Sechs Verletzte bei Zusammenstoß in Hoppecke

Sonntag, den 09. Oktober 2016 um 18:56 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl
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Die Fahrerin des roten Fox musste aus ihrem Auto geschnitten werden. Die Fahrerin des roten Fox musste aus ihrem Auto geschnitten werden. Fotos: Matthias Böhl

HOPPECKE. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagnachmittag auf der Landstraße 870 am Abzweig zur Bontkirchener Straße nach Hoppecke. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Die Fahrerin eines VW Fox musste von der Feuerwehr mit Rettungsschere und Spreizer befreit werden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war diese Frau mit drei weiteren Personen mit ihrem VW Fox auf der Bontkirchener Straße unterwegs. Sie wollte dann nach links in Richtung Brilon abbiegen. Zur selben Zeit war eine Frau mit einem Kind in einem silbernen Kleinwagen auf der L 870 in RIchtung Marsberg unterwegs. Allerdings übersah die Fahrerin des Fox dabei offenbar den Vorfahrt berechtigten silbernen Kleinwagen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

In dem Fox wurde die Fahrerin eingeklemmt und schwer verletzt. Sie wurde von den rund 25 Kameraden der Feuerwehren aus Brilon und Hoppecke unter der Einsatzleitung von Andreas Becker aus dem Fahrzeug geschnitten. Drei Mitfahrer im Fox erlitten ebenfalls schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Fahrerin und das Kind im silbernen Kleinwagen wurden leicht verletzt.

Insgesamt waren neben der Feuerwehr zwei Notärzte, vier Rettungswagen, der Leitende Notarzt und der Organisatorische Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises im Einsatz. Bei einer entsprechend hohen Zahl von Verletzten kommen die beiden letzteren zum Einsatz, um die organisatorischen Dinge an der Einsatzstelle zu regeln. Zum Beispiel muss organisiert werden, dass keine umliegenden Krankenhäuser überlastet werden und die Patienten entsprechend verteilt werden. Außerdem entscheiden sie nach einer Sichtung und kurzen Beratung vor Ort, wer eine Versorgungspriorität bekommt, oder wer aufgrund der Verletzungen nicht so sehr zeitkritisch versorgt werden muss. Auch um Rückfragen von Angehörigen beantworten zu können, erfassen sie noch vor Ort alle Patientendaten und die jeweiligen Zielkrankenhäuser.

Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Streifenwagen vor Ort, um die Straße während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen abzusperren und den Verkehr umzuleiten. Außerdem wurden die Unfallspuren gesichert.

Zum Alter der Unfallbeteiligten, sowie zur genauen Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Zuletzt geändert am Sonntag, den 09. Oktober 2016 um 20:29 Uhr