Terminvereinbarung bei Fachärzten dank PKV schneller und einfacher

Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 09:30 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Der tägliche Wahnsinn bei der Terminvereinbarung beim Facharzt. Warum eine private Krankenversicherung oft für viele eine gute Alternative ist. Ohne lange Wartzeiten einen Termin beim Facharzt finden. Der tägliche Wahnsinn bei der Terminvereinbarung beim Facharzt. Warum eine private Krankenversicherung oft für viele eine gute Alternative ist. Ohne lange Wartzeiten einen Termin beim Facharzt finden. Titelbild: ©istock.com/NicoElNino

Einen Termin bei einem Facharzt zu ergattern, ist oft eine zeitaufwendige Odyssee. Privatversicherte können in der Regel mit kürzeren Wartezeiten rechnen als gesetzlich Versicherte. Daher ziehen viele den Wechsel in eine private Krankenversicherung in Betracht. Aber welche Leistungen und Vorteile verspricht der Wechsel?

Schnellere Terminvereinbarung bei Fachärzten

Einen Termin bei einem Facharzt zu vereinbaren, ist oft nicht einfach und zumeist auch mit langen Wartezeiten von vier bis acht Wochen verbunden. Gerade bei Orthopäden und Dermatologen müssen die Patienten oft besonders lange warten. Insbesondere die Volkskrankheit Rückenleiden sorgt dabei für eine hohe Nachfrage bei Orthopäden. Als Privatversicherter hat man hier einen großen Vorteil: die Terminvereinbarung bei Fachärzten ist in der Regel einfacher und die Wartezeiten sind entsprechend kürzer. Und auch im Wartezimmer selbst müssen Privatversicherte nicht so lange warten. Zudem können sie sich die Ärzte, von denen sie behandelt werden möchten, aussuchen. Neben der Terminvereinbarung hat die private Krankenversicherung noch weitere Vorteile. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Leistungen einer PKV je nach Tarif unterschiedlich umfassend sind.

PKV: drei unterschiedliche Versicherungstarife

Der Leistungsumfang der privaten Krankenversicherungen hängt vom jeweiligen Tarif ab. Grundsätzlich kann zwischen drei Tarifvarianten ausgewählt werden. Der Basistarif deckt die Grundversorgung ab und ist mit den Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar. Leistungen wie beispielsweise Zahnzusatzbehandlungen werden durch den Grundtarif allerdings nicht abgedeckt. Einen größeren Versicherungsschutz bietet der Standardtarif, bei dem keine weiteren Zahlungen bei Zusatzbehandlungen auf den Versicherten zukommen. Der Beitrag für den Standardtarif ist außerdem nicht höher als in der gesetzlichen Krankenkasse. Den umfangreichsten Versicherungsschutz bietet der Komforttarif, in dem nahezu alle Kosten übernommen werden. Das schließt bei eventuellen Krankenhausaufenthalten auch eine Chefarztbehandlung sowie den Anspruch auf ein Einzelzimmer mit ein.

Hohe Kosten im Alter vermeiden

Anders als bei der gesetzlichen Krankversicherung nehmen die Beiträge im Alter mit sinkendem Einkommen nicht ab, sondern steigen aufgrund des höheren Verletzungs- und Krankheitsrisikos an. Um hohe Beiträge im Rentenalter zu vermeiden, bieten die PKV sogenannte Beitragsentlastungstarife an. Allerdings lassen sich diese Entlastungstarife nur bei der jeweiligen privaten Krankenversicherung abschließen. Finanztest hat 30 Beitragsentlastungstarife getestet und die Ergebnisse für die unterschiedlichen PKV zusammengefasst. Denn mit der Auswahl eines Beitragsentlastungstarifs lassen sich allerdings hohe Beiträge im Alter unabhängig vom Tarif vermeiden.

Private Krankenversicherungen im Vergleich

Um idealen individuellen Versicherungstarif zum besten Preis zu finden, lohnt sich ein PKV-Vergleich. Versicherungsexperten wissen, welche Leistungen wichtig sind und können entsprechend angepasste Tarife vorschlagen. Auf diese Weise können unnötige Zusatzleistungen vermieden und Kosten gespart werden. Gleichzeitig achten Experten aber auch darauf, dass keine relevanten Leistungen vergessen werden, um später nicht unnötig auf hohen Arztkosten sitzen zu bleiben.

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 09:41 Uhr
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