Dachstuhlbrand: Ein Verletzter, 100.000 Euro Schaden

Montag, den 10. April 2017 um 10:51 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Ein Bewohner des brennenden Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Ein Bewohner des brennenden Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Foto: pfa/Archiv

FULDATAL. Bei einem Dachstuhlbrand im Fuldataler Ortsteil Wilhelmshausen hat ein junger Mann (20) am frühen Montagmorgen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf 100.000 Euro. Die Mündener Straße (B 3) blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt.

Die übrigen Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses konnten rechtzeitig ihre Wohnungen verlassen. Das Feuer war gegen 3.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Die Brandermittler des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach der Brand in der Dachgeschosswohnung aus. Ein Familienmitglied des vom Brand betroffenen Hauses hatte die Feuerwehr über den Notruf informiert. Wehrleute, Rettungskräfte und Polizisten eilten sofort an den Brandort in Wilhelmshausen. Der Dachstuhl stand in Vollbrand, als die Feuerwehr mit den Löscharbeiten begann. Die Beamten des Polizeireviers Nord mussten die Bundesstraße 3 wegen der Rettungs- und Löscharbeiten voll sperren, da das vom Brand betroffene Wohnhaus direkt an dieser liegt. Die Sperrung wurde gegen 8 Uhr wieder aufgehoben.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Weitere Informationen folgen. (ots/pfa)  

Anzeige:



Zuletzt geändert am Montag, den 10. April 2017 um 11:16 Uhr