Fahrzeuge und Häuser mit Farbe besprüht

Dienstag, den 30. Januar 2018 um 13:51 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
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Ein Sprayer treibt seit Wochen sein Unwesen in Dörnberg Ein Sprayer treibt seit Wochen sein Unwesen in Dörnberg Foto: 112-magazin (Symbolbild)

DÖRNBERG. Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag in Dörnberg zahlreiche Häuser und Fahrzeuge mit lila Sprühfarbe beschmiert. Rund 20 verschiedene Tatorte sind der Polizei aus dieser Nacht bisher bekannt. Der angerichtete Schaden dürfte über 10.000 Euro liegen.

Die mit den Fällen betrauten Ermittler der Polizeistation Wolfhagen gehen davon aus, dass die Sachbeschädigungen auf das Konto ein und desselben Täters gehen, den sie zudem auch für weitere solcher Taten in Dörnberg in den vergangenen Wochen verantwortlich machen. Neben den eingeleiteten umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, suchen sie auch nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den bislang unbekannten Täter geben können.

In der Nacht zum Sonntag waren es Haus- und Garagenwände, verschiedene Pkws, ein Stromkasten, ein Wohnmobil sowie ein Wohnwagen, die beschmiert worden waren. In allen Fällen verwendete der Täter lila Sprühfarbe, in den meisten Fällen hinterließ er ein und dieselbe Buchstabenkombination. Die Tatorte liegen in den Straßen Grüne Aue, Kuhnen, Elfbuchenstraße, Meißnerstraße, Saure Breite und Herkulesstraße.

Wie eine von den Schmierereien betroffenen Hausbesitzerin den am Sonntag zur Anzeigenaufnahme amTatort eingesetzten Beamten berichtete, soll ihre Nachbarin gegen 3.30 Uhr Geräusche vor dem Haus gehört haben. Möglicherweise waren diese von dem Täter verursacht worden. Die Ermittler der Polizeistation Wolfhagen bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 05692/ 98290 bei der Polizei in Wolfhagen oder unter Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen werden Zeugen gebeten, über den Notruf 110 die Polizei zu alarmieren. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 30. Januar 2018 um 14:22 Uhr