Schwerer Unfall bei Rhoden: Fahrer war alkoholisiert

Mittwoch, den 13. Februar 2013 um 22:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Anfang Februar waren vier junge Leute mit diesem Wagen bei Rhoden gegen einen Baum geprallt. Wie die Blutuntersuchung ergab, hatte der Fahrer unter Alkoholeinfluss gestanden. Anfang Februar waren vier junge Leute mit diesem Wagen bei Rhoden gegen einen Baum geprallt. Wie die Blutuntersuchung ergab, hatte der Fahrer unter Alkoholeinfluss gestanden. Fotos: pfa/Archiv

RHODEN. Der Fahrer des mit vier Insassen besetzten und Anfang Februar bei Rhoden schwer verunglückten Wagens stand unter Alkoholeinfluss. Das erklärte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de.

Die vier jungen Leute - eine Frau und drei Männer - im Alter zwischen 18 und 25 Jahren waren am frühen Sonntagmorgen auf der Kreisstraße 83 aus Richtung Neudorf in Richtung Rhoden unterwegs, als der 25 Jahre alte Fahrer aus Diemelstadt die Kontrolle über den Skoda verlor. Das Auto kam in einer Linkskurve von der winterglatten Fahrbahn ab, drehte sich und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Dabei wurden der Fahrer und die beiden auf der Rückbank sitzenden Personen schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehrleute mussten sie mit hydraulischem Gerät befreien. Einzig der Beifahrer wurde nur leicht verletzt und war nicht im Wrack eingeklemmt.

Weil der Verdacht auf Alkohol am Steuer bestand, ordnete die Polizei noch an der Unfallstelle eine Blutentnahme beim Fahrer an. Das Ergebnis der Blutuntersuchung liege inzwischen vor, wie Polizeisprecher Volker König sagte. Demnach habe der Fahrer unter Alkoholeinfluss gestanden. Angaben zum Gesundheitszustand der drei Schwerverletzten lagen dem Sprecher am Mittwoch nicht vor.

Der nächtliche Unfall hatte einen Großeinsatz von Rettungsdienst und Feuerwehr ausgelöst. Die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Neudorf waren mit mehr als 40 Einsatzkräften ausgerückt, außerdem drei Notarzt- und fünf Rettungswagen sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Nicht zuletzt waren zwei Streifenwagenbesatzungen der zuständigen Arolser Polizeistation vor Ort.


112-mgazin.de berichtete über den Verkehrsunfall:
Schwerer Unfall: "Wunder, dass alle leben" (03.02.2013, mit Video und Fotos)

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 14. Februar 2013 um 08:36 Uhr