B 252: Neben Brücke mehrere Meter in Tiefe gestürzt / VIDEO

Sonntag, den 27. Oktober 2013 um 19:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Am Fuße einer Brücke kam das Auto unerhalb der Bundesstraße 252 zum Liegen. Die Fahrerin wurde bei dem spektakulären unfall schwer verletzt. Am Fuße einer Brücke kam das Auto unerhalb der Bundesstraße 252 zum Liegen. Die Fahrerin wurde bei dem spektakulären unfall schwer verletzt. Foto: pfa

HELSEN. Eine 69 Jahre alte Autofahrerin ist am Sonntag von der Bundesstraße 252 abgekommen und neben einer Brücke in die Tiefe gestürzt. Ihr Kleinwagen kam auf einem Wirtschaftsweg zum Liegen, die Korbacherin erlitt schwere Verletzungen.

Zeugen, die hinter der 69-Jährigen aus Richtung Diemelstadt kommend in Richtung Korbach herfuhren, beobachteten gegen 16 Uhr den spekakulären Unfall: Mit ihrem Renault Twingo kam die Korbacherin kurz hinter der Abfahrt Helsen-Nord nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr auf einer Länge von etwa 100 Metern die Bankette und den Graben, fuhr rechts an der beginnenden Leitplanke vorbei und stürzte schließlich neben der Bundesstraßen-Brücke etwa acht Meter auf der steilen Böschung in die Tiefe. Auf der Fahrerseite blieb der Twingo auf einem asphaltierten Weg liegen.

Die allesamt auswärtigen Zeugen reagierten prompt und sehr besonnen: Während einer der Autofahrer den Notruf absetzte und den Unfallort so gut wie möglich beschrieb, gingen andere die Treppe neben der Brücke hinunter und leisteten Erste Hilfe. Von der Straße aus war das verunglückte Auto nicht zu sehen. Als die Funkstreife der Bad Arolser Polizei auf dem Weg zur Unfallstelle die Bundesstraße entlang fuhr, machte sich der oben stehende Zeuge bemerkbar und erklärte den Polizisten, wo der Renault zu finden ist. Dies teilte die Polizei umgehend der Leitstelle mit - die Zeugen hatten beim Notruf den Ort genannt, an dem sie zuletzt vorbeigefahren waren: Schmillinghausen. Tatsächlich lag der Unfallort jedoch unweit der Freizeianlage Kuckuck in Höhe Helsen.

Wenig später trafen auch der Bad Arolser Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens und die Arolser Feuerwehr ein - zunächst hatte es geheißen, die Fahrerin sei im Wagen eingeklemmt. Den Helfern gelang es jedoch, die Verletzte durch die Heckklappe und ohne den Einsatz hydraulischer Geräte zu befreien. Nach der Erstversorgung im RTW wurde die 69-Jährige ins Krankenhaus eingeliefert. Sie sei zwar schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, hieß es an der Unfallstelle.

Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher und stellten den Wagen vor der Bergung durch ein Abschleppunternehmen wieder auf die Räder. An dem Fahrzeug war Totalschaden entstanden, der sich laut Polizei auf rund 6000 Euro beläuft.


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Feuerwehr Bad Arolsen

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 06. August 2014 um 07:10 Uhr

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