Ka rammt Twingo: 46-Jährige eingeklemmt

Dienstag, den 27. April 2010 um 14:49 Uhr Verfasst von  Dennis Schmidt
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TWISTE. Beim Zusammenstoß zweier Autos am Bahnübergang sind zwei Frauen schwer verletzt worden. Eine war im Auto eingeklemmt.

Wie der Dienstgruppenleiter der zuständigen Korbacher Polizei gegenüber 112-magazin.de berichtete, war eine 46-jährige Frau aus Twistetal am Dienstag gegen 11.30 Uhr mit ihrem Renault Twingo auf der Bundesstraße 252 in Twiste unterwegs in Richtung Ortsausgang Bad Arolsen. Am Ortsende, kurz vor dem Bahnübergang, wollte die Frau nach links in einen nach Mengeringhausen führenden Wirtschaftsweg einbiegen.

Dabei übersah die 46-Jährige allerdings einen auf der Bundesstraße entgegenkommenden Ford Ka, den eine 42 Jahre alte Frau aus Korbach steuerte. Beide Autos stießen zusammen, die beiden Fahrerinnen erlitten dabei schwere Verletzungen. Die 65 Jahre alte Schwiegermutter der Twingo-Fahrerin aus Mengeringhausen kam mit leichten Verletzungen davon.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 46-Jährige in ihrem zerstörten Renault eingeklemmt. Feuerwehrleute aus Twiste und Bad Arolsen rückten aus, um die Frau mit hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Anschließend lieferten Rettungsassistenten die Twistetalerin ins Korbacher Krankenhaus ein. Die 42-Jährige wurde ins Arolser Stadtkrankenhaus gebracht. Die leicht verletzte 65-Jährige kam zur weiteren Untersuchung und Behandlung ebenfalls ins Arolser Krankenhaus. Zur Versorgung der Verletzten waren an der Unfallstelle die Besatzungen dreier Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.

Weil während der Rettungs- und Bergungsarbeiten die Unfallstelle voll gesperrt war, staute sich der Verkehr in beiden Richtungen. Polizeiangaben zufolge erstreckte sich der Stau in Richtung Korbach nicht nur durch den gesamten Ort, sondern bis zum Mühlhäuser Hammer. Wie weit der Stau in Richtung Bad Arolsen reichte, wusste die Korbacher Polizei nicht. Obwohl der Unfall direkt am Bahnübergang passiert war, blieb der Bahnverkehr unberührt. Die Leitstelle der Bahn habe die Zugführer lediglich angewiesen, die Unfallstelle langsam zu passieren.

An beiden Autos entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe gab der Dienstgruppenleiter mit rund 10.000 Euro an.