Geländer durchbrochen und in Wald geflogen

Freitag, den 13. Juli 2018 um 00:30 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl
Das Geländer wurde durchbrochen, der Wagen flog mehrere Meter in den Wald. Das Geländer wurde durchbrochen, der Wagen flog mehrere Meter in den Wald. Fotos: Matthias Böhl, 112-Magazin

HOHELEYE. Zu einem spektakulären Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren aus Langewiese, Neuastenberg und Winterberg, sowie Rettungsdienst und Polizei am späten Donnerstagabend auf die K 52 zwischen Hoheleye und Girkhausen alarmiert.

Dort war ein Mann mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Geländer durchbrochen und war rund 50 Meter in ein angrenzendes, abschüssiges Waldstück gestürzt. Dabei drehte sich sein Wagen um 180 Grad und blieb total zerstört stehen.

Wie durch ein Wunder wurde der Mann dabei offenbar nur leicht verletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Der Unfallfahrer wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg mit seinem Pkw aus Richtung Girkhausen gekommen und in Richtung Hoheleye unterwegs. Warum er auf die Gegenfahrbahn geriet und dort das Geländer durchbrach, ist bisher noch unklar.

Die Feuerwehren aus Langewiese und Neuastenberg leuchteten die Einsatzstelle aus, sicherten die Rettungsarbeiten ab und klemmten die Batterie des Unfallwagens ab.

Die Wärmebildkamera des Löschzuges Winterberg wurde im Anschluss nachgefordert, um sicher zu gehen, dass kein weiterer Insasse im Auto war und jetzt im Wald liegt. Hierbei konnten die Feuerwehrkameraden zum Glück schnell Entwarnung geben.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet. Der total zerstörte Wagen soll bei Tageslicht geborgen werden.

Zuletzt geändert am Freitag, den 13. Juli 2018 um 00:38 Uhr