Mehrere Kollisionen hintereinander - Zeugen verhindern Unfallflucht

Freitag, den 09. November 2018 um 15:30 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Nachdem das Fahrzeug des Unfallfahrers erheblich beschädigt wurde, musste die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe abbinden. Nachdem das Fahrzeug des Unfallfahrers erheblich beschädigt wurde, musste die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe abbinden. Symbolbild: 112-magazin.de

RAUSCHENBERG. Gleich mehrere aufmerksame Zeugen hinderten am Donnerstag,  den 8. November, um kurz nach 20 Uhr einen 37 Jahre alten Mann am Verlassen einer Unfallstelle.

Der Mann hatte wie sich herausstellte bei seinem dritten Unfall seinen BMW derart demoliert, dass eine erneute Weiterfahrt nicht mehr möglich war.

Nach den anschließenden Ermittlungen der Polizei Stadtallendorf fuhr der unter Alkoholeinfluss stehende, führerscheinlose Mann zunächst durch die "Pfaffengasse". Vor der "Pfaffengasse 1" kam es zur ersten Kollision mit einem Volvo Kombi. Am Volvo entstand ein Heckschaden in vierstelliger Höhe. Nach dem Rechtsabbiegen in die Straße "Auf dem Römer" streifte und verschob der BMW-Fahrer zwei Baustellenbaken. Sein Kollisionskurs endete vor dem Anwesen in der "Schmaleichertorstraße 2". Der BMW prallte mit der Front hinten links in einen dunklen Audi A4 Kombi. Auch am Audi dürfte der Schaden in vierstelliger Höhe angesiedelt sein.

Als der augenscheinlich unverletzt gebliebene Fahrer sich anschickte, die letzte Unfallstelle zu Fuß zu verlassen, schritten Zeugen ein. Die Polizei veranlasste eine Blutprobe. Am BMW entstand ein erheblicher Frontschaden mit vermutlich einem Bruch der Vorderachse und damit wohl ein wirtschaftlicher Totalschaden. Außerdem musste die Feuerwehr noch die ausgelaufenen Betriebsstoffe des BMW abbinden. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Freitag, den 09. November 2018 um 15:38 Uhr