Canstein: Befürchteter Gasaustritt löst sich in Luft auf

Freitag, den 09. September 2016 um 23:08 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Mehrere Feuerwehren, Rettungsdienst und Notarzt rückten am späten Abend zu diesem Mehrfamilienhaus in Canstein aus. Mehrere Feuerwehren, Rettungsdienst und Notarzt rückten am späten Abend zu diesem Mehrfamilienhaus in Canstein aus. Fotos: pfa

CANSTEIN. Ein befürchteter Gasaustritt in einem Mehrfamilienhaus im Marsberger Stadtteil Canstein hat am späten Freitagabend einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Bewohner hatten einen üblen Geruch wahrgenommen und über Kopfschmerzen geklagt.

Einer der Bewohner rief schließlich gegen 22.45 Uhr bei der Leitstelle an und schilderte den Vorfall. Weil nicht auszuschließen war, dass Personen im Haus eine Kohlenstoffmonoxid erlitten hatten, alarmierte die Leitstelle neben den Feuerwehren aus Canstein, Udorf, Heddinghausen, Leitmar und Marsberg auch den Marsberger Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Marsberg und Adorf. Die Feuerwehr war innerhalb kurzer Zeit mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort.

Zu dieser Zeit hielten sich sämtliche Bewohner bereits im Freien auf, verletzt war niemand. Unter der Einsatzleitung von Löschgruppenführer Frank Wiegelmann (Canstein) ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Währenddessen wurde bereits die Gasversorgung von einem vor dem Gebäude unterirdisch verbauten Flüssiggastank abgeschiebert.

Als die Marsberger Kameraden mit einem Multiwarner-Messgerät durch das Mehrfamilienhaus gingen, war keine nennenswerte Gaskonzentration festzustellen. Als wenig später der angeforderte Installateur an der Einsatzstelle eintraf, um der Ursache für den vermeintlichen Gasaustritt auf den Grund zu gehen, rückten die Brandschützer wieder ab zu ihren Unterkünften. Die beiden Rettungswagen brauchten niemanden ins Krankenhaus zu transportieren. (pfa)


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Löschzug Marsberg

Zuletzt geändert am Samstag, den 10. September 2016 um 00:02 Uhr