Willingen: Viel Polizei, wenige Straftaten

Sonntag, den 10. Februar 2013 um 19:23 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die beim Skispringen eingesetzten Rettungskräfte waren am Sonntag in etwa 40 Fällen gefragt. Zwei Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die beim Skispringen eingesetzten Rettungskräfte waren am Sonntag in etwa 40 Fällen gefragt. Zwei Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Foto: pfa/Archiv

WILLINGEN. Rund 11.200 Besucher haben am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein die Mühlenkopfschanze in Willingen besucht. Starke Windböen verhinderten den Wettbewerb der Skispringer. Diese Entscheidung, zum Schutze der Skispringer, nahmen die Zuschauer gelassen auf, hatte sie sich doch im Laufe des Tages abgezeichnet.

Die Fans waren mit mehr als 3000 Autos und 26 Bussen angereist. Die Bundespolizei meldete, dass knapp 700 Skisprungfans die Bahn für die Anreise zum Willinger Skispringen genutzt hatten. Die Fahrzeuge konnten auf stadionnahen Parkplätzen geparkt werden. An- und Abreise verlief am Sonntag unproblematisch.

Die Rettungskräfte berichteten von einem ruhigen Einsatztag mit relativ wenigen Hilfeleistungen. DRK und Bergwacht mussten am Sonntag zu etwa 40 Hilfeleistungen ausrücken, unter anderem nach Stürzen oder bei Kreislaufprobleme. Genau deswegen mussten zwei Besucher in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden.

Das Einsatzprotokoll der Polizei verzeichnete an allen drei Tagen nur wenige Einsätze. Einsatzleiter Kriminaldirektor Hubertus Hannappel zeigte sich auch am Sonntag sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung und dankte den Kräften für ihren engagierten Einsatz. "Das Einsatzkonzept der Polizei hat auch bei diesem Einsatz wieder gegriffen. Dank der starken Polizeipräsenz ereigneten sich weniger Straftaten rund um Willingen als an einem normalen Wochenende", sagte Hannappel.