Bei Forstunfall schwer verletzt: Rettungshubschrauber / VIDEO

Dienstag, den 03. Dezember 2013 um 17:23 Uhr Verfasst von  Dennis Schmidt und Sascha Pfannstiel
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Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte in eine Klinik geflogen. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte in eine Klinik geflogen. Foto: pfa

SCHMILLINGHAUSEN. Schwere Verletzungen vor allem am Kopf hat ein 42 Jahre alter Waldarbeiter während eines Arbeitseinsatzes im Fürstlichen Wald bei Schmillinghausen erlitten. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen werden.

Zu dem Arbeitsunfall war es gegen 14.20 Uhr im Wald bei Schmillinghausen gekommen. Der 42-Jährige und ein Kollege, beide laut Polizei vorschriftsmäßig mit entsprechender Sicherheitsausrüstung und -kleidung ausgestattet, waren damit beschäftigt, Buchen zu fällen. Dabei habe ein umkippender Stamm größere Äste anderer Bäume abgerissen. Einer dieser stärkeren Äste stürtze laut Polizei aus etwa 20 Metern Höhe auf den 42-Jährigen, der dabei trotz eines Helms schwere Verletzungen am Kopf und auch am Oberkörper davontrug.

Kollegen versorgten den Schwerverletzten und wählten den Notruf. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagen rückten aus und forderten zur Unterstützung die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Schmillinghausen in das unwegsame Gelände an. Mit einer Schleifkorbtrage brachten die Feuerwehrleute den Schwerverletzten zum Rettungswagen. Zwischenzeitlich landete der ebenfalls angeforderte Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 außerhalb des Waldstücks auf einem Feldweg.

Mit dem Rettungswagen brachten die Einsatzkräfte den Verletzten zum Heikopter, der wenig später mit Flugziel Kassel abhob und den aus Nordrhein-Westfalen stammenden Waldarbeiter in eine Klinik transportierte.

Zuletzt geändert am Dienstag, den 07. Januar 2014 um 20:13 Uhr

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