Twistetaler Schlepperfahrer außer Lebensgefahr

Mittwoch, den 08. November 2017 um 08:45 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
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Der Rettungshubschrauber Christoph 7 war am 6. November in Mengeringhausen im Einsatz Der Rettungshubschrauber Christoph 7 war am 6. November in Mengeringhausen im Einsatz Symbolbild: pfa/Archiv

TWISTETAL/MENGERINGHAUSEN. Der 58-jährige Twistetaler, der am Montag im Mengeringhäuser Gewerbegebiet in die Hydraulik seines grünen Schleppers geraten war, ist vorerst außer Lebensgefahr.

Schwerst verletzt war der Mann am Montagnachmittag mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in das Klinikum nach Kassel verlegt worden. Notarzt, Rettungssanitäter und auch 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen trafen am 6. November bei dem Recyclingunternehmen Am Ankenberg ein, um dem Mann, der privaten Müll entladen wollte, zu helfen.

Dieser war mit seinem Körper zwischen seinen Fendt und eine angehängte Metallkiste geraten, nachdem der Mann unbeabsichtigt einen Hebel an der Hydraulik seines Fendt betätigt hatte. Mitarbeiter der Firma Peine konnten den um Hilfe rufenden Kunden zwar befreien, die Verletzungen waren aber so schlimm, dass der Twistetaler in Lebensgefahr schwebte.

Im Klinikum Kassel rangen die Ärzte erfolgreich um das Leben des 58-Jährigen, der an Armen und Brustkorb, sowie im Beckenbereich multiple Frakturen erlitten hatte.

Der Fendt wurde vom Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik untersucht. Das Ergebnis steht noch aus.

Link: Mit Rettungshubschrauber in Klinikum Kassel geflogen (6. November 2017)

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 08. November 2017 um 10:16 Uhr