Unfall in Geismar: Zwei Verletzte, Rettungshubschrauber (aktualisiert)

Mittwoch, den 23. August 2017 um 08:37 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Diesen Artikel bewerten
(14 Stimmen)
Der Fahrer dieses Wagens wurde nach dem Unfall in Geismar mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Fahrer dieses Wagens wurde nach dem Unfall in Geismar mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Foto: pfa

GEISMAR. Bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen sind in der Ortsdurchfahrt von Geismar zwei Männer verletzt worden - einer von ihnen so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

Zu dem seitlich versetzten Frontalzusammenstoß auf der Wildunger Straße war es ersten Informationen zufolge kurz nach 6 Uhr in Höhe des Friedhofes gekommen. Ein 22 Jahre alter Mann aus dem Westerwaldkreis, der mit einem Audi A3 von Frankenberg kommend in Richtung Bad Wildungen unterwegs war, geriet Polizeiangaben zufolge aus Unachtsamkeit in einer Rechtskurve auf die andere Fahrbahnseite, wo ihm ein 56-Jähriger aus Frankenau mit einem VW Polo entgegenkam. Beide Autos stießen mit der jeweils linken Front zusammen und wurden erheblich beschädigt.

Während der verletzte Polofahrer mit einem RTW ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht wurde, forderte der Notarzt für den schwer verletzten Audifahrer einen Rettungshubschrauber an. Die Maschine Christoph Gießen der Johanniter übernahm den Einsatz, der Pilot landete auf einer Wiese unweit der Unfallstelle. Von dort wurde der Verletzte nach notärztlicher Erstversorgung in die Marburger Uniklinik geflogen.

Einsatzkräfte der Geismarer Feuerwehr rückten zur Unfallstelle aus und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Ein Mitarbeiter von Hessen Mobil stellte Warnschilder auf. Die Ortsdurchfahrt blieb in diesem Abschnitt der Wildunger Straße bis gegen 7.30 Uhr voll gesperrt, der Verkehr war zuvor innerorts umgeleitet worden. Zu größeren Behinderungen kam es nicht.

An beiden Fahrzeugen war bei der Kollision Totalschaden entstanden. Den Gesamtschaden schätzten die Beamten der Polizeistation Frankenberg auf 11.000 Euro. (pfa)  


Zuletzt geändert am Mittwoch, den 23. August 2017 um 09:56 Uhr

Videobeitrag