Zwei Pferde ausgebüxt - ein Tier von SUV erfasst

Freitag, den 30. September 2016 um 10:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Zwei Pferde (Symbol-/Archivbild) sind am Freitagmorgen im Kreis Kassel ausgebüxt. Eines der Tiere wurde von einem Auto erfasst und verletzt. Zwei Pferde (Symbol-/Archivbild) sind am Freitagmorgen im Kreis Kassel ausgebüxt. Eines der Tiere wurde von einem Auto erfasst und verletzt. Foto: den/Archiv

FULDATAL. Noch während die Polizei nach der Meldung über zwei ausgebüxte Pferde auf der Anfahrt zur genannten Straße war, krachte es: Ein Auto erfasste eines der Tier und verletzte es am Kopf. Am Auto, dessen Fahrer mit dem Schrecken davonkam, entstand ein Schaden von 15.000 Euro.

Ein Verkehrsteilnehmer meldete sich am Freitagmorgen bei der Kasseler Polizei und informierte die Beamten über zwei freilaufende Pferde auf der L 3233 zwischen Immenhausen-Holzhausen und Fuldatal-Wilhelmshausen. Eine Funkstreife des Polizeireviers Nord machte sich auf den Weg und erhielt nur wenige Minuten später von der Leitstelle die Info, dass es nun zum Verkehrsunfall mit einem Pferd gekommen sei. Wie sich später herausstellte, waren die beiden Tiere aus einem Gatter in Wilhelmshausen ausgebüxt.

Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord berichten, trug sich der Unfall gegen 5 Uhr zu. Der 49 Jahre alte Autofahrer aus Immenhausen war zu dieser Zeit mit seinem Wagen und zwei Mitfahrerinnen von Holzhausen nach Wilhelmshausen unterwegs. Plötzlich und völlig unvermittelt sei ein Pferd vor ihm auf der Fahrbahn direkt in der Gefällstrecke vor der Kehre aufgetaucht. Er hatte noch auszuweichen versucht, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Wagen traf das Pferd und verletzte es. Nach erster Einschätzung erlitt das Tier eine Platzwunde am Kopf. Eine tierärztliche Untersuchung und Behandlung folgten.

Bisher ist noch unklar, wie die Pferde aus ihrem Gatter in Wilhelmshausen ausbrechen konnten. Nach dem Unfall war es einer Mitfahrerin aus dem Unfallwagen gelungen, das verletzte Pferd festzuhalten. Das zweite Tier war zunächst weitergelaufen. Eine durch die Polizei zwischenzeitlich alarmierte, dort ansässige Pferdekennerin übernahm das verletzte Tier, bis schließlich die daraufhin verständigten Besitzer es wieder in ihre Obhut nehmen konnten. Dabei gelang es auch, das zweite Pferd wieder einzufangen. Den Besitzern zufolge konnten die beiden Pferde durch ein Türchen ausbüxen, das eigentlich sonst gut gesichert ist. Nun müssen die weiteren Ermittlungen ergeben, warum die Tiere das Gatter verlassen konnten. (ots/pfa)  


Ein Zusammenstoß zwischen Auto und Pferd endete kürzlich im Kreis Marburg-Biedenkopf für das Tier tödlich:
Pferd schlägt mit Kopf durch Frontscheibe und stirbt (25.09.2016)

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Zuletzt geändert am Freitag, den 30. September 2016 um 10:41 Uhr