Trösterbärchen helfen im Notfall jungen Patienten

Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 19:58 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Trösterbärchen übergeben: Das Bild zeigt von links Jan Schmitz (Sachbearbeiter Rettungsdienst beim Landkreis), Dirk Huhn (DRK Frankenberg), Sophia Kalhöfer (Landkreis), Gerd Windhausen (DRK Bad Wildungen), Dr. Rudolf Alexi (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Martin Dörflinger (Geschäftsbereichsdirektor Sparkasse), Axel Krämer (Johanniter Unfallhilfe Adorf), Joachim Nörz (Rettungsdienstleiter JUH), Jürgen Dezius (Rettungsdienstleiter DRK Korbach/Bad Arolsen), Stefanie Büscher (Marketing Sparkasse) und Andreas Heuser (Wachleiter promedica Rettungsdienst Sachsenhausen). Trösterbärchen übergeben: Das Bild zeigt von links Jan Schmitz (Sachbearbeiter Rettungsdienst beim Landkreis), Dirk Huhn (DRK Frankenberg), Sophia Kalhöfer (Landkreis), Gerd Windhausen (DRK Bad Wildungen), Dr. Rudolf Alexi (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Martin Dörflinger (Geschäftsbereichsdirektor Sparkasse), Axel Krämer (Johanniter Unfallhilfe Adorf), Joachim Nörz (Rettungsdienstleiter JUH), Jürgen Dezius (Rettungsdienstleiter DRK Korbach/Bad Arolsen), Stefanie Büscher (Marketing Sparkasse) und Andreas Heuser (Wachleiter promedica Rettungsdienst Sachsenhausen). Foto: Thomas Wittenburg/112-magazin.de

KORBACH. Um jungen Patienten die Schmerzen für einen Moment vergessen zu lassen und ihnen die Angst vor medizinischer Behandlung zu nehmen, gibt es seit Jahren sogenannte Trösterbärchen in den Rettungswagen im Landkreis. Erneut hat die Sparkasse Waldeck-Frankenberg die Anschaffung kleiner Plüschbären gesponsert. Am Sitz des Kreditinstitutes wurden symbolisch einige der 700 neuen Teddys an Verantwortliche der verschiedenen Rettungsdienste übergeben.

Bei Rettungsdiensteinsätzen jeglicher Art haben die kleinen Bären den Mitarbeitern der drei Kreisverbände im Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe und dem promedica Rettungsdienst bereits gute Dienste geleistet - immer dann, wenn Kinder verletzt oder erkrankt waren, erhielten sie zum Trost, zur Ablenkung oder einfach zum Kuscheln einen dieser Trösterbärchen. "Die Übergabe der Trösterbärchen an Kinder bei Unfällen ist eine schöne und beruhigende Geste, denn sie lenken von den Schmerzen ab und spenden Trost", sagte Erster Kreisbeigeordneter und Rettungsdienst-Dezernent Jens Deutschendorf. Und zwar nicht nur dann, wenn die Kinder selbst verletzt sind, sondern auch, wenn ihre Angehörigen durch den Rettungsdienst versorgt werden müssen. Von dieser positiven Wirkung profitieren im Notfall nicht nur die Patienten und Angehörigen selbst, sondern auch das Rettungsdienstpersonal. Das zeigen die Erfahrungsberichte aller Beteiligten aus der Vergangenheit. "Wir danken der Sparkasse Waldeck-Frankenberg daher für das erneute Sponsoring der Bären", machte Deutschendorf deutlich.

Unter den rund 30.000 Einsätzen im Landkreis im Jahr - Tendenz steigend - gibt es immer mehr Kindernotfälle. Diese werden vom Rettungsdienstpersonal als eine besondere Einsatzsituation empfunden, da es doch oft schwierig ist, den kleinen Patienten die notwendigen Maßnahmen verständlich zu erläutern. Auch ist es zumeist schwierig, Kindern die Angst in solch besonderen Situationen zu nehmen. Die Trösterbärchen helfen dabei. Mit dem erneuten Sponsoring von 700 Plüschbären durch die Sparkasse Waldeck-Frankenberg wird dies auch künftig möglich sein.

Martin Dörflinger, stellvertretendes Vorstandsmitglied, zeigte sich erfreut, die neuen Trösterbärchen an die Leiter des Rettungsdienstes übergeben zu dürfen. "Der Rettungsdienst leistet einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Region", verdeutlichte Dörflinger. Gemäß dem Sparkassen-Motto "Mit Menschen. Für Menschen" unterstütze die Sparkasse die Idee des Trösterbärchens nun im vierten Jahr mit insgesamt 2700 Teddybären. "Ab sofort können sich Kinder, die vielleicht mit einem Elternteil per Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden, mit dem kleinen braunen Teddybären spielend ablenken", sagte Martin Dörflinger bei der Übergabe im Foyer am Dienstagnachmittag. (r/pfa) 

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 20:31 Uhr