im Krankenhaus.

Der 40-Tonner kam auf dem Weg von Stadtallendorf nach Kirchhain nach links von der Fahrspur ab. Der Sattelzug durchquerte zunächst ohne Kollision den Gegenverkehr, prallte gegen die Leitplanke und rutschte mindestens 100 Meter daran entlang. Die Leitplanke stoppte letztlich die führerlose Fahrt. Auf dem Weg bis zum Stillstand ereignete sich noch eine leichte Kollision mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Der 77-jährige Fahrer des entgegenkommenden Sattelzuges konnte durch sein Ausweichen den Frontalzusammenstoß vermeiden, ein Streifen beim Passieren aber nicht gänzlich verhindern. Der 77-Jährige und sein Mitfahrer blieben unverletzt.

Beide Lastwagen blieben trotz hoher Schäden fahrbereit. Es traten weder Betriebsstoffe aus, noch gab es einen Schaden an der Ladung. Derzeit geht die Polizei von einem Gesamtschaden von über 70.000 Euro aus. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 13:09 Uhr