Bewaffneter Raubüberfall: Tankstelle ausgeraubt

Donnerstag, den 15. März 2018 um 16:14 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Der Täter war mit einer Schusswaffe und Reizgas bewaffnet, welches auch zum EInsatz kam. Der Täter war mit einer Schusswaffe und Reizgas bewaffnet, welches auch zum EInsatz kam. Symbolbild: 112-magazin.de

MARBURG. Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf die Aral-Tankstelle an der Großseelheimer Straße am Mittwoch, dem 14. März, gegen 20 Uhr, sucht die Kriminalpolizei Marburg dringend nach Zeugen, insbesondere nach einem Mann, der mit einem schwarzen BMW Kombi von der Tankstelle Richtung Stadtmitte weggefahren ist.

Von diesem Zeugen erhofft sich die Kriminalpolizei Marburg wichtige, ergänzende Hinweise zu dem Überfall. Nach den bisherigen Ermittlungen erbeutete ein bis auf die sichtbare Augenpartie maskierter und mit einer unbekannten mutmaßlichen Schusswaffe sowie einem Pfefferspray bewaffneter Mann wenige Hundert Euro aus der Kasseneinlage. Der Täter verletzte den 19 Jahre alten Angestellten durch den Einsatz seines Pfeffersprays und flüchtete auf unbekannte Weise. Die Fahndung nach ihm blieb erfolglos.

Von dem Täter liegt folgende Beschreibung vor: Er ist circa 20 bis 25 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß, schlanke Statur, helle Hautfarbe, vermutlich graue Oberbekleidung, Kapuze über den Kopf gezogen, schwarzes Tuch vor dem Gesicht bis zur Augenpartie hochgezogen, helle Handschuhe. Der von der Kriminalpolizei gesuchte Fahrer des dunklen BMW Kombi hat nach den Ermittlungen offenbar den Überfall wahrgenommen und das Tankstellengelände anschließend sofort Richtung Innenstadt verlassen. Der Zeuge könnte den flüchtenden Täter gesehen haben. Seine ergänzenden Aussagen sind für die Kriminalpolizei äußerst wichtig. Er wird daher dringend gebeten, sich zu melden.

Aufgrund der weiteren Ermittlungsergebnisse könnte der Täter von der Hölderlinstraße aus das Tankstellengelände betreten haben. Weder die Fluchtweise, noch die Fluchtrichtung stehen fest. Die Kriminalpolizei Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen, dabei gehört zum Umfang dieser Ermittlungen ebenfalls die Prüfung etwaiger Zusammenhänge zu zurückliegenden Überfallen.

Die Kriminalpolizei bittet um Unterstützung der Ermittlungen und fragt: Wer war am Mittwoch, dem 14. März, gegen 20 Uhr, in Tatortnähe (Großseelheimer Straße/Hölderlinstraße) und hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat verdächtige Fahrzeuge gesehen? Wer kann anhand der Personenbeschreibung Hinweise geben, die zur Identifizierung des Mannes beitragen könnten? (ots/r)

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