Leserbrief - Abzocker in Korbach unterwegs

Freitag, den 20. Juli 2012 um 14:58 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
Diesen Artikel bewerten
(17 Stimmen)
Drei Worte, die sie vor Unheil schützen  Foto: Klaus Rohde Drei Worte, die sie vor Unheil schützen Foto: Klaus Rohde

WALDECK-FRANKENBERG. In letzter Zeit häufen sich Fälle von Haustürgeschäften. Abonnentenwerber stehen unangemeldet vor der Tür, vermeintliche Mobilfunkanbieter mit gefälschtem Ausweis oder Enkeltrickbetrüger suchen Einlass in Wohnungen, um ihre dubiosen Geschäfte abzuwickeln. Ein guter Rat: Man solle niemanden ins Haus oder in die Wohnung lassen, dem man nicht vertraut. Im Zweifelsfall ist es ratsam, die Notrufnummer 110 der Polizei zu wählen.

Auch unseriöse Telefonanrufe mit unseriösem Hintergrund - Stichwort: Schockanrufe - häufen sich in diesem Sommer. In betrügerischer Absicht fordern angebliche Rechtsanwälte Bargeld, um Verwandte der Opfer vor empfindlichen Strafen oder gar Gefängnis zu bewahren. Auch vermeintliche Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen versuchen ihr Glück und bitten um Spenden - für Organisationen, die es meist gar nicht gibt oder in deren Diensten die Täter nicht stehen. Nicht selten versuchen Betrüger sogar, sich ein vorgefertigtes Schriftstück gegenzeichnen zu lassen und so die Unterschrift des späteren Opfers zu ergaunern. Ungewollte Zeitschriften- oder Zeitungsabos können die Folge sein. Die Polizei rät immer wieder, nichts an der Haustür zu unterschreiben.

Die Redaktion von 112-magazin.de hat einen Leserbrief von Cynthia Lores Rueska erhalten. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir diesen Brief nachfolgend.

"ACHTUNG!!!!!
Abzocker sind in Korbach unterwegs.
Es handelt sich um südländische Frauen Mitte 30 die an Haustüren klingeln.
Wenn man die Türe öffnet steht eine Frau mit Kinderwagen da und drückt einem einen Zettel in die Hand.
Auf dem Zettel ist ein Foto (schwer erkennbar) mit einem Haus das unter Wasser steht .
Mit dem Text:
Bitte helfen Sie mir ich habe mein Haus durch ein schweres Unwetter verloren und habe 3 Kinder.
Ich brauche dringend Geld oder Arbeit.
Die Frauen sprechen kein Deutsch.
In der Zeit die man braucht um den Zettel zu lesen und das Bild zu erkennen, gucken sie durch die geöffnete Tür in die Wohnung ob es was zu holen gibt.
Aufpassen und nicht aufmachen und falls doch dann seht zu das die nicht in eure Wohnung gucken können.
Trick zwei wenn sie nicht gut in die Wohnung gucken können ist, das sie behauten ihr Kind müsste mal auf Toilette oder hätte Durst....
Bei mir waren sie heute zwei mal!!!!!!"

Zuletzt geändert am Montag, den 23. Juli 2012 um 15:15 Uhr