Erlinghausen: Flammen schlagen aus Wohnhausdach

Dienstag, den 18. April 2017 um 14:42 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Trotz umfangreicher Löscharbeiten konnten die Feuerwehren nicht verhindern, dass das Haus unbewohnbar ist. Trotz umfangreicher Löscharbeiten konnten die Feuerwehren nicht verhindern, dass das Haus unbewohnbar ist. Fotos: Feuerwehr Marsberg

ERLINGHAUSEN. Ein Wohnhausbrand hat in der Nacht zu Dienstag im Marsberger Ortsteil Erlinghausen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Aus noch ungeklärter Ursache war es in dem Haus zu einem Feuer im ersten Stock gekommen, das das gesamte Gebäude in Mitleidenschaft zog. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, das Haus ist jedoch unbewohnbar.

Hausbewohner nahmen gegen 2 Uhr früh Brandrauch im Gebäude in der Kohlgrunder Straße wahr und verständigten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen jedoch bereits meterhohe Flammen aus einem Dachfenster. Kurz danach hatte sich das Feuer im Obergeschoss ausgebreitet, ein Großteil des Dachstuhls stand in Flammen.

Da nach Angaben des stellvertretenden Feuerwehrsprechers Ralph Pohle kein Innenangriff mehr möglich war, mussten die Feuerwehrleute das Feuer von außen bekämpfen. Mehrere Strahlrohre und das Wenderohr der Drehleiter waren im Einsatz. Unter schwerem Atemschutz und mit Einreißhaken mussten die Einsatzkräfte die Dachhaut des Hauses öffnen, um so den Brand gezielt bekämpfen zu können.

Nach etwa einer Stunde hatten die ehrenamtlichen Brandschützer das Feuer unter Kontrolle. Als kein offenes Feuer mehr erkennbar war, kontrollierten die Einsatzkräfte das Obergeschoss unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera und löschten gezielt Glutnester ab.

Insgesamt 50 Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg und Erlinghausen waren im Einsatz, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den Dienstagmorgen hinein an. Zwischenzeitlich war auch der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und zwei Rettungswagen vor Ort, die aber nicht tätig werden mussten, da sich kein Bewohner mehr in der Wohnung befand.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 40.000 Euro. Die Ursache für den Brand stand auch am Dienstagnachmittag noch nicht fest. Zumindest aber gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. (Quelle: Feuerwehr Marsberg/ots/pfa)  


Zuletzt geändert am Dienstag, den 18. April 2017 um 15:20 Uhr