Brandstiftung in Haus für Zuwanderer: Staatsschutz ermittelt

Freitag, den 06. Januar 2017 um 14:15 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Nach dem Feuer in Bad Lippspringe geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Beamten informierten den Staatsschutz. Nach dem Feuer in Bad Lippspringe geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Beamten informierten den Staatsschutz. Foto: pfa/Archiv

BAD LIPPSPRINGE. Ein Feuer ist in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung für Zuwanderer in Bad Lippspringe ausgebrochen. Der Staatsschutz Bielefeld nahm die Ermittlungen auf, weil eine Brandstiftung mit fremdenfeindlichem Hintergrund nicht auszuschließen ist.

Der Brand brach gegen 12.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Gladiolenweg, in dem 19 Zuwanderer wohnen. Allen Bewohnern gelang es, das Haus unverletzt zu verlassen. Die Feuerwehr Bad Lippspringe löschte das Feuer. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei nicht.

Nach ersten Ermittlungen der eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiwache Bad Lippspringe waren in einem Kellerraum ein Kinderwagen und Stühle in Brand geraten, besser gesagt gesetzt worden - derzeit geht die Polizei nämlich von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. "Ein fremdenfeindlicher Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden", sagte am Freitag ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz Bielefeld nahm daher die Ermittlungen auf.

Zeugenhinweise nehmen der Staatsschutz Bielefeld unter der Rufnummer 0521/545-0 oder die Polizei in Paderborn, Telefon 05251/306-0, entgegen. (ots/pfa) 


Ebenfalls am Donnerstag brannte es in einer ähnlichen Einrichtung in Hövelhof:
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Zuletzt geändert am Samstag, den 07. Januar 2017 um 08:07 Uhr