In "Schikane" zu langsam gefahren - Auffahrunfall, 2000 Euro Sachschaden

Freitag, den 07. Dezember 2018 um 09:43 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Auffahrunfall in Bad Arolsen - die Rechtslage dürfte klar sein Auffahrunfall in Bad Arolsen - die Rechtslage dürfte klar sein Symbolbild 112-magazin

BAD AROLSEN.  Insgesamt 2000 Euro muss eine 29-jährige Frau aus Bad Arolsen blechen, weil sie am Dienstag mit ihrem grauen Citroen auf einen Polo aufgefahren war.

Zugetragen hatte sich der Vorfall am 4. Dezember am Kirchplatz in unmittelbarer Nähe eines Fußgängerüberwegs. Wie der Geschädigte mitteilte, befuhr er gegen 17.15 Uhr mit seinem schwarzen VW aus Richtung Rauchstraße kommend den Kirchpaltz, um in einer links-rechts Kombination in die Bahnhofstraße zu gelangen. Dabei bemerkte er bereits in Höhe der Kirche drei Fußgänger, die sich anschickten den Zebrastreifen am Residenz-Cafe zu nutzen. Aufgrund dessen senkte der Fahrer (60) seine Geschwindigkeit ohne das Bremspedal zu betätigen.

Die nachfolgende Citroenfahrerin fuhr ungebremst auf den Polo auf, sodass an ihrem Wagen ein Frontschaden von 1200 Euro entstand. Der Heckbereich des Polos wurde ebenfalls beschädigt und muss für 800 Euro in einer Reparaturwerkstatt bereinigt werden. Da sich die Unfallgegner nicht auf eine Schadenregulierung festlegen konnten, wurde die Polizei gerufen, die den Unfall protokollierte.

Nach Ansicht der 29-jährigen Frau aus Bad Arolsen sei es nur zum Zusammenstoß gekommen, weil der Vorausfahrende das Bremspedal nicht betätigt habe - dem zufolge haben die Bremsleuchten keine Warnsignale gesendet und es sei zum Auffahrunfall gekommen. Diesem Argument folgte der geschädigte Polofahrer nicht, er ist der Ansicht alles richtig gemacht zu haben.  (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Freitag, den 07. Dezember 2018 um 10:54 Uhr