Reh darf im Streifenwagen mitfahren

Montag, den 28. Januar 2013 um 17:21 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Im Streifenwagen mitfahren durfte ein zahmes Reh, das Spaziergängern gefolgt war. Im Streifenwagen mitfahren durfte ein zahmes Reh, das Spaziergängern gefolgt war. Foto: pfa/Archiv

FLECHTDORF. Üblicherweise wird die Polizei im Zusammenhang mit Wildtieren gerufen, wenn es zu einem Zusammenstoß mit einem Auto gekommen ist. Nun meldeten sich Spaziergänger, denen bei Flechtdorf ein Reh auf Schritt und Tritt folgte.

Die nicht alltägliche Meldung erreichte die Korbacher Polizeistation am Sonntagnachmittag um 16 Uhr. Spaziergänger aus Flechtdorf meldeten ein zahmes Reh, das ihnen folgen würde. Als die Polizeibeamten kurze Zeit später im Mühlhäuser Weg eintrafen, bestätigte sich diese Meldung.

Fahrt ins Tierheim
Das gut genährte, handzahme Reh zeigte keine Scheu vor den Polizisten und leckte den Beamten bereitwillig die Hände. Kurzerhand luden sie das Reh in ihren Streifenwagen und brachten es im Korbacher Tierheim unter.

Vermutlich Reh aus Handaufzucht
Wie die Polizei inzwischen erfuhr, geht es dem Tier gut, es ist unverletzt und hat mittlerweile Unterschlupf in einem Gehege in Dingeringhausen gefunden. Eine Tierpflegerin äußerte den Verdacht, dass es sich bei dem Reh um eine Handaufzucht handeln müsse und deshalb keine Scheu vor Menschen habe.


Eine kuriose Meldung in Zusammenhang mit einem Reh vermeldete 112-magazin.de Ende vergangener Woche:
Von Polizei geweckt: Reh schläft auf Straße (25.01.2013)

Zuletzt geändert am Montag, den 28. Januar 2013 um 17:27 Uhr