Getraut: Julia und Jens waren mutig

Dienstag, den 25. September 2012 um 13:04 Uhr Verfasst von 
„Mut macht Glücklich“, getreu der neuen Feuerwehr Werbekampagne haben sich Julia und Jens Kauschke am Samstag in Oberholzklau getraut. „Mut macht Glücklich“, getreu der neuen Feuerwehr Werbekampagne haben sich Julia und Jens Kauschke am Samstag in Oberholzklau getraut. Fotos: büd

OBERHOLZKLAU. „Mut macht Glücklich“, getreu der neuen Feuerwehr Werbekampagne haben sich Julia und Jens Kauschke getraut. In der evangelischen Pfarr-Kirche von Oberholzklau gaben sich am  Samstagnachmittag die Brautleute Julia und Jens das berühmte „Ja“. Die beiden frisch Vermählten kennen sich bereits seit elf Jahren und haben nun „mutig“ den gemeinsamen Schritt ins Glück gewagt.

Dass die Hochzeitler sich bei ihrem gemeinsamen  Hobby kennen gelernt haben, muss im Sinnen der Feuerwehr-Nachwuchsarbeit unbedingt erwähnt werden. Denn Julia war vor über elf Jahren der Jugendfeuerwehr Oberholzklau beigetreten. Hier traf die blonde Julia nicht nur die Feuerwehr-Jugendflamme, sondern auch ihren persönlichen Ausbilder Jens. Das diese Feuerwehrleute ein Paar wurden, lag am schönsten Hobby der Welt.

„Mut macht Glücklich“, und so haben sie ihren Lebensbund auch vor Gott und ihren  Feuerwehrkameraden besiegelt. Vor der ältesten Kirche des Siegerlandes, in einer Urkunde der Abtei Deutz aus dem Jahr 1147 wurde die erste Kapelle von Holzklau erwähnt, waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr angetreten um dem Brautpaar ein Ehrespalier zu bilden. Unter der Leitung von Maik Rother eskortierten die Feuerwehrkameraden, mit dem nun Ehepaar Julia und Jens, die ersten Schritte in einen neuen Lebensabschnitt. Neben den Eltern und Familie zählte auch der Stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Saßmannshausen zu den ersten Gratulanten des neuen Feuerwehr-Ehepaares.

Nach Ehrenformation und den vielen Gratulanten auf dem Kirchvorplatz, erlaubten sich die Kameraden einen Scherz mit der Hochzeitskutsche. Ein dunkler Kleinwagen, die besten Jahre schon nach unzähligen Kilometern auf der Straße gelassen, mit zwei lieblos auf die Motorhaube verzierten Friedhofsblumen, sollte das Brautpaar schocken. Doch dann fuhr ein bestens vorbereitetes und geschmücktes Feuerwehrauto vor die Kirche, um das Feuerwehr-Paar zur Hochzeitsfeier nach Wenden zu fahren.