Schwerer Unfall auf der L 743 bei Elleringhausen

Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 00:09 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl
Die Beschädigungen am BMW zeigen, wie heftig der Unfall war. Die beiden Fahrzeuginsassen erlitten schwerste Verletzungen. Die Beschädigungen am BMW zeigen, wie heftig der Unfall war. Die beiden Fahrzeuginsassen erlitten schwerste Verletzungen. Fotos: Matthias Böhl, 112-Magazin

ELLERINGHAUSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall rief am Mittwochabend gegen 21.00 Uhr die Rettungskräfte, die Polizei und die Feuerwehr auf die Strecke von Elleringhausen (HSK) in Richtung B 251. Auf der L743, einige Kilometer oberhalb von Elleringhausen verunglückte ein BMW schwer.

Den Kräften vor Ort bot sich ein Bild der Verwüstung. Der schwere BMW stand total zerstört im Straßengraben, zwei Menschen waren noch im Unfallfahrzeug. „Sie waren nicht eingeklemmt, sodass keine Schere und kein Spreizer zum Einsatz kommen musste“, erklärte der Gruppenführer der Elleringhausener Feuerwehr vor Ort. Zusammen mit dem Löschzug aus Olsberg waren die Brandschützer aus Elleringhausen alarmiert worden und leuchteten die Unfallstelle aus. Sie waren bei der Bergung und den Aufräumarbeiten behilflich, streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten während des Einsatzes den Brandschutz sicher.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der BMW aus Richtung Elleringhausen bergauf gefahren. „Man sieht schon von unten deutlich die Eintrittsspuren in die Leitplanken“, erklärt ein Polizeibeamter vor Ort und deutet auf die Schutzplanken, die auf mehreren Metern regelrecht ausgehebelt wurden und jetzt nur noch so daher wackeln. „Dann ist der Wagen weiter gedriftet und in die Bäume eingeschlagen, die auch heftig getroffen wurden“, erklärt der Beamte weiter. Die tiefen Einschläge in die Baumstämme erzählen die enorme Wucht des Einschlages. Der BMW verlor dabei ein Vorderrad, drehte sich mit dem Heck in die Böschung und blieb total zerstört halb in der Böschung und halb in Richtung Straße stehen.

„Die beiden Insassen waren nicht ansprechbar und wurden mit schwersten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht“, erklärt der Polizeibeamte. Die Ordnungshüter waren neben der Absicherung der Unfallstelle und der damit verbundenen Vollsperrung auch mit der Spurensicherung und dem Klären des genauen Unfallherganges beschäftigt. Außerdem mussten sie organisieren, dass andere Kollegen die Angehörigen der beiden Verunfallten benachrichtigen und sich darum kümmern, dass der Wagen schließlich geborgen und abgeschleppt werden konnte.

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 08:06 Uhr