Bundespolizei überführt Handydieb im ICE

Mittwoch, den 06. Dezember 2017 um 17:49 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
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Der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Foto: Bundespolizei

KASSEL. Opfer eines Handydiebstahles wurde am Morgen des 4. Dezembers, gegen 6 Uhr, ein 24-Jähriger aus Buckenhof während der Fahrt mit dem ICE von Frankfurt nach Kassel.

Der Mann aus Bayern fuhr in der ersten Wagenklasse. Er hatte dort offensichtlich bei einem Platzwechsel unbemerkt sein Smartphone aus der Tasche verloren. Als mutmaßlicher Dieb entpuppte sich wenig später ein 49-Jähriger Rumäne aus Großkrotzenburg.

Der Mann hätte sich sehr verdächtig verhalten und sich bereits zuvor an dem Platz des 24-Jährigen zu schaffen gemacht. Wie sich anschließend herausstellte hatte der Tatverdächtige offensichtlich kalte Füße bekommen. Nachdem durch das Zugpersonal und den 24-Jährigen offensiv nach dem Handy gesucht wurde, entsorgte der Verdächtige das Mobiltelefon in einer Zugtoilette.

Ein Beamter der zuständigen Bundespolizeiinspektion Kassel, der ab Fulda im Rahmen einer Zugstreife mit an Bord war, übernahm die ersten Ermittlungen und verständigte die Kollegen in Kassel.

Das Gerät wurde später durch eine Reisende gefunden, weil plötzlich der Weckalarm des Handys klingelte. Die Bundespolizei stellte das Telefon anschließend sicher. Nach der Ankunft in der Documenta-Stadt musste der Verdächtige den Zug verlassen und die Bundespolizisten begleiten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 49-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. (ots/r)

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