Friteuse fängt Feuer: Ein Verletzter bei Brand in Küche

Montag, den 19. September 2016 um 18:40 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Nach dem Ablöschen der brennenden Friteuse belüftete die Feuerwehr das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Nach dem Ablöschen der brennenden Friteuse belüftete die Feuerwehr das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Fotos: Feuerwehr Marsberg

BERINGHAUSEN. Am Ende ist dann doch alles glimpflich abgelaufen: Eine leicht verletzte Person und ein verhältnismäßig geringer Schaden - so lässt sich der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst zusammenfassen, zu dem die Rettungskräfte am Sonntag Nachmittag in den Marsberger Stadtteil Beringhausen gerufen wurden.

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhaus Am Hagen war am Sonntagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache eine Friteuse in Brand geraten. Zunächst führte eine anwesendene Person einen eigenen Löschversuch durch, konnte den Brand damit aber noch nicht vollkommen löschten. Die Bewohner verließen anschließend die Wohnung und veranlassten den Notruf.

Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Beringhausen, Bredelar, Giershagen und Marsberg sowie der Rettungsdienst alarmiert. Unter schwerem Atemschutz gingen Feuerwehrleute aus Beringhausen in das Gebäude vor und konnten den Brand schnell löschen, wie Ralph Pohle, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehr Marsberg, berichtete. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die betroffenen Personen vom Rettungsdienst untersucht. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus nach Marsberg gebracht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten das Gebäude mit einer Wärmebildkamera, um weitere Glutnester auszuschließen. Ebenso wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter belüftet und rauchfrei gemacht. Vorsorglich überprüften die Einsatzkräfte auch die Gaszufuhr zum Haus, die aber unbeschädigt geblieben war. Nach etwa einer Stunde rückten die rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder ab.


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Feuerwehr Marsberg

Zuletzt geändert am Montag, den 19. September 2016 um 20:44 Uhr